Energie im Wandel - Energiewende nachhaltig gestalten

Energie im Wandel - Energiewende nachhaltig gestalten

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00:00:00: Energie im Wandel.

00:00:01: Die Energiewirtschaft steckt in der größten Transformation ihrer Geschichte und der Druck aus Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit steigt.

00:00:08: Mein Name ist Klaus Habmann und in diesem Podcast erfährst du von relevanten Entscheidungsträgern und inspirierenden Visionären wie der nachhaltige Wandel in die Energiewirtschaft und auch in deinem Unternehmen gelingen kann.

00:00:18: – lass uns starten!

00:00:19: Mein heutiger Gast ist Deike Wilke, CEO und Co-Founder von Flexality.

00:00:23: Seine Erfahrungen von Westafrika bis zur Arbeit an der Neuerbahnenergiesystem prägen seinen Blick auf Energie als zentralen Faktor für Entwicklung und Resilienz.

00:00:32: Wir sprechen heute darüber warum Energien in Europa zunehmend volatil und strategisch wird wie Unternehmen resilienter werden können und warum Energieflexibilisierung der Schlüssel ist um Energie künftig aktiv zu steuern statt sie einfach nur zu verbrauchen.

00:00:49: Ja, Klaus freut mich auch.

00:00:50: Danke für die Einladung!

00:00:52: Ich habe es eben in einer Moderation schon gesagt du warst ja in Westafrika und im Chat auch noch.

00:00:57: wie bist du da hingekommen?

00:00:58: Das ist ja auch gesagt.

00:00:59: du kommst ja eigentlich aus Friesland.

00:01:00: Da sind wahrscheinlich nicht alle aus deiner Schulklassen mit ihr zusammen hingegangen, würde ich mal behaupten.

00:01:06: Ich glaube das war schon immer eine Leidenschaft von mir den Weg des größeren Widerstands zu gehen und deswegen schien mir das irgendwie spannender nach Westafrika zu gehen als nach Neuseeland oder Australien.

00:01:23: Ich hatte geahnt, dass man da vielleicht auch was lernen könnte, woanders sonst vielleicht nicht lernt.

00:01:29: Das heißt es war im Studium noch?

00:01:31: Oder waren bis dahin gegangen?

00:01:32: Nein, das

00:01:33: war tatsächlich Formstudium sogenannte Entwicklungspolitischer Freiwilligendienst

00:01:38: Cool.

00:01:39: Den hab ich dann nie gehört, den entwickt aufs politischen Fall.

00:01:41: Geil.

00:01:42: Also

00:01:42: quasi so ein Bonus-Zivildienst wenn man so will.

00:01:45: Ich wollte nicht zur Bundeswehr aber trotzdem auch irgendwas für die Gesellschaft machen und genau da gab es dann von der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit die Möglichkeit sich dafür verschiedene Projekte zu bewerben und mir war eigentlich vor allem wichtig irgendwie was am Meer zu sein.

00:02:06: Und ein Solar- oder Energieprojekt, das fand ich spannend.

00:02:09: Da bin ich dann tatsächlich da in Kammerwunden fündig geworden und da haben wir dann gings darum... die machen viel Fisch, haben wir viel Fische gefangen und konservieren den indem sie den quasi räuchern und die räucheren denen mit Mangrovenholz.

00:02:29: Das ist aber so ein Devil's Circle quasi weil die Babyfische in dem mangroven Wurzeln wiederum ihre Fischbabys drin aufziehen und dann dort auch einen Schutzraum stattfindet.

00:02:42: Und wenn die aber natürlich dieses Holz dann verbrennt zum Räuchern, naja und wir haben da so ein Solartrocknerprinzip dann dort etabliert um möglichst weniger von diesem Holz dann zu übernutzen und ja also quasi Solar-Energiebetrieben ging das da dann schon los.

00:03:03: Das war aber nicht die Hauptherausforderung, da gab es einige, also rostende Schrauben am Meer und natürlich auch korrupte Systeme und ich als junger Weißer in einem Regenwald quasi.

00:03:19: Es war wild kann man sagen, aber es war auch spannend zu verstehen wie letztendlich alles funktioniert und was die Herausforderungen sind, zerstört werden oder kaputt gehen, worunter sie leiden wie der Holzmafia.

00:03:33: Mein Chef hatte da auch im Regenwald gegen die illegale Holzabholzung gearbeitet und kam teilweise stark verwundet und misshandelt.

00:03:46: dann wieder und ... ja genau weiß ich noch habe ich in Nigeria war ich dann auch in dem Wildlife Center ... sag ich dann riesen Stapel voll mit Stielketten sägen und die haben da die Cross River Gorilla aufgefangen und aufgezogen.

00:04:07: Da habe ich das erste Mal auch so das Gefühl gehabt, hier gibt es irgendwie Impact den man leisten kann... ...und da war mir dann relativ schnell klar dass ich irgendwas mit Umwelt- und Technik studieren möchte.

00:04:23: wenn ich wieder zurück bin

00:04:26: Wie passen wir jetzt die Stielkettensegen ins Bild?

00:04:28: Weil wo der lange bei Stil gearbeitet, da werde ich halt höchrig.

00:04:30: Nee das ist einfach

00:04:34: so.

00:04:34: Die haben mit den ganzen Stielkettensägen, wurden letztendlich Wirtter der Regenwald abgeholzt illegal.

00:04:42: Also Stiel ist da indirekt sozusagen mit gutem Produkt könnte man sagen drin verwickelt und es waren wirklich Berge also die dann gesichert gestellt wurden neben den ganzen heimatlosen gerillern.

00:05:01: gut das heißt spannende zeit in afrika erlebt.

00:05:04: das waren neun monate ganzes jahr.

00:05:06: oder wie lange hast du?

00:05:07: es war

00:05:08: ein ganzes Jahr.

00:05:10: ich habe bei verschiedenen projekten mitgemacht wir haben auch sich fair trade war aus und ding.

00:05:15: also ist

00:05:16: das wirklich fair trade dann?

00:05:17: oder wie fair ist es?

00:05:18: weil da bin ich mir auch mal unsicher wenn das da irgendwie draufklebt wie ist dein eindruckter vor Ort?

00:05:23: ja Also ich habe schon mehr einen Glauben da verloren an Ordnung.

00:05:29: Weil ich viel gesehen hab, auch viel korruptes Thema einfach miterlebt hab und auch gesehen hab wie also wie mich als privilegierter Weiser da auch komplett beipassen kann und auch teilweise muss um dann irgendwie auch mit meinem gewohnten Essensstil oder so was ich halt irgendwie auch klarzukommen.

00:05:56: Okay, aus.

00:05:57: Zurück in Deutschland hast du studiert?

00:05:58: Hannover hat es gesagt... Was genau war das?

00:06:00: Das hatten wir eben noch nicht gesprochen.

00:06:02: Also Verfahrensenergie- und Umwelttechnik letztendlich ziemlich maschinenbaulastig alte Industrie könnte man auch sagen.

00:06:11: viel mir dann auch erst ein paar Semestern auf aber war dann doch genau das Richtige für mich.

00:06:16: Und ja da habe ich den einen meiner Mitgründen kennengelernt ... in der Bierbrau AG.

00:06:25: Ein Geschichte, die ich ja auch immer gerne erzähl, weil ... ... Bierbrauen auch Verfahrenstechnik ist und das schon schön, wenn man dann mal verstanden hat wie ... ... dass da alles zusammenkommt.

00:06:38: und genau wir haben dann den ... ... Exmatrikulator erfunden also ein Bier was... auch schon relativ schnell dann einen Betrunkenmarkt und gegebenenfalls auch exmatrikuliert, wenn man nicht aufpasst.

00:06:53: Okay weil es besonders viel Zucker hat damit schnell ins Blut geht oder was.

00:06:57: die Ursache würde noch andere?

00:06:58: Ich

00:06:58: kann's dir nicht genau sagen, weil man natürlich an der Grenze kommt vom Alkoholgehalt irgendwann.

00:07:04: aber wir haben da gewisse Optimierung in diesem Bierbrauchprozess implementiert und vielleicht hat das auch damit zu tun gehabt.

00:07:14: am Ende

00:07:16: Das heißt, ihr habt aus dem Studium heraus gegründet oder war da noch zwischen was anderes?

00:07:20: Da ist noch viel dazwischen passiert.

00:07:23: Also Justus und ich haben uns da kennengelernt.

00:07:27: Die Aufgabenteilung war da schon immer klar wie wir uns gut ergänzen und vor allem in den Laboren.

00:07:34: Man hat so viele Sachen gleichzeitig und muss mal echt gucken wie man sich da gut aufteilt und da war das eben genauso.

00:07:42: Dann verging aber noch meine ganze Zeit.

00:07:45: Also ich hab dann noch ein Jahr auch in Spanien studiert und habe dann richtig Lust bekommen auf meinen Masterstudiengang in Braunschweig, wo ich den anderen Leon, meinen anderen Mitgründer kennengelernt habe.

00:08:02: Weil ich habe im Bachelor eigentlich gesehen, wir arbeiten hier mit fossilen Energien insbesondere und die Industrie braucht ziemlich viel Strom.

00:08:11: Wo kommt dieser Strom her?

00:08:14: Wir bilanziell gesehen importieren wir ziemlich viel Energie und wenn wir jetzt diesen Strom... Aber erneuerbar herstellen wollen, da muss das eine ganze Menge sein.

00:08:26: Und wie das gelingt?

00:08:28: Das ist eigentlich seit diesem Studium so die Frage gewesen der ich auf den Grund gegangen bin.

00:08:33: und in meinem Masterstudiengang dann mit Leon hatte ich endlich irgendwann das Gefühl es verstanden zu haben Wie das denn alles eigentlich funktionieren könnte.

00:08:45: Anfangs war ich noch so naiv, also bevor ich studiert hatte dachte ich Scheiße jetzt muss ja noch studieren.

00:08:49: Das dauert ja ein paar Jahre nicht dass die ganzen Probleme dann schon gelöst sind.

00:08:54: Ja gut da macht ihr manchmal die Politik und die Möglichkeit der Menschen auch in Deutschland leicht das noch nicht alles erledigt ist.

00:09:00: aber ich kenne das Gefühl, dass ich immer gedacht habe bis zur Rente musst du drei mal was neues machen?

00:09:06: Also es kann nicht reichen mit zwei bis zwanzig viertziger Karten, wenn's um die Rente geht.

00:09:09: Aber ich glaube Ist

00:09:13: erschreckend.

00:09:13: Es ist

00:09:16: ja in vielen anderen Bereichen so disruptive Veränderungen, wenn überlegst du hast ja auch noch ein Handy gehabt mit Knöpfen drauf und sowas wie schnell alle im Grunde dann Smartphone hatten Wie schnell wir jetzt mit KI alle eingefangen haben Und wenn ich dann überlege, wie ich hier unfassbar langsam die Energiewende manchmal vorangeht.

00:09:31: Obwohl wir ja tatsächlich jetzt in den letzten drei Jahren beim Ausbau der Neubein unfassbarschnell waren.

00:09:36: aber genau bei deinem Thema, beim Klimaflexibilität Ich wahrnehme dass wir da manchmal noch nicht so dynamisch unterwegs sind.

00:09:46: Wie heißt es so schönes dauert erstens immer länger und zweitens wie man denkt.

00:09:49: also Ja sehr gut anderes Thema, könnte ich schon sagen.

00:09:58: Die Frage ist also... Ich habe das eigentlich immer durchgeguckt.

00:10:00: jetzt hier bei Link in der Hand ja echt noch viele lustige Stationen die du gemacht hast.

00:10:04: In Madrid TLK Thermo GmbH dass du da nochmal irgendwie modelliert hast aber das spricht ja für dich, dass du tatsächlich viele Sachen dir angeschaut hast, viele Sachen tatsächlich ausprobierter sind.

00:10:14: Wurfenbüttel war es auch nochmal, dass ihr da noch mal so modellierte.

00:10:18: Ganz viel gelernt, ich hab dann so Wärmenetze simuliert modelliert.

00:10:23: Da wurde auch eins von umgesetzt und da ging es dann eigentlich los dass ich gemerkt habe ach Scheiße das muss ja auch alles irgendwie bezahlbar sein.

00:10:30: also du kannst es modellieren simulieren schon mal super Haken hinterher neuf Pysikalisch klappt das.

00:10:36: Und dem Ingenieur wird ja aber erst sehr spät eigentlich, wenn überhaupt beigebracht dass sich das auch rechnen muss.

00:10:43: und dann kam ich bei diesen Wärmennetzten an eigentlich schon da haben wir dann so sesonelle Speicher habe ich dann da modelliert also große Wärmespeicher die aber dann auch nur ganz ebenso die Wärme schaffen aus dem Sommer in den Winter zu bringen.

00:10:58: und dann war relativ schnell klar okay wir müssen hier mit flexiblen Stromtarifen arbeiten ... um kostengünstig die Wärmebereitstellung im Quartieren zu ermöglichen.

00:11:10: Okay, aber da war es so früh daran?

00:11:11: Das war ja auf der Zeitaktion zwei achtzehn-zwei neunzehnt in die Ecke... Da hat ja die wenigsten damals überfliegt.

00:11:17: Ja

00:11:17: niemand!

00:11:19: Also das war auch eher so der Ausblick von meiner Studienarbeit damals,... ... weil die Modellierung hatte das natürlich gar nicht mit Berücksicht errichtet,... ... denn wenn Fortran auch noch modelliert und auch noch so eine Aspergolt programmiersprache.... Ja, das war wild und ich bin da eigentlich dieser Sache dann immer mehr auf den Spur gegangen.

00:11:42: Auf diesen Daten basierten Methoden weil ich gemerkt habe man braucht eine statistische Auswertung.

00:11:46: es reicht nicht einfach nur eine Modellierung zu machen.

00:11:50: Man muss jetzt wirklich statistisch auswerten und auch auf der Basis weiterentwickeln.

00:11:58: also Ja, dann kam ja meine Masterarbeit die schon einen Schritt weiter ging.

00:12:06: Wo ich auch wieder ein bisschen naiv war weil dieses

00:12:10: Tiefgull Lager gab relativ

00:12:11: neu in Wilhelmshaven also ein paar Jahre alt erst und ich dachte wow hier muss eigentlich der neuste Scheiß verbaut sein.

00:12:21: Und dann war das aber alles nicht aufeinander abgestimmt, weil der Jade-Wesa-Port noch nicht so stark ausgelastet war.

00:12:30: Dann liefen da die BRKWs auf fünfzig Prozent und es gab keine BV-Anlage.

00:12:35: Das Dach war auch nicht dafür ausgelegt.

00:12:39: Die Absorber liefen nicht richtig.

00:12:41: Ich habe mir nur Feinde gemacht, weil ich alle immer gefragt habe, was ist denn hier los?

00:12:46: Und hab gemerkt wie schwer das eigentlich scheinbar wird!

00:12:51: Da wirklich was zu drehen und bin da aber letztlich dran geblieben.

00:12:56: Und habe dann ja im Grunde einen Datenbasierten Zwilling gebaut, um zum Modellieren wie wäre es denn wenn man jetzt eine Prä-V-Anlage hätte die BRKWs vernünftig betreiben würde?

00:13:10: Was würde man da an Geld sparen?

00:13:12: Das war eine ganze Menge was dabei rauskam pro Jahr irgendwie... Also sechsstelliger Betrag, mittlerer sechsstellige Betrag und das hat einigstens Rollen gebracht.

00:13:25: Also seitdem hat sich zumindest viel verändert.

00:13:27: Das lag bestimmt nicht nur daran.

00:13:28: Okay, es war wirklich rein das Geld weil die Menschen selber waren wahrscheinlich immer noch wenig motiviert als alles zu ändern.

00:13:34: aber wenn der Kosten doch so groß ist dann dann ist er die externe Motivation hinreichend oder?

00:13:44: Ja, in dem Standort jetzt weiß ich gerade gar nicht so ganz genau.

00:13:48: Aber es ist immer natürlich eine Gemengelage mit verschiedenen Punkten.

00:13:53: aber prinzipiell sieht man ja schon PV-Anlage ist mittlerweile Standard.

00:13:56: Es gibt sogar verschiedene Geschäftsmodelle die das berücksichtigen und die Temperaturabsenkung dann wenn der Strom günstig ist wird eigentlich auch bei neuen Tiefgelagern eigentlich standardmäßig jetzt schon gemacht.

00:14:09: Das ist ja auch gar nicht der große Hokus Poco sage ich mal.

00:14:13: Aber die Kombination mit BRKWs, mit PV-Anlage, vielleicht noch Reststrohungen, Einkauf und Optimierung.

00:14:21: Das ist dann eher so das wo wir wahrscheinlich auch relevant werden um dann mit einer selbstlernen KI anzugreifen und zu steuern zu optimieren.

00:14:35: also zurückblickend Es gab auch noch ein, zwei Stationen dazwischen.

00:14:41: Ich war ja auch noch

00:14:42: im Schachtel beim Frostlager.

00:14:49: Wie groß ist der Temperaturhub, dem Material, das darin zugemutet werden kann?

00:14:55: Sind das irgendwie plus minus zwei Kälvien oder zehn Kälviens?

00:14:58: Weil gefroren ist es eh!

00:15:00: Was geht da und vor allem pro Kälvin, dass man Gefühl bekommt wie viele Kilowatt, megawatt Stunden können da tatsächlich dann eingespeichert werden.

00:15:08: Hast du da so ein paar Daten das man gefühlt dafür bekommt was da wirklich für den Potenzial schlummert?

00:15:14: Ja also es kommt darauf an dass macht auf jeden Fall nur Sinn im Tiefkühlbereich weil ansonsten hast Du oft sehr sensible Ware und man muss diese Komplexität sehen gerade auch wenn's ältere Läger sind.

00:15:26: dann ist natürlich Transmissionsverluste höher usw.

00:15:31: Idealerweise hat man hochregaläger und dann hat man auch schon mehr hundert Kilowatt Stunden Speicher da drin, die man wirklich nutzen kann.

00:15:37: Wo man auch wirklich vernünftige Speicherfähigkeit drin hat.

00:15:41: Vielleicht nutzt man auch noch Phasenwechselmaterial.

00:15:44: Da sehen wir sehr gute Ergebnisse.

00:15:47: Auch günstiger als Batteriesprayer muss man den Use Case genau anschauen.

00:15:52: Platz ist natürlich auch so ein Thema Verfügbarkeit und dann macht er das in der Regel eigentlich schon auch Sinn.

00:16:05: Aber wie gesagt nicht im frischen Bereich, wenn es Lebensmittel sind hat man so fünf, sechs Kälvien auf jeden Fall die man auch gerne nutzen kann.

00:16:16: Wir haben aber auch einen Kunden, der hat zum Beispiel keine Lebensmittel da drin und da haben wir dann auch mal zehn Kelvin nutzen.

00:16:22: Der will eigentlich nur gefrorenes Wasser beziehungsweise das Phasenwechselmaterial herstellen für den Transport.

00:16:29: Und da hat man ein bisschen mehr Flexibilität.

00:16:32: Und weg ist Material.

00:16:33: Setz mal da ein, was hat den Fasern wechselt?

00:16:35: bei minus keine Ahnung, zwanzig Grad oder sowas?

00:16:37: Das sind so Salze müsste ich jetzt ehrlich gesagt schauen.

00:16:41: das machen wir ja auch nicht selber sondern das kaufen wir dann dazu oder vermitteln das dann ja genau.

00:16:46: also da haben wir uns ja viel mit beschäftigt und auch die.

00:16:50: wir haben tatsächlich auch so die Abtaufvorgänge da sind wir tatsächlich auch relativ ... tief reingegangen, ne?

00:16:56: Weil ich... Das gibt man vielleicht von zu Hause oder vom Kühlschrank.

00:16:58: Der muss ja auch mal abgetaut werden.

00:16:59: diese... Diese Tiefkühle fassen uns immer keinen Platz mehr.

00:17:03: Von lauter Heiß,

00:17:04: ne?!

00:17:04: Wir haben übertragen was dann einfach schlecht und das muss eben in diesen Tiefköllen lange an öfter passieren also mehrmals am Tag sogar kommt eben viel natürlich feuchte Luft rein.

00:17:13: Es wird direkt wenn du ganz schlimm hast schneitest sogar in den... Schneidst in den Tief-Kollegen alles schon erlebt aber da sollte man auch besser die Finger nicht sonn lassen weiter.

00:17:22: haben wir auch viele Erfahrungen gesammelt.

00:17:24: Aber ja, also das ist eine Komplexität auf jeden Fall die wir da sehen und deswegen machen wir nicht mehr nur noch Tiefkühlager aber es ist schon ganz schön herausfordernd an Teilweise.

00:17:35: Cool!

00:17:37: Welche Stations sind für Flexibility noch relevant auf deinem bunten Lebensweg?

00:17:44: Ja ich glaube was mich immer angetrieben hat war wirklich diese Neugierde.

00:17:53: Afrika habe ich eine Leidenschaft entwickeln, nachdem ich da in Kamerun war weil ich immer gesehen hab mit welcher es gibt so schöne Sprichworte.

00:18:04: In Afrika haben die Leute die Zeit und wir haben die Uhr also solche Sachen.

00:18:09: das ist schon sehr lebensbejahend einfach da wenn du überlegst wie... wie die Menschen da leben und was man da lernen kann.

00:18:18: Ich habe auch in Kamerun hat ich einen unglaublich tollen Chef, der sehr spirituell war.

00:18:25: Ich habe Situationen mit dem durchstanden, wo ich dachte.

00:18:30: Als rationaler deutscher Europäer eigentlich sich sagt, wie soll das funktionieren?

00:18:36: Wir sind acht Stunden lang da mit so einem Toyota durch den Regenwald gefahren ohne eine Batterie dabei zu haben und die wussten auch nicht, wie lange der Sprit noch reicht.

00:18:48: Und dann hat er einfach gesagt ja hier... Ich sorg mich drum, sozusagen durch seine Spiritualität und wie man einfach Sorgenlosigkeit habe ich da vielleicht ein Stück weit gelernt oder auch zu wertschätzen.

00:19:01: Wie kann das eigentlich sein dass die Leute dort im globalen Süden für uns rational gesehen so viele Probleme haben?

00:19:10: Und wir hier machen uns aber eigentlich alles zum Problem.

00:19:13: Da habe ich total viel gelernt, gerade auch für die Gründungen und Flexibility um zu sagen es ist ein Riesenprivileg das überhaupt machen zu dürfen diese Chance hier zu haben, diese Sicherheit zu haben so ein System auf wenn man natürlich an vielen Becken klagen kann Aber das sehe ich als ein riesen Geschenk eigentlich.

00:19:33: und diese eine Station im Chat wo wo ich eigentlich auch damals mit Africa Green Tech in diesem Mission gegangen bin, wo wir das Land, das energieärmste Land also die Menschen verbrauchten da.

00:19:49: Fünfundzwanzig Kilowattstunden pro Jahr?

00:19:53: Oh ja!

00:19:54: Ja genau, dass ist das was man mit seinem Elektroauto in der Viertelstunde... Ja

00:19:59: für den Stundensbetrieben.

00:20:00: Stündchen brauchst du dafür schon.

00:20:03: Aber es ist krass.

00:20:04: Gerade ich werde dort morgen eine Vorlesung für Deutschland sind wir Ich hab die Jahreswerte nicht gespeichert.

00:20:11: Alleine der menschliche Körper, das habe ich ja noch gerade im Kopf, macht ja ungefähr achthundertsechsundsiebzig Kilo was Stunden im Jahr.

00:20:17: Das heißt alleine wir mit unserer körperlichen Energie ist ja viel mehr als was sie praktisch den Ontop noch verbrauchen.

00:20:24: Das heisst man spricht ja manchmal von so Energiesklaven, die hinter uns stehen, die im Grunde uns damit Öl und sonst wie alles abnehmen.

00:20:30: D. h., die haben da eigentlich nur ihre eigene körperliche Arbeit, diese Verrichten und null Komma fast gar nichts, was der Ontop in Zukunft krass!

00:20:37: Das ist wirklich wenig.

00:20:39: So, und dann hatte ich da die Chance... Also wir hatten oder vielleicht nochmal kurz zum Chat Chat.

00:20:46: es liegt im südlichen Sahara kann man sagen aber auch schon viel Wüste also neben Niga Und am Chatssee wo von nicht mehr so viel Wasser da ist Also viel viel Sonne und viel Wind auch also Riesenpotenzial.

00:21:04: Wir hatten die irre Idee also beziehungsweise Thorsten Schreiber hatte da seine Connections gemacht mit dem Präsidenten, dass dort nicht nur Container hinkommen sondern das wir auch mit dem UNHCR, wo Hunderttausende Geflüchtete sich ansammeln, dass dort im Grunde Solaranlagen gebaut werden.

00:21:27: Mein Job war es die ganze Energieinfrastruktur zu sichten in den ganzen Städten.

00:21:32: Das sind also alle Inselnetze mit verschiedenen Spannungsebenen wo jeder damit so eine Klemmel sich dran hängt und wo man dann einfach erstmal Inventur gemacht sozusagen.

00:21:43: Und da sind wir dahin, waren knapp bis halbes Jahr, waren wir da ihre wilde Berechnung gemacht, Museen von Generatoren gesehen.

00:21:56: Also weil die natürlich alle bei der Hitze lasse.

00:21:59: Fünfzig-fünfzig Grad dann irgendwann den Geist aufgeben und die mal irgendwann ... Siehst du?

00:22:05: Die Franzosen waren ja irgendwie neunzehntsiebzig da das erste Mal.

00:22:09: und siehst du wirklich wann denn der neue Generator kam und wie das Geld dann immer knapper wurde und so.

00:22:14: Genau also Riesenpotenziale Und auch natürlich der globale Süden als der neue Zukunftsmarkt ist ja immer noch so.

00:22:23: Aber sind dann da letztlich auch sehr stark gescheitert, weil das Geld fehlte.

00:22:29: Hochrisiko also mehr Risiko geht eigentlich gar nicht.

00:22:33: Es wurde am Ende dadurch auch nochmal... es ging dann durch die Tagesschau, weil der Präsident dann getötet wurde von Rebellen, die aus Libyen kam.

00:22:44: und Wir hatten dann auch alle Kove, das war irre.

00:22:49: Das kann es nicht mehr erzählen.

00:22:50: Eigentlich war die Idee da... wir hatten ein Kamerateam dabei, die haben alles gefilmt und so weiter.

00:22:56: Es sollte halt richtig fett gemacht werden.

00:23:00: Wir durften damals aber auch nichts sagen.

00:23:02: Es war alles komplett top-secret.

00:23:04: Aber das hätte richtig fette werden können, aber tja.

00:23:08: Weiter gestandet?

00:23:10: Es ist am Ende leider nicht.

00:23:11: Und ein Kilo Eis kostet dort drei Euro!

00:23:14: Das habe ich immer noch in Erinnerung, weil die... Also ich bin als Vegetarier hin.

00:23:21: Ich bin als Flexi-Getarier zurück, weil du kannst dich da nicht ernähren wenn du nicht Fleisch isst!

00:23:27: Weil das ist im Grunde der Speicher ne?

00:23:29: Die Gewühner laufen da so lange rum bis die Kopf ab und Gemüse wird halt ganz schnell schlecht.

00:23:36: oder es sind so viele Stromausfälle.

00:23:41: Was hast du erlebt hast?

00:23:42: ... dann gab es noch so eine kurze Station, bevor flexuell hier kamen.

00:23:47: Du warst auch noch Start-up-Berater?

00:23:49: War das etwas Hauptberufliches?

00:23:50: oder was macht man ja häufig auch irgendwie als ... ... neben berufliches Engagement.

00:23:54: wie bist du da

00:23:55: reingekommen?".

00:23:58: Ich bin danach weil ich eigentlich nicht mehr zu gebrauchen für die normale Berufswelt.

00:24:04: Das ist wirklich wach!

00:24:06: Ich war ja total Feuer und Flamme.

00:24:08: Ich hatte mir selber auch gesagt okay, jetzt gibt's noch sieben Jahre.

00:24:11: Es war irgendwie nach der großen ... ... Dürre sozusagen.

00:24:17: Also es werden ja, ich glaube, in dem Jahr ... ... im Jahr zum Jahr ist es ganz heiß und da hat man gesagt okay als gleich nächsten Siebenjahr gibt's jetzt Vollgas für Klimaschutz und so.

00:24:27: Und dann bin ich aus dem Chat wiedergekommen und ... ... wusste überhaupt gar nicht wie soll das denn hier?

00:24:39: was machen die hier in Deutschland?

00:24:40: Wie soll das funktionieren?

00:24:42: Dann habe ich ... ... bei so einem Projektingenieur-Büro angefangen, die waren erst mal eine Woche nur mit ihrer Telefonanlage beschäftigt.

00:24:50: Und ich habe es ganz wirklich überhaupt gar nicht aushalten.

00:24:53: also... Es war für mich nicht ertragbar wie man sich mit solchen Sachen nur beschäftigen kann.

00:24:59: nachdem was ich da alles gesehen hatte und zum Glück hatte ich dann da meinen damaligen Coach kennengelernt der bei Airbus quasi gegangen wurde.

00:25:10: Das gab's ja damals dann auch nach Covid da diese große Kündigungswälder, damit man die Aktionäre da immer befriedet und da hat er von seiner Abfindung konnte sich ein Segelbot kaufen und ich hatte einen Segelschein und brauchte mal irgendwie ein bisschen Wind um die Ohren und wir kannten uns eine Woche und sind für eine ganze Zeit lang Segeln gegangen.

00:25:36: Norwegen sind wir fast hoch gesegelt.

00:25:39: Und da habe ich dann eigentlich gemerkt, okay, will mich selbstständig machen weil es anders funktioniert als hier nicht und dann bin ich so in die Jobs dann letztendlich reingeschläubert.

00:25:48: also hast du glaube ich auch in einer Folge mal erzählt und macht ja alles das was wo man glaubt dass man irgendwie hilfreich sein kann.

00:25:58: Ja

00:25:59: gut, ich glaube auch fest daran und bin bei deinem spirituellen Chef aus Afrika wieder das ja im Grunde das Leben einem immer Angebote macht.

00:26:05: Und wenn man halt alles immer dankenablegend sagt ne ne mal richtig mal richtig was soll denn noch kommt damit du im Grund da mal deine Berufung findest.

00:26:11: also ich nehme tatsächlich auch vieles wahr.

00:26:13: guck da rein guck aufs.

00:26:14: mir gefällt Nicht geklappt hat es ja schon, insofern kann ich sehr gut nachvollziehen.

00:26:18: Aber lass uns jetzt bei Facility mal ankommen!

00:26:20: Sonst habe er vorgesagt... Ich hab mich nicht ans Skritt, aber heute haben wir uns wieder völlig am Skritt vorbei gearbeitet.

00:26:24: Malte wäre total traurig wenn wir jetzt gar keine Frage so viel ständig stellen weil dieses Thema ist so unfassbar spannend.

00:26:29: Erzähl mal was ihr da macht.

00:26:30: das sind auch Hauptkunden durch ein bisschen angeteasert.

00:26:34: Ihr guckt dass ihr den Verbrauch optimiert Strompreis optimiert die KI vormitt damit rumzuweiht.

00:26:38: Ich weiß gar nicht ob es KI ist oder eher Algorithmen sind die ihr nutzt.

00:26:41: erzähl mal

00:26:43: Ja es ist KI war eine eine Form der Algorithmik im Grunde in der Mustererkennung, der Maschinen-Learning kann man auch sagen.

00:26:53: Eine Form der KI.

00:26:55: wir kennen ja vor allem die LLMs also die Large Language Models.

00:26:59: Die finden wir uns eher nur in der Entwicklung Anwendungen oder auch ich also jeder hoffentlich fast schon.

00:27:07: Bei uns ist es so, dass wir diese Daten in der Industrie angefallen sind die ich da identifiziert hatte.

00:27:14: Es sind teilweise hunderte Tausende Datenpunkte von Verbrauchern und Erzeugern.

00:27:20: Die nutzen wir um letztendlich Verbrauchsprognosen zu machen Und durch gezielte Steuerung eine Strompreiskomponente mit reinzubringen Um dann einen automatisierten Betrieb nach Strom preisen zur möglichen.

00:27:37: Okay, verstehe ich.

00:27:39: Erste Frage, die mir kommt ist wie schafft es denn Flexibilitätspotenziale?

00:27:44: Die jetzt nicht unbedingt Ausfallzeiten waren, weil das habt ihr in den Messwerten ja auch drin, dass irgendwo mal ein Prozess ausgefallen ist und Maschine gestoppt ist sonst so.

00:27:49: Das soll ja nicht regelmäßig wiederholt werden damit man da irgendwie was hinbekommt.

00:27:53: Wie bekommt es Sinn, sinnvolle Flexibilitäten gehoben werden, wo wahrscheinlich manchmal selbst der Anlagenfeier sagt ne haben wir doch nie so gemacht.

00:28:02: Das fangen wir jetzt gar nicht erst an aber sie sind ja da kriegt ihr das auch raus?

00:28:05: testet ihr das?

00:28:06: oder wie macht ihr das sowas?

00:28:08: Also wir kommen meist jetzt nicht auf so wilde Ideen mehr, also meist nehmen wir dann halt schon klassische Speicher und das waren sozusagen in den Anfangsjahren war das vor allem Tiefgelager.

00:28:21: Dann sind es aber so Heizpatronen die dazu gekommen sind, die wir dann in die Steuerung mitgenommen haben um letztlich auch Peaks zu reduzieren Aber auch letztendlich den Energieverbraucher, also Energieeffizienzpotenziale damit gehoben haben.

00:28:36: Die vorliefen die teilweise einfach durch und dann Pufferspeicher aber jetzt seit letzten Jahr auch Blockheizkraftwerke.

00:28:45: Das heißt diese Kombination aus Wärme, Kälte, aber auch elektrischen Verbrauchern und Erzeuger.

00:28:52: Dass es eigentlich so dieses Einklang bringen von Verbraucht und Erzeugung auf der einen Seite Und dann aber auch die Optimierung nach Strompreis-Signalen.

00:29:05: Die Optimierung wird dann wahrscheinlich eher eure Flexibilitäten optimieren, die er mit reinbringt?

00:29:10: Du hast gerade gesagt ihr bringt das BRKW vielleicht mit oder lass es neu bauen und bringt den Batteriespeicher mit irgendwie Klammische Speicher.

00:29:17: am Prozess selber fummelt ihr denn gar nicht so viel rum, oder?

00:29:21: Nee also das ist auch... Also das ist das Spiel mit dem Feuer eigentlich mal.

00:29:27: Das ist wirklich geil.

00:29:28: Da kenne ich auch so was, die Trimite oder was in Hamburg die Aluminium herstellen großen Stil Die fummel da ja dann rum und gucken, was können wir da ein bisschen machen ohne dass man in Grunde Gefahr läuft?

00:29:36: Dass man das Werk abschreiben muss, wenn man da irgendwie so einen Supergau produziert hat.

00:29:40: Aber das ist euch tatsächlich etwas zu heiß im Augenblick.

00:29:42: Ja,

00:29:42: so groß sind wir vielleicht noch nicht.

00:29:44: So weit sind wir noch nicht!

00:29:45: Also ich habe schon auch manchmal so lustige Gespräche mit Kunden, die sagen ja und dann bezahlen wir die Mitarbeitenden auch nach diesem dynamischen Strompreis und dann machen die halt mittags nicht alle zusammen Pause weil da ist der Strom ja am günstigsten

00:29:58: usw.,

00:29:58: sondern produzieren durch, organisieren sich usw.. Aber das ist Wunschdenk noch.

00:30:03: Also klar, wenn wir jetzt alle an einem Strang ziehen und nur noch den Klimaschutz oder Energieeffizienz und Kosten im Blick hätten, dann wäre das sicherlich denkbar.

00:30:14: aber da braucht man mehr als ein KI.

00:30:17: Da braucht man dann halt wirklich Organisationsmanagement und Change Management.

00:30:22: und was weiß ich?

00:30:23: Was alles dazugehört.

00:30:24: also da sind wir noch nicht.

00:30:26: Wir sind eigentlich bei den Systemen die voll automatisiert sind die aber eben vielleicht vorher nur Temperatur geführt sind und wir ergänzen sie durch eine Kostenkomponente, um erstmal Transparenz natürlich reinzubringen.

00:30:40: Und dann aber auch zu schauen okay was ist denn ein weiteres Stellhebel?

00:30:44: Um das noch weiterzuoptimieren.

00:30:48: Also klassischerweise sind das jetzt wenn ich nach in die Vergangenheit gucke, sind das Leistungspreise Arbeitspreise Eigenverbrauchsoptimierung Und dann natürlich so was wie Sportmarkt.

00:31:00: Spannend wird jetzt kontinuierlicher Intraday, gerade auch weil Batteriespeicher natürlich jetzt auch ein ganz großes Thema sind und wir kommen sozusagen aus einer technischen Ecke und schauen uns eben diese Batterie-Speicher an die sonst eher klassischerweise aus dem Energiemarkt gesteuert werden.

00:31:19: Ja richtig.

00:31:21: Regelenergie macht sie aber nicht das nix weiß.

00:31:23: Prima Regelleistung, Sekundärregelleistungen Weil die Anlagen könnten es ja wahrscheinlich auch, aber das ist natürlich nochmal eine Challenge mehr oder auch ne Komplexität mehr, die man damit reinbringen würde.

00:31:31: Es

00:31:31: ist eine ganz spannende Frage, die wir gerade auch diskutieren weil wir uns unsicher sind wie lange überhaupt noch Regelnergie wirklich Geld bringt?

00:31:40: Also es gibt da unterschiedliche Studien und manche sagen dass ein zwei Jahren vorbei und es halt sehr kurzfristig.

00:31:49: Also aus der technischen, aus dem sehr technischen Bereich kommen wo jetzt nicht nur Batteriespeichernde Rolle spielen ist diese Kurzfristigkeit für uns schon fünf Minuten kurzfristig.

00:31:59: Aber Regelenergie muss ja noch kurzfristiger sein und da ist das es.

00:32:03: wahrscheinlich lohnt sich das nicht.

00:32:05: aber naja darüber kann man sicherlich streiten.

00:32:08: Das ist mühsig.

00:32:09: die selben Stimmen habe ich schon in zwei tausend acht gehört dass gesagt wurde ja der Regel-Energiemarkt ist bald tot.

00:32:15: tatsächlich kommt er immer wieder.

00:32:18: Ich glaube persönlich auch, dass bei der geplanten Ausbaumenge an Batteriespeichern und der ausgeschriebenen Leistung die wir in den drei Regel-Energiemärkten haben es eigentlich nicht mehr zu einer Renaissance der Preise kommen kann, dass das noch mal hochgeht.

00:32:33: Ich bin aber die letzten Fufften nach achtzehn Jahre immer wieder überrascht worden wie das Ding hoch geht wo.

00:32:38: ich denke es kann doch nicht wahr sein, dass es doch wieder so ein Lebenszeichen gibt.

00:32:42: deswegen ich finde diesen Markt immer spannend und ich glaube auch dass er wahrscheinlich die nächsten fünf Jahre noch interessant ist.

00:32:49: Die Frage ist ob nicht eventuell ein wirklich cleverer, ein cleveres Agieren am Internet, der im Markt womöglich mehr bringt.

00:32:57: Aber auch da streiten sich die Geister.

00:32:59: Also ich meine es ist tatsächlich einfach ein Thema was wir diskutieren und ich mein wenn die Leon jetzt nicht hier aber wenn die Algos dann am Ende das hinkriegen so... So what?

00:33:12: Aber sie müssen halt auch konvegieren.

00:33:14: Das ist halt der Unterschied zwischen dem was ich in meiner Masterarbeit gemacht habe.

00:33:17: Da konnten die eine halbe Stunde rechnen.

00:33:19: Und jetzt müssen Sie halt einfach ... on point ein Ergebnis liefern.

00:33:24: Also, ein Kosten optimiertes Ergebnis und das ist dann halt schon krass... ...und wir nehmen ja nicht Batteriespeicher einfach nur alleine mit rein,... ...das wäre quasi sehr leicht.

00:33:39: Das ist ja nicht unser Anspruch sondern wir sehen eigentlich den Batteriesspeicher als eine Ergänzung.

00:33:45: Und sodass der Kunde, der mit einem auch flexiblen Prozess hat, den Batteriespeichern vielleicht sogar ein bisschen kleiner auslegen kann.

00:33:52: Da noch Kosten sparen kann oder den eben auch besser betreiben kann weil wir natürlich mit mathematischer Optimierung viel mehr rausholen können als jetzt nur mit einer regelbasierten Optimierung.

00:34:06: und dann spielt Regelenergie behind the meter nicht so die vordergründige Rolle, sondern es ist dann eher relativ weit am Ende nachdem eigentlich schon Eigenverbrauchsoptimierung, Lachsungspreisoptimierungen, Predate, also Dayhead-Optimierung kontinuieren und dann noch Regeln.

00:34:24: Also weiß nicht ob das vielleicht ein bisschen overkillt ist aber wir werden sehen Klaus.

00:34:30: Ja gut man muss ja tatsächlich da sich auch an einem größten Zeitpunkt entscheiden mache ich das eine oder das andere.

00:34:35: Das heißt, ich brauche eine gute Prognosequalität was ich denke was die beiden Märkte morgen hergeben und man kann es ja nicht doppelt vermarkten.

00:34:42: die Leistung also sofern darf man sich da schon entscheiden.

00:34:44: aber wir sind jetzt relativ eingestiegen.

00:34:48: lass uns noch mal über die Unternehmen sprechen die ihr beglückt.

00:34:50: also es sind nach wie vor die die Kühlhäuser die irgendwo damit drin sind.

00:34:54: Was ist denn euer Lieblingskunde?

00:34:56: Also du hast gerade gesagt Ihr wollt eigentlich die Kunden haben, die kompliziert sind.

00:35:00: Ihr wollt nicht die haben im Grunde nur Batteriespeicher hinstellt und es dann fertig ist.

00:35:03: oder ihr wollt wahrscheinlich was Komplexes haben?

00:35:05: Was sind da das für Unternehmen, die ja bevor ich gut bin?

00:35:11: Ja also gleich muss man dazu sagen wir sind ja noch im Wachstumsprozess und wir suchen natürlich ... per se komplizierte Kunden.

00:35:20: Wir suchen vielleicht so, ich sage mal... ... Kunden die eine Produktion haben, die da drin aber auch... ...die trotzdem ambitioniert sind Elektrifizierung zum Beispiel voranzutreiben,... ...die vielleicht von Gas auf Strom umsteigen wollen oder vielleicht sogar bivalente Systeme haben.

00:35:39: Das ist für uns ne Komplexität wo wir sagen geil.

00:35:43: Da haben wir Bock drauf das können unsere Algorithmen und da können wir einen richtigen Mehrwert liefern.

00:35:47: Ein Kunde der vielleicht eine PV-Anlage hat, die ein Speis mit einem Direktvermarkter, der ready ist für eine Schnittstelle mit uns.

00:35:57: Dass man da auch noch mehr Wert schafft.

00:35:59: Das kann ein Lebensmittelproduzent sein, das kann aber auch sonst ein Produzent sein , der einen größeren thermischen Bedarf hat... Das sind eigentlich die besten, weil es kann ein Papierfabrik sein.

00:36:14: Theoretischen Chemiebetrieb nur den geht's grad nicht so gut.

00:36:20: Wie groß müsste denn die sein?

00:36:21: Also wie viele Gigawattstunden brauchen sie sinnvollerweise an Jahresverbrauch?

00:36:24: das ist für euch spannend.

00:36:25: wird da hin zu gucken?

00:36:27: So ab einer Gigawatts Stunde bis zu fünfzehn Gigawatts Stunden.

00:36:31: das ist eigentlich so dass was sehr gut passt alles was kleiner ist funktioniert die Steuerung in der Regel nicht.

00:36:37: Das ist so das Problem, was man aus den von zu Hause kennt... Die Geräte sind nicht angesteuerbar!

00:36:46: Also Spülmaschine funktioniert nicht genau, Tibber und so.

00:36:49: diese Probleme haben wir ja zum Glück dann nicht.

00:36:52: Und wenn die Kunden noch größer sind, dann natürlich auch prinzipiell gerne aber dann machen sie es Manchmal vielleicht auch selber oder haben halt Leute, die sich damit schon beschäftigen.

00:37:05: Oder haben auch zu große Entscheidungsprozesse so...

00:37:11: Wir haben das noch ganz schönes Thema Resilienz gesprochen, ist mir das aufgefallen.

00:37:14: Das hatte ich ja auch in der Anmoderation gesprochen.

00:37:18: Wie glaubst du dass diese Themen entweder bei euch oder auch tatsächlich bei euren Kundinnen und Kunden stärker ausgeprägt werden kann?

00:37:27: Weil wir merken gerade wieder Wir nehmen das Ding jetzt ja auf Ende März.

00:37:32: Die Spritpreise sind sehr hoch im Augenblick, wir diskutieren wieder darüber wo wir eigentlich Gas herbekommen wollen und so weiter.

00:37:38: wie lebt ihr dieses Thema?

00:37:44: Eigentlich seit der Ukraine-Krise gleich vielleicht noch ein bisschen verstärkter weil mit einem System wie unserem kann natürlich der Kunde ein bisschen das Risiko senken in hohe Preise reinzukommen.

00:38:00: Er bekommt mehr Transparenz in seine Prozesse und in seinen Verbrauch, gerade auch die Umstellung von Gas zu stromen hilft dann natürlich auch wenn.

00:38:11: so BRKWs kann man vielleicht auch wenn es teuer ist zuschalten und sonst möglichst auf dem Minimum reduzieren.

00:38:20: also Die meisten unserer Kunden haben eigentlich diese Themen und auch ein gewisses Interesse natürlich da, die sehen die Zukunft.

00:38:30: Also ich meine jeder ja nicht jeder aber die meisten die sich diese Bilanz einmal aufmachen also siebzig Prozent des Energiebedarfs in Deutschland wird importiert Und das quatscht und ist fossil.

00:38:44: Ja, also ja wird importiert und ist fossil und ist natürlich dann diesen Schwankungen sei es jetzt Iran, sei es Ukraine, sei USA, sauchen Risiko unkalkulierbares Risiko letztlich ist diesen Risiken unterlegen und die große Chance ist eigentlich bei den Industrieunternehmen gerade auch behind the meter vor einer Netzanschlusskapazitäten zu nutzen und die so gut es geht, wirtschaftlich zu nutzen.

00:39:17: Die Herausforderung ist nur dass sie Kunden ja eigentlich ein anderes Tagesgeschäft haben also deren Business ist das nicht eigentlich diesen Wert zu nutzen?

00:39:30: Und dann braucht es eben Partner wie uns Projektentwicklerer die das auf dem Schirm haben Direktvermarkt, die das Thema auf dem Schirm haben.

00:39:39: Also innovative Energieversorgung und da gibt es auch nicht genug von, ist auch ein Problem.

00:39:44: Natürlich Netzbetreiber, die ... Das Thema sehen und da irgendwie auch eine intrinsische Motivation mitbringen, wobei deshalb das Thema wird zum Glück auch nicht.

00:39:55: Ich wollte gerade fragen, wo muss der Netzbetrieb auch helfen in nur einem Messkonzept?

00:39:59: Nein,

00:39:59: zum Glück.

00:39:59: diese ganzen regulatorischen Themen, die können wir uns direkt alle außer Gleichung rausstreichen, das ist ganz angenehm.

00:40:05: Ist

00:40:05: gut!

00:40:07: Genau, aber trotzdem haben wir natürlich ein erklärungswürdiges Produkt.

00:40:12: Weil der Kunde weiß denn was er bekommt für seine EEG-Einspeisung?

00:40:17: Weiß ja nicht!

00:40:18: Der Kunde weiss oft gar nicht was er zahlt.

00:40:20: und das ist natürlich eigentlich der erste Schritt dass man anfangen muss mit Transparenz und das liefern wir auch mit der Software.

00:40:26: also wir bringen totale Transparens in die gesamten Energieabläufe rein und schaffen dann noch die Möglichkeit günstiger ... den Strom zu verbrauchen... und eben die hohen Preispicks auch zu vermeiden.

00:40:43: Eigenverbrauchsoptimierung, all diese Themen.

00:40:46: Eigentlich ein Muss für die Industrie und auch aus der Hinsicht muss weil es ich denke immer die Produkte dürfen auch nicht teurer werden.

00:40:54: also wir haben halt auch noch ganz andere Motivationen.

00:40:59: in einer Lebensmittelbranche ist ja quasi Also wenn ich jetzt an die Logistiker denke, die sind quasi systemrelevant.

00:41:05: Die Kühlkette ist halt klar.

00:41:07: Das heißt Produkte werden im Zweifelsfall teurerer.

00:41:09: Wenn die Winkelung jetzt teurer wird bei der Produktion hat man haben wir ein volkswirtschaftliches Problem, wenn die Unternehmen abwandern.

00:41:18: Deswegen haben wir im Grunde gesellschaftliches Interesse daran unsere Energiebilanz in Griff zu bekommen.

00:41:24: und ja das ist eigentlich auch der Grund warum ich jeden Morgen aufstehe daran arbeite, weil ich genau dieses Problem begegnen möchte.

00:41:37: Kann ich gut nachvollziehen?

00:41:38: Da ist noch was vor dir!

00:41:39: Also die Energiebilanz... also im Strom siehst du ja mal ganz gut aus, da schreibt so auch immer die Bildzahlung, das haben wir den Mega-Import aus Frankreich oder irgendwas gehabt, aber wenn man das neben dem anderen Import stellt, gegen Katz und Öl Pinards sind, also total unterwertet.

00:41:52: Lass noch mal auf die Zukunft am Ende gucken, Deike!

00:41:55: Was ist das, was du glaubst, was in den nächsten Jahren wie eine Veränderung sehen werden und was habt ihr vor?

00:42:00: Wie reagiert er darauf?

00:42:01: Was sind die Sachen wo Ihr als junges Unternehmen sagt okay in diese Richtung wollen wir mehr rein oder weg glauben da es etwas zu holen?

00:42:07: können wir dem Land helfen?

00:42:11: Ja, wow große Fragen.

00:42:13: Also zum einen denke ich wir müssen überall digitaler werden und es muss auch transparenter werden wie wo Potenziale sind.

00:42:22: teilweise wird das ja auch schon viel gemacht aber ist eben nicht genug.

00:42:26: Wir brauchen mehr Planbarkeit.

00:42:28: die Politik muss letztendlich idealerweise mehr Planungssicherheit geben Und dann sind die Netze natürlich ein Riesending.

00:42:40: Also es wird uns jetzt als Facility nicht so stark betreffen, aber was in Front of the Meter los ist muss mehr eigentlich ins Bewusstsein kommen auch für die Unternehmen damit dort auch Chancen geschaffen werden und auch privatwirtschaftlich genutzt werden kann.

00:42:58: Damit wir da auch mehr Potenziale heben weil ich weiß immer noch Zuverlässig, wie groß die Auslastung tatsächlich im Durchschnitt ist.

00:43:10: Und klar ist auf jeden Fall nach Nennlass dürfen wir nicht weiter aus die Netze... ...auslegen was einfach zu teuer.

00:43:20: Meinst du was würde helfen?

00:43:21: Sind sie flexibel in den Netzengelten die da helfen würden?

00:43:23: oder was ist das wo du sagst okay das wäre klar und dass machen würden?

00:43:26: Definitiv!

00:43:27: Und auch Pilotprojekte die man dann promotet Wo man dann noch sagt, hier guckt mal das.

00:43:33: Hier haben wir das mal ausprobiert und jetzt machen wir das in dieser Mut.

00:43:37: Wir brauchen da auch einen stückweiten Mut weil ansonsten verahmen wir... ...in Bedeutungslosigkeit, kann man schon fast sagen, verahm'n wir, weil wir halt nicht vorankommen ne?

00:43:51: Der Smart Meter Rollout ist ja nur ein Beispiel oder ein Zeichen dafür und es gibt ja zum Glück auch Unternehmen die davor angehen die dann mehr machen und es gibt Netzbetreiber, die da mehr machen aber das muss natürlich schneller gehen.

00:44:06: Wir brauchen das mehr und wir müssen mit dem Energiemarkt, mit diesen Dinosauriern, die es da halt auch immer noch gibt denn muss mehr zusammen gearbeitet werden.

00:44:19: was ja in Hallecke hat man so ein schönes Buch geschrieben über Dino trifft ... Dino trifft Unicorn oder so etwa.

00:44:29: Und da muss ich immer wieder dran zurückdenken, man kann so viel voneinander lernen und... Da brauchen wir einfach mehr auch zwischen den Unternehmen, zwischen den Generationen Mut vertrauen damit wir hier natürlich Geld in die Hand nehmen um Innovationen umzusetzen.

00:44:47: ... sehe ich in meinen Netzwerken, das sehe ich... ... in unserem Gesellschafterkreis.

00:44:56: Sehe ich das aber ich seh auch was für ein Weg hinter uns liegt und was für einen Weg vor uns liegt... ...und was bei anderen noch zu tun ist.

00:45:04: Und überall höre ich die gleichen Themen.

00:45:10: Gemeinsames Zukunftsbild würde sicherlich auch helfen.

00:45:15: die Menschen zusammen zu bekommen, aus ihren Silos rauszuholen und auch zu gucken was treibt dich an.

00:45:21: Was bringt dich nach vorne?

00:45:23: Also Perspektiven geben!

00:45:25: Aber das sind ganz andere Ebenen natürlich, die dann eher...die ich auch nicht lösen kann.

00:45:31: Ja

00:45:31: gut, aber du bist Teil davon Deike!

00:45:33: Also tatsächlich glaube ich schon dass das sind ja alles Modelle, die wir als Menschheit entwickelt haben und die können wir als Menschen natürlich auch wieder ändern.

00:45:41: also die Regularien, die uns heute vielleicht manchmal noch im Weg stehen sind natürlich vom Menschenhand auch wieder zu ändern.

00:45:46: Und ja, ich gebe dir recht wenn man irgendwas auf eine Art umweise dreißig Jahre gemacht hat es ist echt schwer dazu sagen okay Ich ändere das jetzt und mache das komplett anders.

00:45:55: Und dabei hilft es aber tatsächlich immer wieder miteinander in Kontakt zu tröten.

00:45:58: Ich kenne viele Menschen, die auch bei den Dinos arbeiten bei RWE oder so was.

00:46:03: Die sind auch frisch drauf!

00:46:05: Und wo ich mich frag okay wie kommt es denn zustande?

00:46:08: Dass ihr manchmal als Organisation der Entscheidung trefft, wo ich sage

00:46:12: komisch

00:46:13: kann man noch anders sehen weil die Menschen selber häufig gedanklich dann weiter, als vielleicht manchmal dieses Korsett sie in der Praxis wirklich frei handeln lässt.

00:46:26: Gut!

00:46:27: Ja voll also und ich meine gerade das ist halt auch eine enorme Chance die wir haben diese Flexibilität zu nutzen in Europa.

00:46:36: Also manche sagen ja, es flexibilisiert.

00:46:38: Es ist neue Gold oder die neue Währung oder was weiß ich nicht?

00:46:42: Ja vielleicht schon aber dann lass uns den Scheiß jetzt hier auch ausrollen und nicht halt immer nur irgendwie ablenken mit neuen Verhinderungsgesetzen doch irgendwie gar klaren Zahlen zu Gaskraftwerken, aber halt unklaren Zahlen zur Batteriespeichern und so weiter.

00:47:06: Und ja in unsere Unternehmen vertrauen... ...und was wagen!

00:47:14: Du hast recht?

00:47:15: Wir können etwas ändern und ich glaube wir sind auch dabei.

00:47:18: Wir kommen mittlerweile in so einen Druck ... in so ein Druckbereich, das auf was geändert werden muss.

00:47:25: Trotzdem sehe ich viele Menschen noch in ihrer Bubble hängen und... Ich sehe diese Bubbles noch nicht so richtig aufplatzen weil es halt trotzdem immer noch die Algorithmen sozusagen von denen noch stärker sind als unser, also unser... Unser Phenoms Algorithmus muss noch stärkern werden könnte man auch sagen.

00:47:48: Noch einiges zu tun aber auch gute Leute da die dazu Lust haben und ich glaube, dass das ja auch das Wichtige letztendlich die positiven Sachen eben im Fokus zu haben.

00:48:04: Die Technik ist da vielleicht fehlt noch ein bisschen Intelligenz aber das kriegen wir

00:48:08: hin!

00:48:09: Und die guten Leute kommen tatsächlich tendenziell im Augenblick aus den USA.

00:48:12: Wieder habe ich schon vernommen, dass da teilweise Menschen wieder zurückkommen, die sich da vielleicht manchmal nicht mehr so wohlfühlen wie das vielleicht vor zehn Jahren noch der Fall war.

00:48:20: Das macht auch Mut.

00:48:21: aber ich fand dein Pläterier lass uns den Scheiß ausrollen!

00:48:25: Gut, dass wir dich als Schlüssel fortstehen lassen, dass sie einfach in die Umsetzung kommen und es machen.

00:48:30: Ich bin bei dir auch ohne die Prozesse auf links zu drehen.

00:48:34: Aber haben mich heute gelernt, da ganz viel Flexibilität im industriellen Bereich heben können und ich sage danke für heute, Deike dass wir im Grunde damals eintauchen konnten, konnten was Flexibility macht und ich bin mir sicher das in den nächsten Jahren noch viele tolle Projekte umsetzen werdet an dir heute noch gar nicht denkt!

00:48:50: Und ich freue mich auf weitere Podcasts von dir Klaus.

00:48:53: vielen Dank!

00:48:55: Danke, mache ich auf jeden Fall, mach's gut.

00:48:58: Ich freue mich, dass du auch bei dieser Folge von Energie im Wandel dabei warst.

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00:49:05: Player.

00:49:05: Und

00:49:06: wenn du mir davon ein Screenshot schickst, dann erhältst Du eine digitale Version von meinem neuen Buch!

00:49:10: Bis zum nächsten Mal bei Energie im Wandeln.

Über diesen Podcast

Willkommen beim Podcast "Energie im Wandel"! In diesem Podcast dreht sich alles um den nachhaltigen Wandel in der Energiewirtschaft und welche Erkenntnisse wir daraus für andere Bereiche unseres (Wirtschafts)lebens gewinnen können. Ich bin Claus Hartmann, dein Podcast-Host, und ich bin der festen Überzeugung, dass die Energiewende nicht nur eine Veränderung in der Energiewirtschaft bedeutet, sondern auch einen fundamentalen Wandel für uns Menschen darstellt.

Im Podcast "Energie im Wandel" führe ich inspirierende Interviews mit Entscheidungsträgern sowie visionären Experten, die aktiv zur Energiewende beitragen. Einerseits spreche ich mit Menschen, die in Unternehmen tätig sind und sich intensiv mit den Themen Strom, Wärme und Mobilität auseinandersetzen. Andererseits richtet sich dieser Podcast an alle, die sich für das Thema Veränderung im Energiesektor interessieren. Vielleicht spürst du bereits, dass eine Veränderung notwendig ist, aber du bist unsicher, wie du vorgehen kannst. Keine Sorge, ich bin hier, um dir dabei zu helfen!

Mit meiner Leidenschaft für den nachhaltigen Wandel habe ich in den letzten 15 Jahren die Energiewirtschaft aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Als Student der nachhaltigen Energietechnik und Energiewirtschaft habe ich meine Grundlagen gelegt, während meiner Zeit als Doktorand und Wissenschaftler habe ich tiefergehende Einblicke in die Energiewende gewonnen. Als Projektleiter beim Bau des ersten Elektrodenheizkessels Deutschlands konnte ich aktiv an innovativen Lösungen mitwirken. Zusätzlich durfte ich als jüngster Abteilungsleiter bei den Stadtwerken Flensburg wertvolle Führungserfahrungen sammeln. Als Coach für zahlreiche Abschlussarbeiten und Dozent für Energiewirtschaft an der Hochschule Flensburg konnte ich mein Wissen teilen und junge Talente fördern.

Als Podcast-Host von "Energie im Wandel" bin ich selbstbewusst, sensibel und zielstrebig. Meine Neugier und Kreativität helfen mir, neue Wege zu finden und inspirierende Inhalte für dich zu gestalten. Mit meinem optimistischen und humorvollen Naturell möchte ich dir den nachhaltigen Wandel näherbringen und dir zeigen, dass Veränderung auch Freude machen kann.

Begleite mich auf dieser spannenden Reise und entdecke gemeinsam mit mir den nachhaltigen Wandel in der Energiewirtschaft. Wenn du mehr über die Umsetzung der Energiewende erfahren möchtest und was wir dabei lernen können, dann ist dieser Podcast genau das Richtige für dich. Verpasse keine Folge und tauche ein in die Welt der nachhaltigen Energie!

Du findest mich auch auf LinkedIn unter https://www.linkedin.com/in/dr-claus-hartmann/ und auf meiner Website https://www.claushartmann.de.

Falls du Anmerkungen zu Episoden hast oder einfach mit mir in Kontakt treten möchtest, freue ich mich auf deine Nachricht an podcast@claushartmann.de.

Lass uns gemeinsam die Energiezukunft gestalten und den nachhaltigen Wandel vorantreiben!

von und mit Dr. Claus Hartmann

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