00:00:00: Energie im Wandel.
00:00:01: Die Energiewirtschaft steckt in der größten Transformation ihrer Geschichte und der Druck aus Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit steigt.
00:00:08: Mein Name ist Klaus Habmann und in diesem Podcast erfährst du von relevanten Entscheidungsträgern und inspirierenden Visionären wie der nachhaltige Wandel in die Energiewirtschaft und auch in deinem Unternehmen gelingen kann.
00:00:18: – lass uns starten!
00:00:19: Mein heutiger Gast ist Dr.
00:00:21: Björn Peters, er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Energieökonomik, Energiepolitik und der Frage wie Stromsysteme unter realen physikalischen und wirtschaftlichen Bedingungen funktionieren können – mit einem klaren Fokus auf Systemkosten, Versorgungssicherheit steigende Kosten von Speichern und darüber, welche Rolle Kernenergie aus ökonomischer Sicht in einer globalen Energiewende spielen könnte.
00:00:52: Das Thema der heutigen Folge ist also Energiewendet zwischen Systemtrosten speichern- und Kernenergiökonomik.
00:00:57: Hallo Björn schön dass du da bist herzlich willkommen.
00:01:00: Wir
00:01:01: haben ja im Vorgespräch gerade schon gesagt, wir wollen einmal debaskieren.
00:01:03: Wir kennen uns jetzt hier nicht seit ca.
00:01:04: um zwanzig Jahren sondern ungefähr seit siebzehn Minuten.
00:01:06: so lange haben wir den vorgesprüch geführt und mich wird es ja tatsächlich total interessierend wie deine persönliche Geschichte abgelaufen ist.
00:01:14: Du hast schon zwei drei Aspekte gesagt was du mal studiert hast oder promoviert hast dass du dann vom Paulus zum Saulus geworden bist.
00:01:21: Nimm uns mal in ein paar entscheidende Situationen in deinem Leben gerne mit!
00:01:25: Ja, also ich fange an.
00:01:27: mit sechzehn habe ich mal einen Jugendforschpreis gewonnen über Windkraft.
00:01:32: Wir haben so ein Windrotor aus dem neunzehnten Jahrhundert weiterentwickelt den damit Holz und Fischertechnik gebaut und sind immer ein zweiter Landesieger in Baden-Württemberg geworden, nennt man das Wienkraft.
00:01:43: Ninzenundneunzehn bin ich angefangen, Physik zu studieren und tatsächlich diese Energiefragen waren schon etwas was mich immer interessiert.
00:01:52: Ich habe es aber nicht wirklich verfolgt für viele Jahre, sondern was mich am meisten interessiert hat ist quasi Kybernetik.
00:01:59: Das gibt's jetzt nicht so richtig als Lehrfach, aber jeder Abiturient hoffentlich erinnert sich noch an das schöne Faust-Zitat, was Faust antreibt zu erkennen und was die Welt in ihrem innersten Zusammenhalt.
00:02:15: Also genau darum ging es mir eigentlich.
00:02:16: deswegen, wenn ich Physik studiere... Wir haben dann aber über Promotion in Hirnforschung, weil das auch, was ich gesagt habe, das Gehirn ist vielleicht das komplexeste Stück Materie der Welt.
00:02:29: Das Universums so.
00:02:31: Also wer weiß ob es noch anderes Leben gibt?
00:02:32: Aber es ist zumindest mal eine valide Hypothese, dass es keine gibt, keines gibt.
00:02:38: und dann wollte ich dort eben mich nützlich machen in der HirnForschung.
00:02:42: Hab bis an auch geschafft!
00:02:45: Also er hatte sogar zwei, drei Stellen zur Auswahl.
00:02:47: Was in den neunziger Jahren sehr erstaunlich war weil da gab es eigentlich keine Promotionsstellen.
00:02:53: Ja vor allem auch aus dem Physikstudium in Richtung Hirnfuhr.
00:02:56: also wir hatten den Gerhard Hüter schon mal da der ja auch Hirnfonds schon lange Zeit waren.
00:02:58: Der hat ja tatsächlich eher Biologie und so was studiert.
00:03:00: aber das heißt auch als Physiker hat man da tatsächlich spannende Fragen die man da beantworten kann und bearbeiten können.
00:03:06: Also es ging damals darum, dass man immer mehr und mehr Daten aus dem Gehirn entnehmen konnte.
00:03:13: Also zum Beispiel seit, ja, eighthundertundneunzig, achtzig vorm Achtzehnhundertachzig wohlgemerkt haben die Ärzte erkannt, das Gehirn hat elektromagnetische Wellen.
00:03:27: Man kann die Potenziale messen und sie haben dann auch gelernt es medizinisch zu beurteilen.
00:03:31: Was in den Neunzigerjahren dazu kam war dass man eben nicht nur eine Elektrode anlegen konnte oder zwei sondern auch mal fünfzig oder zweihundertfünfzig.
00:03:41: Und da war einfach die Frage in den neunzigen Jahren was ist das eigentlich von der Information?
00:03:45: Was steckt da drin und wie kann man's interpretieren?
00:03:47: Und dazu musste man erstmal Algorithmen entwickeln Und dafür sind also so Messzellen wiegen Spezialisten durchaus gefragt, um dann Algorithmen zu entwickeln.
00:04:00: Die die denn ganz vielleicht auch irgendwann funktionieren.
00:04:04: und das habe ich gemacht im Höchstleistungsrechenzentrum in Jülich an dem großen Computer.
00:04:11: der war ungefähr so groß wie dein Handy heutzutage aber es ist halt neunziger Jahre.
00:04:17: Was der war so klein?
00:04:18: Ich hätte gedacht, dass damals die Kopüse noch irgendwie Räume ausgefüllt haben
00:04:20: oder so.
00:04:20: Ja ja natürlich das war eine ganze Halle aber für die Rechenkapazität.
00:04:23: Also
00:04:23: die Rechenkapazität okay jetzt bin ich hier, ich habe es falsch verstanden.
00:04:28: Genau also wir haben damals eben waren froh wenn man ein paar hundert Megaflops hatten, also hundert Millionen Operationen.
00:04:37: mittlerweile ist man dann Faktor Millionen Milliarden schon drüber.
00:04:42: Aber trotzdem man brauchte halt einen leistungsfähigen Rechner, um so Algorithmen auszuprobieren.
00:04:47: Und was sich jetzt erst so auch rausgestellt hat... Also ich habe damals künstliche neuronale Netze verwendet als Methode und dafür eben auch Algorithme entwickelt.
00:04:59: Das dies sind ja jetzt wieder total in aller Munde weil die verwendeten werden für die KI.
00:05:05: Also Large Language Models sind halt irgendwie hundert-achtzigtausendmal komplexer als die Algorithmen, die ich damals geschrieben habe.
00:05:13: Weil es halt ganz viele neue Schichten von neuronalen oder künstlichen Neuronen übereinander sind.
00:05:20: Das heißt jetzt liegt sich nur eine Rechenvorschrift wie man... das ist ganz schwierig gewesen damals und man hat damit Musse explodieren, wie man diese Netze so trainiert, dass sie selbst lernen und so was.
00:05:34: Also da war ich komischerweise auch ziemlich vorne dran bei den Sachen also eine der vielleicht ersten zehn-zwanzig Arbeitsgruppen die neuronale Netze wirklich verwendet haben als Rechenmethode Und insofern fühle ich mich da eigentlich nach wie vor sehr wohl In meiner wissenschaftlichen Ausbildung.
00:05:53: Das hat mich also... Ich würde es jederzeit wieder so machen dass ich also erst kiburnetisch studiere und dann sowas wie Hirnforschung fand halt immer sehr faszinierend.
00:06:05: Und na gut, aber es war eben kein Weg um wirklich jetzt Profi-Wissenschaftler zu werden.
00:06:13: Ich war auch nicht so interessiert dran.
00:06:14: Ich hatte eine sehr attraktive Freundin und wollte eben auch eine Familie gründen und nicht zehn, fünfzehn Jahre von der Hand in den Mund leben.
00:06:21: Es hat sich bin denn also in die Wirtschaft gegangen Und jetzt hat sie insofern gelohnt, als diese Freundin also heute noch immer meine Frau ist.
00:06:30: Also das war Kinder und zwei die allerdings auch schon Flüge sind und so ihr Ding machen.
00:06:40: Und na gut!
00:06:41: Ich kam dann über McKinsi, war ich zwei Jahre, kam mich zur deutschen Börse... ...und da kommen wir dem heutigen Thema ganz bisschen näher aber noch nicht richtig.
00:06:51: Ich kam in eine Abteilung für Marktdesign.
00:06:54: Marktdesign ist das, wie man Marktplätze strukturiert so dass sich Angebot und Nachfrage gut finden.
00:07:04: Also da müssen Sie sich die Fragen stellen wer hat?
00:07:06: Wer braucht?
00:07:07: Wer steht dazwischen?
00:07:08: Welche Produkte sind das?
00:07:09: Und wie bringt man dies möglichst effizient zusammen?
00:07:14: Das spielt Transparenz eine ganz große Rolle und wir haben uns also sehr... Da war ich in einem Bad mit lauter Volkswerten.
00:07:21: Ich habe sehr viel über Volkswirtschaftslehre gelernt oder auch Markmikroökonomien heißt das Spezialfach, wo es um Preisbildung geht und das ist im Stromsektor immer noch ein sehr unterbildetes Thema.
00:07:36: Deswegen war ich wirklich sehr froh, dass sich diese Station hatte.
00:07:40: Ja das Thema ist mega heiß jetzt gerade wieder so... Ich lasse immer meine Studis im Grunde die Meret Order einmal ausrechnen und fangen sie an richtig kompliziert und die Fläche da drunter auszurechnen, denn so ein Mengen gemittelten Preis zu stimmen und das ist für die intuitiv immer richtig wo ich denke okay spannend es ist ja eine Wirklichkeit viel einfacher als das Grenzkraftwerk setzt zum preisfassig wenn sich das mal überlegt hat.
00:07:57: in den neunzeiger Jahren weiß ich auch nicht genau aber
00:08:00: alle Märkte funktionieren genauso alle transparenten Märkte.
00:08:03: also wenn du der Chef von einer Kupferhütte bist, dann dein Kupffer hat einen bestimmten Reinheitsgrad, das konkurriert gegen jedes Kupfe dieser Welt.
00:08:14: Weil alle die eine Kupfverhütter haben schauen zu dass sie diesen Reinheitsgrat kriegen.
00:08:20: und jetzt gehst du auf den Weltmarkt für Kupfen und da gibts... Du willst natürlich verkaufen möglichst hohem Preis?
00:08:32: Klar!
00:08:33: Aber du verkaufst nicht zu deinem Preis, sondern wenn der Marktpreis irgendwo, den du siehst höher ist, dann verkaufs natürlich lieber zu dem höheren Marktprei.
00:08:42: Wenn der MarktPreis allerdings drunter ist als deine Grenzkosten, dann müsstest du drauflegen um das Kupfer loszuwerden?
00:08:49: Das machst du nicht!
00:08:50: Also verzichtest du da lieber auf ein Verkauf bevor du Geld drauflegst und das ist das Prinzip der Grenzkoste.
00:08:57: Das ist also völlig trivial.
00:08:59: Alle transparenten Märkte funktionieren so Und im Stromarkt hat es nur deswegen eine ganz besondere Bewandnis damit.
00:09:07: Es hat dort auch jahrzehntelange vor Vorragend funktioniert, aber es funktioniert heute anders.
00:09:14: Ich formuliere das immer so man hat eben nicht mehr einen Strommarkt sondern jede Stunde einen anderen weil die Menge an EEG geförderten Strom und das ist ja fast das meiste ist der solaren Windenergie ist letztlich ein externer Faktor für die Preisbildung an der Strombörse.
00:09:34: Das verschiebt einfach regelmäßig die Angebotsnachfragebilanz, aber es greift ja nicht direkt in das Preisgeschehen ein.
00:09:43: Also jemand mit einer Solarenlage muss nicht diesen Preis von der Börse kriegen weil er ja von woanders her schon zugütet wird.
00:09:50: Okay, also du meinst wirklich nur den EEG vergüteten Strom.
00:09:53: Das heißt die kleinen PV-Anlagen, die älteren kleiner Windkraftanlagen wenn es überhaupt noch gibt in der festen Einspeisenvergütung weil die meisten sind repowert und sind ja auch mittlerweile am Markt zugange aber diese natürlich dann einfach unkalkulierbar und weil die ja auch einspeisen wenn der Preis negativ ist.
00:10:06: Wenn der normale große Windkraft anlagende Treiber natürlich sinnvoller ist er sagt ne ich sei ja kein Geld dafür dass sich da einspalten darf denn lasse ich die mal aus dem Wind drehen und dann produziert keinen Windstrom.
00:10:16: Die meinst du okay gut
00:10:18: Also da haben sich ja auch schon Verbesserungen ergeben.
00:10:21: Aber also ich glaube, der negative Strompreis würde erst im EEG-Zahlteilsen-Fünfzehn eingeführt oder vierzehnt oder sowas.
00:10:27: Im § ein Fünfzig war das damals eigentlich mich und dann auch nur für mehr als sechs Stunden und so was.
00:10:35: Da hat sich ja vieles vergeben.
00:10:37: Ich bin jetzt auch nicht ganz... Firmen, was die genaue Gesetzeslage heute betrifft.
00:10:43: Das waren euch auch vor zwanzig Jahren oder knapp.
00:10:46: als ich mich begonnen habe mit dem EEG jetzt auseinanderzusetzen war das auch ein deutlich kürzeres Verordnungswerk.
00:10:52: Vier
00:10:52: Seiten waren das mal am Anfang.
00:10:54: Das haben wir deutlich überboten.
00:10:56: mittlerweile aber eine Frage zu, dass heißt dieser Markt-Räumungspreis, den es da gibt... Preis des letzten Kraftwerkes.
00:11:01: Das gibt es so in keinem anderen Markt, das heißt Kupfer oder Schweinehilften oder keine Ahnung Aktien oder so.
00:11:06: Da ist immer jemand... Es gibt Menge die was anbieten oder Kunden hat Schwerkäufe, die etwas anbieten und sagen hier zu dem Preis verkaufe ich so und so viele Aktien zum Beispiel.
00:11:13: Und es gibt Käufe die sagen okay zu den Preisen bin ich bereit?
00:11:15: Und wenn das matcht und wenn sie im Grunde preisgleichheit haben und Mengen auch passen dann wird der trade durchgeführt.
00:11:20: Genau aber alle zum gleichen Preis.
00:11:22: also insofern ist das der Marktpreis der sich ergibt.
00:11:25: Also insoffern sind alle Märkte nach Grenzkosten strukturiert.
00:11:29: Ach denn doch alle zum gleichen Preis, weil ich hätte mir vorgestellt aber auch da ja permanent schwanken natürlich.
00:11:35: Also so wie du sagst jetzt beim Strom haben wir Stunden wahrscheinlich ehrlicherweise mittlerweile Viertelstundenweise diesen neuen Markt gibt es natürlich einen kontinuierlichen Handel wahrscheinlich bei den
00:11:44: wenigen Aktien also die meisten Aktien werden auch irgendwie in Auktionen gebündelt als es gibt viel mehr Aktien als den DAX die erste DAX-Dreißig Diese dreißig Werte und natürlich auch noch die vom vielleichtem M-Dux, aber schon beim S-Tax bin ich mir gar nicht sicher ob es da wirklich kontinuierlichen Handel gibt oder ob's dann nicht dreimal am Tag eine Auktion gibt.
00:12:05: Wo das wo dann die Liquidität zusammengeführt wird eben auf wenige Zeitpunkte.
00:12:10: Aber dass ist ein permanenten Handelgift.
00:12:14: Das lohnt sich nur bei ganz Liquideln Ganz liquiden Wertpapier.
00:12:18: Okay, verstehe ich das heißt beides
00:12:20: Markt oder sowas.
00:12:20: also wenn man halt als Kupferfutures zum Beispiel wären auch sehr kündlich gehandelt bei der markt einfach so riesig ist und weil es letztendlich nur eine kleine Hand voll von Börsen gibt die alle mehr oder weniger das gleiche Produkt verkaufen.
00:12:35: Und da ist aber in jeder Sekunde praktisch ein Marktpreis der gibt's doch mal die Astoner gut die Ask and Bit Spanne Die ist dann eigentlich gar kein... Also das ist keine Differenz der einzelne Marktpreise, sondern es zeigt nur zu welchen, ich sag mal abweichenden Ankauf- und Verkaufskursen Akteure im Markt waren.
00:12:58: Das ja!
00:12:58: Und wenn also hier der Arspreis ist und hier der Bitpreis, dann gibt's eben auch keinen Trade?
00:13:04: Ja.
00:13:05: Die müssen sich schon soweit annähern, dass es dann mal irgendwie zusammenpasst.
00:13:09: Und dann schließen sie ein Handel ab und das ist also mit dem Limit Order diejenigen, die schonmal in Wertpapier gehandelt haben.
00:13:20: Man kann den Marktpreis eingeben, ich will sonst so viele Siemens Aktien haben Und der Marktpreis ist dann schon gut genug.
00:13:26: oder ich will da mindestens, ich will d'a höchstens seventy-fünf Euro dafür bezahlen.
00:13:30: Exakt!
00:13:31: Ich hab keine Ahnung wo's Siemens heute steht.
00:13:34: Das kann um Faktor zehn falsch sein.
00:13:36: Also... Aber dann gibt halt den Preis ein, der einem genehm wäre.
00:13:42: Und dann kann es aber sein dass der Markt total davonläuft.
00:13:45: das ist immer immer teurer und teurer wird und ich habe hier meine fünfe siebzig drinstehen und dann kriege ich halt keine Aktien.
00:13:51: Das kann man sagen.
00:13:53: also das ist mir egal weil ich wirklich nur zu diesem preis das Verwert befunden hätte jetzt diese Siemens-Aktien zu kaufen.
00:14:00: oder ich sage irgendwann mal ich will eigentlich schon kaufen da gehe ich halt doch auf seventy hoch und korrigiere mein Roder Und dann bin ich wieder im Intrate.
00:14:07: Aber wenn in dem Moment eben die Aktie für siebenundsebzig gehandelt wird, dann kriege ich halt auch... Das ist ja nun mal ein Maximalpreis.
00:14:15: Dann krieg ich tatsächlich diesen sieben- und siebziger Preis und krieg den eingelockt und habe dann die Aktien zwei Tage später.
00:14:23: Weil aber natürlich auf der Gegenseite auch jemand da gewesen sein muss, der genau die Menge zu dem Preis bereit war abzugeben?
00:14:28: Genau!
00:14:31: Gut.
00:14:31: Also das war meine Zeit bei der Deutschen Börse.
00:14:36: großes Projekt gemacht, das ist auch immer im Küchentisch entstanden mal.
00:14:39: Das heißt Xetra Gold war für mich die Synthese dessen als ich bei der Börse gelernt habe, nämlich einerseits die Rohstoffgeschichten und andererseits die Wertpapiergeschichte.
00:14:48: Ich hab mir überlegt wie kriegen wir nach Frankfurt einen Rohstoffmarktplatz?
00:14:55: Und lass uns mit Gold anfangen weil gold ist sowohl ein Rohstoff als auch eine Währung.
00:14:59: also da hat er einen Twitter-Charakter.
00:15:00: und dann habe ich Xetragold eingeführt.
00:15:04: Ich habe mir dort ein Team bei der Börse zusammengesucht, habe einen Konsortium, habe mir Budget besorgt.
00:15:10: Ich habe so vorstandsnah gearbeitet und ich wusste wie es geht und wer Geld hat würde mir aber von manchen Leuten echt übel genommen.
00:15:17: deswegen naja.
00:15:19: Und dann hab' ich einen Konsortsium aufgestellt in Absprache mit den Leuten wo also von Deutsche Börsen eine Goldraffinerie und fünf Banken und gemeinsam haben wir die Deutsche Böse Commodities gegründet Und weil das da eben halt ein bisschen, wie soll man sagen?
00:15:41: Also es gab ein bisschen gekratzt sozusagen im System.
00:15:46: Weil sonst niemand dem einfachen Mitarbeit dazusteht solche Sachen zu machen.
00:15:50: Das hat gab also ein paar Schwierigkeiten würde ich nicht berufen in das Amt des Geschäftsführers dieser Deutsche Börse Commodities.
00:15:58: Und dann bin ich da halt auch gegangen.
00:16:00: Das hat sich so ergeben, dass eine Arbeitskollegin, eine sehr geschätzte, die hatte einen Mann der ist frisch Geschäftsführer geworden bei der DWS, das ist die Vermögensverwaltungstochter der Deutschen Bank und die hatte ihm empfohlen, er musste, er war vorher Presse-Sprecher gewesen und damit die Geschäftsführer würde auch voll ausfüllt sollte er auch einen echten Geschäftsbereich übernehmen.
00:16:26: Und dann kam er so auf geschlossene Frans irgendwie.
00:16:32: Das war da in der Luft, ich weiß nicht wie er sich dafür entschieden hat oder sowas und hat... ...und er fand es ganz nützlich zu sagen einfach mal mit einem wie mir zu reden und diese Idee einfach mal entlang zu spinnen.
00:16:45: Und da habe ich dann eigentlich gleich gesagt, aber hier die Energiewende.
00:16:48: Die ist sehr sinnvoller nützlich.
00:16:50: und warum hat die DWS eigentlich keinen Bereich, wo sie Kapital sammelt um nachher Solar- und Windparkes und sonst was Biomassekraftwerke usw.
00:16:58: zu bauen?
00:17:00: Ich glaube es denn darauf, weil da hattest du ja die Jahre davor erst mal noch gar kein Kontakt zu.
00:17:02: Das heißt das hatten auch aus Jugendforstzeiten hergetragen.
00:17:05: oder wo war der
00:17:06: Kontakt?
00:17:06: Ja also Energiemerkte sind natürlich auch Rohstoffmerkte.
00:17:11: Insofern, also ich hatte mit eigentlich fast allen Rohstoffmärkten zu tun.
00:17:15: Wir haben uns tatsächlich leider nicht ernsthaft genug überlegt die IPE zu kaufen, der International Petroleum Exchange, nämlich damals zum Verkaufsstand.
00:17:27: Und das haben uns aber irgendwie nicht getraut.
00:17:29: Aber also wir haben uns durchaus auch mit Energiemärkten beschäftigt und die Strombörse EEX, die ist in der Nachbarabteilung, die ein Stock war tiefer war, aber im gleichen Gebäudeflügel entstanden und wir haben eigentlich ständig auch miteinander Kontakt gehabt und mal... Also diese halt auch der gleichen Abteilung für Marktdesign auch mal hervorgegangen.
00:17:49: Das heißt ich hatte schon immer Beschäftigung mit dem Strommarkt.
00:17:52: Ich dachte,
00:17:52: die sei Leipzig entstanden und dann aufgeteilt Leipziger Paris.
00:17:56: Also
00:17:57: es gab in Leipzek die Leipcek Power Exchange und es gab die European Electricity Exchange, die von der Deutschen Börse gegründet waren.
00:18:06: Die haben dann irgendwann mal relativ früh fusioniert und sich danach Leip zig verlegt aber unter dem Namen EEX ist also vom Kamm von der deutschen Börsel
00:18:17: Ja, okay.
00:18:18: Aber das muss ja schon... Wir reden jetzt
00:18:19: vom Jahr two-thausend, zwei-tausend Eins oder sowas.
00:18:21: Also es ist sehr, sehr früh.
00:18:23: Ich weiß nicht mehr ganz genau, dass wird einem ChatGBT schnell sagen können?
00:18:28: Ja, aber es muss tatsächlich vor zweitausend... Fünf oder vier gewesen, mein Kollege hat ja die Prüfung abgelegt und es war ganz schnell nach Marktliberalisierung.
00:18:36: Okay also da kamen die Affinität her.
00:18:38: das heißt du hast schon was Thema Energiewende eben so wissen wir erzählen können dass man aber die wollten bei DWS jetzt nicht da reingehen?
00:18:44: Also er hat sich bedankt.
00:18:46: Wir hatten da so ein dreistündiges Mittagessen beim Edelitaliener im Westend in Frankfurt Und also wirklich ziemlich lang bis der Kellner schon genervt war.
00:18:56: Aber weil wir uns halt viel zu erzählen hatten und dann sind immer einfach so unförigte Dinge auseinander gegeben gegangen, aber ein paar Wochen später ruft er an und sagt also wir würden es jetzt schon machen hätten sie nicht Interesse bei uns anzuheuern.
00:19:09: Und dann hatte ich tatsächlich Gespräche bis eins unter Vorstand was für die Deutsche Bank so einen Laden mit hunderttausend Leuten schon etwas bedeutet.
00:19:20: als die haben sich das nicht leicht gemacht.
00:19:21: die Entscheidung.
00:19:22: Aber offensichtlich war ich so überzeugt davon dass man damit was Sinnvolles tut dass ich auch andere davon überzeugen konnte.
00:19:32: Und also auf diese Weise kam ich dann zur Deutschen Bank, oder zur Deutsche Bank-Pochter und komischerweise hat sich das auch ruck zu rumgesprochen, dass die Deutsche Bank jetzt einen Spezialisten hat für Energiefinanzierung.
00:19:48: Ich weiß gar nicht wie und warum?
00:19:50: aber ich habe quasi vom ersten Tag an Angebote gekriegt von Projektentwicklern, Also DWS dann eben kam und sagten, ich habe hier drei Windkraftprojekte wollte die nicht haben.
00:20:05: Und ich hab mir tatsächlich deutlich über hundert Projekte aus allen möglichen Bereichen angeschaut vor allem aber im Bereich dessen was damals erneuerbare Energien genannt wurde also die EEG.
00:20:21: gefördene fünf Energien sind halt Solarwind Wasserkraft, Biomasse und Geotami.
00:20:28: Und da gab es immer wieder mal Projekte aber das meiste war natürlich tatsächlich so lauend Windenergie wie heute auch.
00:20:34: Wo sind wir gerade auf der Zeitachse?
00:20:35: Also das war aus dem Jahr
00:20:37: zwei Tausend
00:20:38: acht.
00:20:38: Genau zwei Taussend acht zur Weltwirtschaftskrise.
00:20:41: Das heißt da bis dahin.
00:20:42: Leider hat mich auch viel Geld gekostet.
00:20:46: wegen der verschiedenen Gehaltsregeln habe ich total, also das war nicht so erfreulich.
00:20:54: Aber es ist eine ganz andere Geschichte.
00:21:00: und dann hab' ich eben in diesen Boomzeiten damals boomte ja Solar- und Windenergie ziemlich stark.
00:21:10: allerdings die Windenergi war sehr kritisch gesehen weil die Nullerjahre waren windschwache Jahre Windgutachten waren alle zu optimistisch.
00:21:23: Alle, nicht nur... Also eigentlich in der normalen Welt sind fünfzig Prozent der Gutachten so optimistische.
00:21:31: Fünfzig Prozent sind so pessimistisch dann weiß man das ist okay.
00:21:34: aber sie waren zu hundert Prozent zu optimstisch und ganz viele Leute sind damit pleite gegangen oder haben einfach gar keine Rendite gekriegt und dann haben die Windprojektierer mir das dann auch gesagt, so hier wir leveragen es also wir packen da der Achtzig Prozent Fremdkapital rein.
00:21:54: In einem Markt wo man weiß dass ein Prozent und Änderung in der mittleren Windgeschwindigkeit drei Prozent im Ertrag ändert weil es halt dieses kubikisch Und das ist natürlich ziemlich gefährlich und zumal man, also da kommt jetzt tatsächlich der Hintergrund als statistischer Physiker zu tragen.
00:22:27: Ich habe dann natürlich sofort gefragt ja okay das ist der errechnete Mittelwert den ihr da prognostiziert Aber wie groß ist denn die Schwankungsbreite?
00:22:36: Also ich kann das halt nicht leisten, dass sich in einem Jahr auch egal in welchem Jahr ob es das erste oder siebzehnte Betriebsjahr ist von zwanzig plötzlich so ein schwaches Windjahr hat, dass ich den Kapitaldienst nicht mehr leisten kann.
00:22:49: Weil dann ist das ganze Pleite und das Ganze Vermögen ist dann weg.
00:22:53: Wenn es das siebzehnte Jahr wäre, könnte man ja von den Rücklagen leben.
00:22:56: oder ist das nicht so aufgebaut?
00:22:58: Die Zinsen
00:22:59: sind dann nicht mehr so hoch wenn man das meist ein Kapital schon zurückgeführt hat.
00:23:03: Aber wenn man in eine Liquiditätskrise kommt also das ist unwahrscheinlich im siebzen Jahr als im dritten Jahr.
00:23:12: aber Es kann einen immer treffen und dann geht halt und meisten spielen die Bank auch mit und machen irgendwie die Restrukturierung.
00:23:19: Aber formell hätten Sie das Recht zu sagen Das Eigenkapital wird es komplett rausgebrängt und wir übernehmen den Park jetzt.
00:23:28: Also, wie bei jedem Immobilienkredit auch oder sowas... Die Banken haben normalerweise keinen Interesse daran dass sie solche Assets an der Backe haben, sich darum kümmern müssen weil das übersteigt ihre Kompetenz normalerweise.
00:23:43: deswegen reden die mit einem.
00:23:45: aber Man kann es halt nicht wirklich riskieren, wenn man Anleger hat mit denen man seit Jahrzehnten schon Geschäft gemacht hat und man auch versucht weiter in Jahrzehn immer noch Geschäft zu machen.
00:23:58: Also da muss man einfach mit größerer Vorsicht vorgehen.
00:24:01: Und dann war's allerdings so dass die Leute so ... Die Projekteentwickler haben wenig Neigung gehabt das denn mir zu verkaufen zum geringeren Preis wenn es woanders Leute gab im Markt zu denen, dass sie das verkaufen konnten.
00:24:17: Da zählen uns auch wieder die Grenzkosten sozusagen.
00:24:22: Die haben sich natürlich optimiert.
00:24:23: also ich habe halt einfach gesagt, da ist ein großes Risiko drin, dass dieses einmal so ein schlechtes Jahr gibt und lass uns doch über eine kleinere Zahlung anfänglich sprechen.
00:24:34: und wenn das dann alles so eintritt wie du es gesagt hast, dann kriegst seit nachgelagert für zwanzig Jahre immer bisschen Geld Und das war aber nicht attraktiv genug, sondern wenn sie also so ein bisschen Spatz in der Hand und habe auf dem Dach.
00:24:47: Die haben dann halt gesagt dass Sie lieber das Geld gleich haben wollen und haben immer Leute gefunden diese ... den sie das Geld auch direkt abnehmen konnten, sodass wir dann also nicht warten mussten.
00:24:57: Ja gut aber das waren die Projektierer wahrscheinlich mit denen er da gesprochen hat.
00:25:00: Die Projektierern genau.
00:25:00: Weil die natürlich auch in so einer Zwickmühle drin stecken... weil die wiederum ja die nächsten Projekte finanzieren mussten, die sie da schon wieder angeleiert haben und deswegen das Geld brauchten um da im Grunde immer von Jahr zu Jahr sich langsam hochzurollen.
00:25:10: Wenn Sie bei euch über zwanzig Jahre das Geld bekommen hätten, hätten Sie wahrscheinlich nicht so schnell weiter wachsen können als wenn Sie das bei anderen vielleicht für was ich nicht zehn fünf Prozent weniger direkt verkauft bekommen haben?
00:25:19: Ja
00:25:19: gut, aber erstens kann man so einen Kapitalstrom auch kapitalisieren, also dass man zu einer Bank geht und sagt für fünfzig Prozent des erwarteten Ertrags hol ich mir jetzt schon mal Geld von euch.
00:25:34: Und halt nicht für hundert Prozent.
00:25:39: das hätte man machen können.
00:25:40: An der anderen Seite ist es für einen Projektentwickler trotzdem nicht so ganz verkehrt, dass er ein paar solche Projekte hat und so sich ein Kapitalstock aufbaut, der eben nicht an im Cash sondern in Zahlungsverpflichtungen.
00:25:53: Und dann auch weiß ich brauche in fünf Jahren – das gibt ihm eigentlich Sicherheit – schwenke ich dann so nach und nach um auf regelmäßige Erträge.
00:26:02: wenn die groß genug sind kann man nämlich seine Geschäftsaktivitäten trotzdem regelmäßig finanziert bekommen und braucht aber vielleicht besser.
00:26:13: Kann ich nachvollziehen.
00:26:14: Ich merke, wir müssen noch verzeihlich ein bisschen da vorne kommen weil ich hänge immer noch bei der ersten Frage und habe eine halbe Stunde schon gesprungen.
00:26:20: Und es ist alles total spannend!
00:26:21: Ich find's wundervoll.
00:26:23: Jetzt bist du hier im Grunde...ich versuche mich in dein Leben hineinzusetzen.
00:26:26: Irgendwo, dass du mit der Windbranche viel zu tun gehabt hast.
00:26:30: Solarenergie gabst du aber wahrscheinlich noch nicht im großen Stil?
00:26:32: Doch doch doch auch.
00:26:33: Aber
00:26:33: auch
00:26:34: das war...ich hab gesagt, das sind mir zu...also das sind rein politische Märkte.
00:26:41: Also die gibt es nur deswegen, weil es da gewisse Gesetze gibt.
00:26:44: Aber die haben sich nicht aus Naturgegebenheiten gebildet sondern eben weil es feste Einspeisteriefe gab.
00:26:51: und ich habe schon damals sozusagen acht, neun, zehn rum experimentiert mit Ideen wie würde man das machen wenn man das rein am Markt finanzieren müsste?
00:27:02: Und zum Beispiel in Italien wäre das gut gegangen zur Mittagsstunde in hohen Bedarf hatte, Strombedarf hatte und sehr hohe Preise.
00:27:10: Aber wir haben dann auch sehr schnell gemerkt, hey das kanibalisiert sich ja gegenseitig.
00:27:14: also der erste den Markt kommt er kennt er vom prima Leben.
00:27:17: aber wenn es fünf andere machen, dann singt halt zum mittagszeit möglicherweise der Strompreis auch ab und dann kann man nicht mehr finanzieren über also rein ermarkt, sondern deswegen braucht man zwingend diese regelmäßigen oder konstanten Zahlungen aus irgendeinem gesetzlichen Zahlungsschema und das hat sich ja bis heute auch nicht verändert.
00:27:41: Also das ist einfach zu sagen dass die Physik der Stromentspeisung von solarer Windenergie, die ist halt so, dass es alles immer gleichzeitig passiert.
00:27:52: und bei Windkraft im Übrigen wenn du eine Windkraftanlage hast und ich habe eine, die sind dreieinhalb Kilometer auseinander, produzieren trotzdem eigentlich immer zu den gleichen Stunden.
00:28:05: Weil man halt große Windgebiete hat.
00:28:09: Also Windenergie entsteht in Deutschland bei Wetterwechsel und nicht so sehr durch Konvektion.
00:28:14: im südlichen Ländern hat man das jetzt eine große Landmasse.
00:28:18: Sonne scheint drauf.
00:28:21: Die Luft erwärmt sich steigt nach oben und zieht vom Meer frisch kältere, kühlere Luft nach.
00:28:28: Da entstehen auch tägliche Luftströmungen und abends geht es dann in den frühen Nachtstunden alles wieder zurück.
00:28:35: Das heißt man hat damit großer Regelmäßigkeit Winde.
00:28:40: Diesen Luxus haben wir in Deutschland nicht, sondern Wind gibt's noch bei Wetterwechseln.
00:28:46: Wobei ist ja schon, wir sind in der Westfizu ... alle Nahrsagen, diese Tiefdruckgebiete die bei uns da vorbeikommen.
00:28:50: Und ich gebe dir recht es ist nicht Tag-Nacht.
00:28:52: das wäre natürlich viel einfacher... ...viel besser.
00:28:54: und vor allem wenn's im Winter auch der Fall wär, der hätte man auch... ...das Thema was wir ja bei der Solarnägie haben dass wir im Grunde mit Tagespeichern sehr gut immer in Sommer kommen aber die letzten Monate irgendwie abdecken müssen.
00:29:02: Ich habe mir irgendwo gelesen, wenn von Portugal bis Sibirien ist eine Strafopressone gäbe.
00:29:08: Da würde sich tatsächlich ausgleichen, aber tatsächlich sind unsere... Das
00:29:11: reicht noch nicht ganz!
00:29:11: Man muss noch Westafrika einschließen, da gibt´s eine Studie von einem Gregor Zisch.
00:29:15: Ahja stimmt da war das drin Das ist
00:29:17: so, bis Mittelsebelien ist richtig.
00:29:20: Also das wäre tatsächlich im Gebiet, dass groß genug ist.
00:29:23: Weil Westafrika ist ein Sommerwindgebiet genau aus dem Grund und wir sind Winterwindgebieten und das gleicht sich dann aus und Solaniki hilft gar nicht so sehr weil die hat nur tagsüber da ist und immer auch sehr gleichzeitig eben halt, das heißt man kriegt also wie man mit den Schwankungen umgeht.
00:29:46: Das ist ja auch gegen unseres Gesprächs.
00:29:48: Also das ist genau die Herausforderung.
00:29:53: aber vielleicht noch das letzte.
00:29:54: ich habe dann tatsächlich mich auf Wasserkraft konzentriert, hab einen ersten europäischen Wasserkraftfonds aufgelegt und weil ich da eine gewisse Expertise hatte kam plötzlich im Jahr zwölf, hatte ich plötzlich mal vier Projekte für Pumpspeicher auf dem Tisch.
00:30:10: Es gab keine Speicherökonomie, also nichts an Literatur.
00:30:13: Dass man irgendwie heranziehen hätte können ist alles erst der Nachhinein standen und mein Verdacht war natürlich dass das irgendwas mit diesem wetterabhängigen Stromproduzenten ist oder zusammen hängt, dass die Energiekonzerne überhaupt zu einem Banker gehen um etwas was
00:30:35: früher
00:30:36: so eine Gelddruckmaschine war, also dem richtig gut Geld verdient einen Pumpspeichern.
00:30:43: Dass die jetzt aber zu einem Banker gehen und sagen du kannst dir mitinvestieren das haben bei mir alle Alarmglocken geschrillt.
00:30:52: Das konnte nicht so richtig sein.
00:30:53: und dann habe ich begonnen mich für Wetterdaten zu interessieren.
00:30:57: Und tatsächlich war ich der erste, über.
00:31:02: mich hab im Mainz mal Physik studiert und ich wusste dort gibt es eine große Meteorologie.
00:31:06: Ich bin zum Institutsdirektor gegangen, habe gesagt hier da ist eine Marktlücke sozusagen in der Wissenschaftliche.
00:31:11: Das müsste man besser viel besser wissen und wir waren wirklich die ersten, die zum deutschen Wetterdienst gegangen sind haben sie uns erzählt.
00:31:19: also so eine Anfrage hatten Sie noch nie, die dann so eine Art Energiesystemforschung aufgebaut haben und letztlich könnte das wenn es wissenschaftliches Fachgebiet ernst nehmen würde, würde man es bezeichnen als statistische Energiemethiologie.
00:31:38: Weil also Energiemetrologie gibt's ja jetzt schon relativ lange sind wir die Wettervorhersage umgerechnet in eine Stromproduktions Vorhersagen für Wind und Solarenergie für den nächsten achtundvierzig Stunden.
00:31:50: Und darauf beruht auch der Day Ahead Markt und so weiß das da einfach bessere bessere Kenntnis hat.
00:31:57: Aber das Statistische vor bedeutet, was sind eigentlich die raumzeitlichen Eigenschaften von Wetter und wie?
00:32:05: welche Auswirkungen haben diese raum zeitlichen Eigschaften auf das Strommarktgeschehen?
00:32:10: Auf den Speichereinsatz?
00:32:11: ganz wichtig.
00:32:15: Es war ja immer das Ziel, auf ein hundert Prozent Sonnenwindsystem mehr oder weniger umzustellen mit nur kleineren Beimischungen an anderen Energien Und da kam ich halt drauf, dass niemand mal richtig durchgerechnet hatte.
00:32:32: Was das bedeutet?
00:32:34: Wenn man den Marktanteil immer steigert.
00:32:39: Es war immer Prinzip Hoffnung.
00:32:41: Naja fünf Prozent haben wir geschafft und über fünf Prozent hat ja auch ... Energiebranche vorgeworfen, das die da so in den neunziger Jahren... Drei
00:32:51: Prozent haben sie immer gesagt.
00:32:52: Dann bricht alles zusammen.
00:32:53: Wenn es über drei Prozent sind dann gute Nacht Marie!
00:32:55: Genau.
00:32:56: Und also dann haben sie doch eine Lösung gefunden.
00:32:58: und weil das halt immer so war, dass man noch gerade so Lösungen gefunden hat, haben die Energiewende-Freunde den Fehler gemacht zu sagen Also wenn es von hier nach hier ging und vom hier nach her und von hier Nachher Dann geht's auch hier hinten hin.
00:33:11: aber welche genau die Herausforderung sind?
00:33:16: Von hier nach Hier und dann darüber und wie man sie löst Darüber, da waren sie dann... das war nicht so wichtig sozusagen.
00:33:25: Also diese Frage hat niemand gestellt und das zieht sich durch bis in die zwanziger Jahre.
00:33:31: Wobei ich mich redig erinnern kann aber auch alles falsch sein.
00:33:34: also damals war ich ja noch im Baden-Württemberg tatsächlich auf beim ZSW und auch davor am IER, Uni Stuttgart und da gab es ja auch jeweils eine Abteilung die hieß Energiesystemanalyser.
00:33:42: Das heißt der Ludder L.Tropf, der war damals schon, weiß ich Anfang vierzig oder sowas, das heißt der hatte schon Seit Mitte der Neunziger würde ich mal vermuten, ohne es genau zu wissen.
00:33:51: Also mindestens seit zweitausend dran rumgeforscht.
00:33:53: immer das IR war ja stark auch in Richtung Kernelike unterwegs.
00:33:56: Das heißt Alfred Foss hat ihn immer an einer kurzen Leine gehalten, dass er nicht als sehr abhaut und da irgendwie zu kreativ wird was die Erneuerbaren angeht.
00:34:02: aber das war sein Steckenfeld.
00:34:03: Dass sie da tatsächlich immer schon geforscht hat geguckt hat Mensch wie kriegt man das hin wenn der Anteil erneuerbarer Größe wird?
00:34:08: Auch mein Doktor vaterlicherweise der Olaf Homaier war früher da aktiv und hat da Zukunftszenarien auf Stundenbasis durchgerechnet, was damals mega advanced war.
00:34:17: Dass man da im Grunde Riesenrechenkapazitäten braucht und sonst alles Open Source und sonst was.
00:34:21: das heißt die haben sich schon Gedanken gemacht wo ich dir recht gebe.
00:34:24: die hatten natürlich nicht auf dem Zettel dass auf einer Elektromobilität dazu kommen das Wärmepumpen dazukommen.
00:34:28: Die hatten noch die hoffen dass die Mahnzeitmanagement dazu führt dass die Industrie flexibilisiert wird uns also etwas.
00:34:33: aber da gab es damals ich weiß noch zwei tausend sechs sieben so die Ecke so must run Kraftwerke wo man dann gesagt hat okay Aber die KW Carly darfst du auf keinen Fall anfassen hat sich auch natürlich in den nächsten Jahren alles relativiert, wo ich dann auch viel dazu beitragen durfte.
00:34:47: Das mit Elektro-Kessel und irgendwie das Thema Wärmebereitstellung völlig von der Wärmenachfrage entkoppeln und einen Strommarkt bringen.
00:34:55: Aber ich glaube es gab damals schon viele die in die Richtung unterwegs waren.
00:34:58: aber ich gebe dir auch recht da wusste keiner was im Grunde zwischen fünfzig Prozent oder hundert Prozent dabei gemacht werden muss weil man da gedacht nicht so weit von weg war und man noch gar keine Idee hatte was denn wirklich die Challenges um die Probleme sind.
00:35:10: Also ich kann nur noch sagen, meine Erfragen.
00:35:11: Ich bin ab dem Jahr eight auch natürlich dann regelmäßig auf Konferenzen gewesen.
00:35:19: Ab ein bisschen später durfte ich dann auch gerne Vorträge halten und gerade nach Zwei-Tausend zwölf, als ich das alles ausgerechnet hatte.
00:35:26: Also erstens, ich habe keine Literatur darüber gefunden die wirklich was getaukt hat.
00:35:30: der Unterschied war also ich kann mich... Ein besonderes krasses Beispiel war es gab denn im Paper von irgendwie Frauenhofer wahrscheinlich Ives Ich weiß mich ganz sicher Die haben so gesagt wir simulieren jetzt mal sechs Wochen in Oktober durch und September, Oktober irgendwie angrenzend halt.
00:35:50: Und mit irgendwelchen Annahmen hat funktioniert Jippie.
00:35:56: also das Gesamtsystem wird funktionieren.
00:35:58: Also die Frage ich habe sie vorhin auch schon genannt eben besonders wichtig ist, ich will mir die Bibel heranziehen.
00:36:09: Wir wissen das der Aron oder irgendwie sowas ist groß geworden weil er vorher gesagt hat, dass es mal sieben vette Jahre gibt und dann sieben dürre Jahre.
00:36:21: Und mit so einer Art von Überlegung kam ich in Wasserkraftanlagebau zusammen, weil man dort auch sehr langjährige Wetterreihen hat, also Pegelstandsreihen.
00:36:32: typischerweise.
00:36:35: Das ist ein indirektes Wettergeschehen, aber wie Sie es gar nicht darauf eingehen, das ist natürlich näher an dem was ein Wasserkraftwerk braucht.
00:36:46: Der Pegelstand als der Regen selber und Es gab natürlich überhaupt gar nichts in der Beziehung für die Windgeschwindigkeit also die zeitliche Statistik, die Häufigkeitsverteilungen von Windgeschwindigkeiten und von Solarstrahlung.
00:37:06: Es gab es einfach nicht, wie gesagt wir waren die ersten die dann zum deutschen Wetterdienst gegangen sind und gesagt haben das was ihr für die Klimaforschung braucht diesen Datensatz den hätten wir gerne so einen Datenextrakt was für die Energie Erzeugung mit Sonne und Wind relevant ist.
00:37:25: Das sind natürlich die Windgeschwindigkeit in hundertdreißig Metern Höhen, also die Wettermodelle sind ja alles so aufgebaut dass sie da verschiedene Schichten von, ich glaube so zwanzig dreißigvierzig Höhenschichten durchrechnen.
00:37:38: Und das für jede Stunde, genau Stunde, Stundenauflösungen.
00:37:45: In den neunziger Jahren hatte man begonnen mit so sechs Stunden Auflösungen Dann natürlich für die solare Einstrahlung, die Global-Strahlung irgendwie.
00:37:55: Es gibt eine indirekte Strahlung also was von der Sonne direkt durchkommt und was durch Wolken dann noch reflektiert oder gestreut wird auf den Punkt.
00:38:05: Und natürlich die Temperaturweite auch für die Oberflächentemperaturweites für die Solarpanels natürlich nochmal sehr wichtig ist.
00:38:16: Eine systematische Auswertung dessen Also, ich habe es nicht gesehen.
00:38:20: und der zweite Hinweis.
00:38:22: Ich war ja nicht der Einzige, der jetzt so ein bisschen wissenschaftlich getickt hat, bin auch benkerbar auf den Konferenzen zwischen zwei tausend zwölf und zweitausends mal fünfzehn wo ich noch da hingegangen bin.
00:38:31: Und ich war immer der einzige, der diese Themen benannt hat und ich bin also einen Wolken gefallen dass das ich dachte als Außenseiter hin.
00:38:40: aber das müssen die alles wissen diese Netzvorstände Ingenieure, also Elektroingenieure die Kraftwerks-Ingenieuren das müssen sie doch wissen.
00:38:50: Aber keiner wusste es!
00:38:51: Also ich war immer Daininger der die Leute verblüfft hat und vielleicht gab es ja tatsächlich auch in irgendwelchen stillen Kämmerleihen Leute, die ähnlich gedacht haben.
00:39:00: aber es ist nicht zu mir gedrungen und es lag nicht daran dass sich ich im stillen Kemmerlein gewesen wäre sondern ich war sehr viel da draußen und habe uns dann irgendwie verkauft eben auf den Konferenzen.
00:39:13: Ja, ich glaube da hast du jetzt ein Kernproblem angesprochen was ja in meiner Wahrnehmung dadurch entstanden ist dass wir im Grunde die Unternehmen ja aufgebrochen haben seit.
00:39:22: Mit der liberalisierung gesagt hat okay Du machst es noch die netze du machst bitte nur die strombezeugen du verkaufst den kram um dem markt hat sich gefühlt gar keine mehr gekümmert selbst in erzeugung wo man sagen muss ok ihr müsst eigentlich am markt agieren da war's auch lange zeit so das im grunde gar nicht zu geguckt wurde wie man im grune die Kraft weg optimieren kann.
00:39:36: gut die haben irgendwann das patching dann eingeführt und gesagt okay jetzt lass uns doch mal bisschen gucken.
00:39:40: das war bestimmt nicht zwei tausend zwei taussend vier sondern Das war gefühlt erst ein Jahrzehnt später, dass sie angefangen haben wirklich die Kraftwerke am Markt zu fahren.
00:39:47: Und das was du beschreibst?
00:39:48: Dass so ein Netzvorstand sich irgendwie damit auseinandergesetzt hat, was eigentlich am Strommarkt und vor allem in Zukunft am Strommark passieren wird.
00:39:55: ... hinten runtergefallen, da bin ich sofort weiter.
00:39:59: Ich habe jetzt nur mal für mich auch zu erinnern der Olaf-Homaher... ... im Sachverständigen-Rat für Umweltfragen war diese Studie geschrieben... ...hundert Prozent erneuerbare Stromversorgung bis zum Jahr zwanzig Fünfzig.
00:40:08: Das heißt das gab's schon aber es hat wahrscheinlich nicht so die Branche diffundiert wie vielleicht ein IPC Berichtin womöglich der eine oder andere Mal gelesen hat.
00:40:17: Das ist dann nicht angekommen.
00:40:17: Okay das heißt das war im Grunde das was... Aber jetzt noch eine Frage zu den Pummspeicherkraftwerken.
00:40:22: Das waren deutsche Projekte tatsächlich, weil ich habe immer die Info...
00:40:26: Alles im Alpenraum und deutsch österreichisch und schweizerisch.
00:40:31: Okay also auf der Grenzregion praktisch?
00:40:33: Ja, im Prinzip ja.
00:40:36: Und übrigens ist das Thema Wasserkraft wichtig.
00:40:39: Das ist schon ganz lange jetzt, als ich bei den Stadtwegen-Fans war angefangen, gab es zwei Tausend.
00:40:46: Da hatte mein Abteilungsleiter damals schon immer so eine Prognose, das fand ich spannend, der hat immer die norwegischen Speicherstände sich angeguckt im... Man hat ja geguckt, März, Februar oder sowas in so die Ecke und konnte mit der Prognosis schon sagen wie im nächsten Jahr praktisch die Strompreise sind.
00:40:59: weil er im Grunde wusste wenn da viel Speicher, viel Wasser ... über den Winter, über praktisch da irgendwie zusammengekommen ist und das dann irgendwie... ...den Abschmilz und dann irgendwie da ankommt und sonst was.
00:41:07: Da wusste er genau wie er sich am Strommarkt verhalten muss und wer es da praktisch herrneln musste.
00:41:12: Das war meine brandheiße Information.
00:41:14: Da gab's dann auch Menschen die da zum Skiurlaub hingefahren sind um dann irgendwie das in Erfahrung zu bringen und sonstwas.
00:41:19: also das war tatsächlich damals schon so ein Frühindikator um zu sagen wie praktisch im Sommer irgendwie oder im nächsten Jahr die Preise sind.
00:41:25: Also das hatte damals zumindest in den skaneavischen Ländern mega relevant, ich würde behaupten In der Schweiz selber vielleicht auch, aber für den europäischen Markt ist die Relevanz nicht so hoch.
00:41:34: oder wie sagt deine Einschätzung heutzutage?
00:41:37: Also ich war ja nie selber Trader und also ich weiß nicht was die Leute so herangezogen haben.
00:41:44: Für ihre Marktpreisprognosen.
00:41:49: aber erstens habe ich auch beobachtet dass das der Markt nicht besonders intelligent ist und man kann es daran zeigen.
00:42:00: Ich habe, also ich bin aus der Deutschen Bank rausgegangen und hab mich selbstständig gemacht.
00:42:05: Also mein eigenes Beratungsinstitut und einer der ersten Aufträge war eine ... einen Strompreisvorhersage zu schreiben für ein Wasserkraftprojekt im Übrigen weil die sind ja Pricetaker.
00:42:16: Die müssen irgendwie mit dem leben was sich am Börsenmarkt von Strompreise ergibt.
00:42:24: Und bei der Gelegenheit kann ich mich erinnern, habe ich mir auch angeguckt Wie stehen, oder wie standen in der Vergangenheit die Jahresfutures für Baseload und im Verhältnis zu der späteren Entwicklung?
00:42:39: Und das war sorry totaler Schrott.
00:42:41: Also die haben einfach gesagt... nächstes Jahr zwei Prozent mehr in zwei Jahren, vier Prozent mehr.
00:42:48: Und wenn sie ganz mutig waren übernächstes Jahr sechs Prozent mehr.
00:42:52: aber da war überhaupt keine strategische Entwicklung darin zu erkennen also dass die mal drüber nach ernsthaft darüber nachgedacht hätten was tut sich eigentlich wirklich in dem Markt?
00:43:05: Das war ich halt gewöhnt aus den Rohstoffmarktanalysen.
00:43:09: Da habe ich tatsächlich auch ein paar gemacht.
00:43:11: Ich erinnere mich ja in den Nullerjahren Habe ich mir mal den Silbermarkt angeschaut und gesehen, okay durch die abnehmende Bedeutung des fotografischen Markts.
00:43:21: Das war ja alles Silberjudit.
00:43:23: Sind da jedes Jahr mehrere, ich weiß gar nicht mehr, die Einheit?
00:43:27: Mehrere zigtausend Millionen Unzen dann weniger verbraucht worden Und das hat, also da ist die Nachfrage deutlich gesunken.
00:43:37: Dann gab es ein paar neue Anwendungen vor der Voltage eine schöne Anwendung gewesen weil man dort den, als auch ein bisschen Silber braucht für die Paneele wohl irgendwie, für die Bespiegelung und umgekehrt.
00:43:52: die Zentralbanken hatten jahrelang Jahrzehntelang das Münz-Silber abgebaut und dann den Markt damit auch ein bisschen versorgt.
00:44:03: Aber ich konnte dann sehen, das war glaube ich sowas wie in dem Jahr zwei, fünf oder sechs.
00:44:08: Das Silber ist jetzt weg!
00:44:11: Und die Zentralbank haben nichts mehr und es hatte niemand auf der Pfanne.
00:44:15: Dann habe ich also sehr mutig so Call-Optionen, die total Out of the Money waren gekauft.
00:44:22: Ich war auch nicht so mutig für ein paar hundert Euro oder sowas.
00:44:25: Aber daraus sind dann mehrere tausend Euro geworfen auf jeden Fall, das waren halt.
00:44:28: und das heißt also ich habe mich mit fundamentale Analyse wirklich beschäftigt.
00:44:33: Und da gab es wie gesagt auch in den Rohstoffmärkten nicht so viele Leute die das wirklich konnten.
00:44:39: Eugen Weinberg von der Kommerzbank fällt mir da ein.
00:44:41: Der hatte so einen Newsletter hat richtig solide Analysen gemacht im Strommarkt genauso wenig.
00:44:49: die Trader war immer sehr kurzfristig gedacht, aber nicht strategisch.
00:44:56: Und meine Strompreisprognose, da ich halt gesagt habe – das war es im Jahr zwei Jahrzehnte – dass die Börsenpreise sind ja im Durchschnitt immer gesunken, gesunken und gesunken weil immer mehr von solarem Windenergie in den Markt kamen, dadurch hat sich die Angebotsnachfragerelation im Mittel sehr stark verändert.
00:45:20: Aber es gab damals noch nicht, dass man so nahe ein hundert Prozent Solarwind war.
00:45:29: Das ist ja heute relativ gang und gäbe aber das war damals noch sehr weit weg.
00:45:36: dass nicht so weitergehen kann, weil die Kraftwerke sind total auf Verschleiß gefahren worden.
00:45:42: Die haben kein Geld mehr, nicht mehr genügend Geld verdient und jetzt kommen teurere Kraftwerken ins Spiel und der Strompreis würde im Mittel steigen.
00:45:50: Und das ist auch tatsächlich alles eingetreten bis dann die Covid-Krise kam, die industrielle Nachfrage total zusammengebrochen ist und dann also es war ein externer Schock.
00:46:01: natürlich hatte ich den nicht mit kalkuliert Aber mit so einer Fundamentalanalyse kann man eben sehr viel mehr Kluges machen wie deine Kollegen, die sich da mit den Füllständen der norwegischen Wasserspeichersehen beschäftigt haben.
00:46:19: Das ist genau eine Fundamental-Analyse aber da gibt es nicht so viele, die das machen tatsächlich.
00:46:25: Das stimmt.
00:46:25: Okay, aber wie bist du denn zur Kernenergie gekommen?
00:46:28: Ich muss doch mal nachfragen weil hast ich selbst hingemacht, das heißt da warst du noch mit Preisprognosen für die Wasserkraft.
00:46:33: irgendwo musst ja deinem Grunde der Schwank gekommen sein.
00:46:38: Also ich habe mit den Wetterdaten eben mal und zwar ein ganz einfaches Strommarkmodell.
00:46:45: Ich hab einfach gesagt, ich nehme den Lastgang, den es tatsächlich gegeben hat Und ich nehme eine synthetische oder eine hochgerechnete, also beides beide Fälle, Solarwind Einspeisungen und guck was passiert.
00:47:01: Ja.
00:47:01: Und dann... Also der Nachteil mit solaren Windenergie ist ja dass sie nie die richtige Energie liefert.
00:47:08: an den richtigen Mengen Energien sind immer zu viel oder so wenig.
00:47:11: Oder nun mal ganz für ne Sekunde geht es einmal durch den... Also treffen sich die beiden Kurven Wenn es eine gerade ansteigt, also das passiert ja fast nie so.
00:47:21: Und dann kann man eben ausrechnen... Ich habe sogar hier, ich hab gestern einen Vortrag drüber gehalten, ich könnte die Folie auch zeigen, aber will jetzt mal nicht... Mit
00:47:31: der Podcast hören wir dazu, deswegen müssen wir irgendwie bildlich versuchen zu beschreiben!
00:47:34: Ja, ja, nee und wenn man sich jetzt überlegt, man hat ein total idealisiertes System mit Solar- und Winterenergie, die so ausgebaut ist dass man hundert Prozent Das Stromverbrauch ist damit abdeckt auf über einen längeren Zeitraum im
00:47:50: Mittel.
00:47:50: Dann
00:47:51: hast du eben eine Produktionskurve und keine thermischen Kraftwerke, also wirklich nur ganz einfach idealisiert.
00:47:58: Und dann genau da hast du ne Einspeise-Kurve die ist mal drüber, mal drunter über dem Lastgang.
00:48:04: und wenn es drüber ist sagst du ich habe einen perfekten Speicher unendliche Größe Erstmal, also es gibt keinelei Limitation.
00:48:14: Es gibt auch eine Kupperplatte, ganz Deutschland jeder Strom der produziert wird kommt auch an und dann kannst du sagen wenn's über die Kurve ist kann ich den Speicher befüllen und unter der Kurve muss ich aus dem Speicher was rausnehmen.
00:48:30: Also ganz einfach und total idealisiert und dazu brauche ich kein Supercomputer sondern das mache ich mit Excel.
00:48:39: extrem vereinfachte Strommarkmodell.
00:48:45: Was für mein Gefühl, also wie viel Prozent ist Wind?
00:48:46: Wie viele Prozent ist Sonne irgendwie?
00:48:48: Siebzehn Prozent Wind?
00:48:48: Also ich habe
00:48:49: das aus historischer Erfahrung.
00:48:52: was auch bis heute einigermaßen gilt, ist Fifty-Fifty an Kapazität.
00:48:57: An Kapazität, d.h.
00:48:58: bei der Produktion wird Wind ungefähr doppelt, also siebzig, dreißig kommt.
00:49:01: Ja genau,
00:49:02: gut
00:49:03: und also das war in den Jahren davor sinnvoll des.
00:49:08: Ich glaube, die Seline-Gi ist jetzt durch die Balkonkraftwerke auch und durch ein paar andere ... Nee, ich bin gar keine so große Rolle, glaube ich.
00:49:15: Ein Gigawatt zusammen oder sowas.
00:49:19: oder ein, zwei Gigabyte zusammen.
00:49:20: Ich glaube das was zuhause ist tatsächlich mittlerweile in Richtung von drei bis vierzig Gigawatt macht das riesig und machen diesen Oster-Tagen aus dass da viele, aber ich glaub die bei Konkurrenzwerke... Aber das sind mehr Dachanlagen
00:49:30: also
00:49:30: im einstelligen GW Bereich?
00:49:31: Ja
00:49:32: als die Dach Anlagen spielen eine viel größere Rolle.
00:49:34: Und tatsächlich hat die Solarenergie jetzt an der Windenergie vorbeigezogen, weil es also sensationell günstig geworden ist versteht mir ja dann auch.
00:49:43: und wie gesagt Fifty-Fifty und jetzt kann ich halt das wenn's ...über oder wieder unter ist, jedes Mal sage ich das es ein Speicherereignis.
00:49:53: Also wie gesagt, das Wort ist von mir... ...ich weiß nicht, vielleicht gibt's noch viel besseres aber... ...einmal einspeichen und einmal ausspeichern.
00:50:02: Und dann kann man sich überlegen, wieviel Energie würde jetzt eingespeichert, respektive ausgespeicherd?
00:50:12: Wie lange, wieviele Stunden würde kontinuierlich Ein oder ausgespeichert?
00:50:17: Ja,
00:50:17: lass mich mal raten.
00:50:18: Also Verbrauch irgendwie fünfhundert Terawattstunden und sechshunderte.
00:50:21: was hast du angenommen?
00:50:22: Was ist der Jahresvermau?
00:50:23: Damals waren wir so bei fünfundfünfzig Terawatstunden ist ja deutlich gesunken.
00:50:27: jetzt in den letzten Jahren aber...
00:50:28: ...fünfhundertfünfzig Terawatzstunden.
00:50:30: also ich würde erstmal vermuten als ich geht dir recht es wird nie passend es geht immer von oben nach unten durch das heißt man dass eigentlich permanent über oder unterdeckt.
00:50:38: Ich würde erst einmal vermuten ohne zu wissen dass man Wahrscheinlich jetzt nicht irgendwie fünfmal die Stunde, das Ding durchstreitet.
00:50:46: Sondern im Grunde keine Ahnung.
00:50:47: wenn es Sonne ist dann ist halt den ganzen Tag über Sonne oder so.
00:50:49: Dann geht's irgendwie in acht Stunden erst wieder runter.
00:50:51: Wenns windig hier ist tendenziell auch eher mal.
00:50:53: also ich naut doch schon zumindest ein paar Tage gleichwindig.
00:50:56: Das heißt ich würde davon ausgehen dass der Durchgang also dass man praktisch vom Einspeichern zum Ausspeichert kommt... ...im Schnitt alle an die Halt.
00:51:07: Im Sommer ist natürlich zweimal am Tag.
00:51:09: Ja ja ich merke schon das hat schon im Kopf wieder schon eine gewisse.
00:51:13: Ich würde mal schätzen.
00:51:15: Dreihundert bis vierhundert Mal, dass es sich schneidet.
00:51:19: Weil im Sommer hast du natürlich zweimal am Tag den Durchgang.
00:51:22: Im Winter würde ich sagen seltener weil wenn das windig ist dann sind ein paar Tage.
00:51:25: deswegen ist es wahrscheinlich irgendwie so paar vierhundertmal oder sowas.
00:51:30: aber jetzt schocke mich was ist die richtige Zahl?
00:51:32: Oder hast Du die gar nicht angeguckt?
00:51:34: Also die Einzeiten durchginge habe ich jetzt tatsächlich nicht parat.
00:51:39: Das typische Speicherereignis ist zwei bis fünf Tage.
00:51:47: Und also die Windenergie tatsächlich dominiert dort ganz gewaltig, auch im Sommer und diese Phasen dass man jeden Tag diesen Durchgang hat.
00:51:57: das ist halt nur wenige Tage weil wir haben ja auch Wolken.
00:51:59: Also da wo dann dies soll... Auch im Sommer es gibt Dunkelflauten wo man mal irgendwie grauen Himmel hat.
00:52:08: Und trotzdem ist es relativ windstill, also die Luft bewegt sich nicht sehr stark und insofern das typische Speicherereignis liegt im Bereich von mehreren tausend Gigawattstunden und zwei bis fünf Tagen.
00:52:27: Und jetzt kommt man so langsam an dem ganzen... Also ich würde es ja gerne zeigen aber wenn Ich habe neulich ein Webinar darüber gehalten.
00:52:38: Vielleicht werde ich das nochmal so richtig auf meine Website stellen, damit man es auch mal runterladen kann und auch die Folien dazu...
00:52:44: Ja sehr gerne, dass du dich da noch einmal reingucken könnt.
00:52:47: Du hast mal Parallel geguckt.
00:52:48: also wir haben gerade in Deutschland ... ... was ist jetzt?
00:52:49: Und
00:52:52: Achendreißig nochmal on top mit Bummspeichern!
00:52:55: Und ein paar Fahrzeuge, die herumfahren.
00:52:57: Also das sind auch noch mal welche da sind aber die haben auch nicht so richtig dazu beitragen dass sie bidirektional irgendwie mithelfen.
00:53:03: Okay?
00:53:03: Das ist schon eine Ecke höher!
00:53:05: Das heißt...
00:53:07: In allem was wir tun in der Energiewende liegen wir an Faktor zehn bis hundert bis manchmal tausend neben dem was wir wirklich brauchen.
00:53:17: und
00:53:17: das ist das wo ich denn irgendwann gesagt habe oder ich hab jahrelang auch Vorträge gehalten eher darüber wie man die Herausforderungen in diesem Energiewende-System lösen kann, also wie man Flexibilität irgendwo anders steigert.
00:53:34: Ich habe es auch genannt Flexibilitätsmechanismen um im reagieren zu können auf dieses wechselnde Stromdargebot aus Sonnenwind.
00:53:42: und irgendwann mal hab ich gesehen, also Leitungsausbau das wäre tatsächlich eine Lösung von Westafrika bis Mittelsebirchen.
00:53:50: aber
00:53:53: Würde ich
00:53:54: dafür es politisch verantworten wollen, dass man alle Backup-Kraftwerke dann abschaltet und das wirklich nur damit macht mit ganz kleinen lokalen Speisekapazitäten.
00:54:06: Wenn jeder dofe Dorfterrorist jederzeit diese Hochspannungsmast kippen kann und wenn die sich absprechen zehn Leitungen in Ostwestrichtung am gleichen Tag haben ... dann ist ganz Europa erst mal tot.
00:54:24: Also ohne Strom geht halt nix
00:54:26: und ich
00:54:27: glaube, viele...
00:54:28: Abschlussarbeit gibt leichtere Wege um die Stromversorgung zu unterbrechen.
00:54:32: Du musst das den nicht absägen aber ich will jetzt nicht im Podcast-Kund tun was man da tun kann.
00:54:36: Ja genau also mittlerweile kann man ja auch über elektronische Einwirkungen und sonst so etwas und ja richtig.
00:54:43: Aber alleine das physische Zerstören eben besonders effektiv, weil man das nicht so schnell reparieren kann.
00:54:50: Zumal wenn es nicht nur einmal gemacht wird sondern ein paar also koordiniert.
00:54:55: Also dieses mit dem Leitungsausbau bin ich nicht so'n großer Fan davon.
00:54:59: Der Gregor Zischt, der das mal wirklich alles durchgerechnet hat vor zwanzig Jahren.
00:55:04: Er hat auch berechnet wie groß müssten die Übertragungsleitungen sein?
00:55:08: Die müssten dann so einen Faktor zehn bis hundert ausgebaut werden.
00:55:12: aber er hat auch konkrete Vorschläge gemacht wie man zum Beispiel als einer Ein Gigawatt Wechselstromleitung, eine zehn Gigawatte HGÜ-Leitung macht oder neun Gigawatte genau zu sein.
00:55:25: Und so also tolle Ideen gar keinen Zweifel aber ich glaube das politische Risiko ist viel zu groß.
00:55:31: dann hat man die Möglichkeit mit den Speichern und also Ich habe gerechnet man braucht für die Jahre wo ich Daten hatte, sieben bis zwei Jahrzehntein vierzehn Rauch aus heißen acht bis zwei Jahre braucht man mindestens achtzig Terawattstunden an Speichern, wenn wir sie jetzt nur mit Speichen machen.
00:55:53: Und das wäre der ideale Speicher also keinerlei Puffer und keinerlei Wirkungsgradverluste mit eingerechnet und so.
00:56:03: Also natürlich ist es dann in der realen Welt eher bei dem doppelten oder vielleicht sogar dreifachen je nachdem welche Speichertechnologien man hat.
00:56:14: Speiche wären verdammt teuer, also selbst wenn die nur fünfzig Euro pro Kilowattstunde kosten würden.
00:56:20: Und vielleicht kommen die ja mal dorthin.
00:56:22: aber bei den Mengen an Speichen die man braucht und den Rohstoffen die man dafür dann aufwenden muss das also einfach wird es nicht.
00:56:31: Ja, wobei eine Anmerkung dazu es gibt ja tatsächlich.
00:56:34: also ich würde erst mal auch die Batterie Speicher als Tagesspeicher sehen.
00:56:37: Ich würde die tatsächlich nicht irgendwie jetzt hier als fünf Tage speichert das hast du einungsvoll bewiesen dass das irgendwie von den Dimensionen im Augenblick schwer vorstellbar sind auch wenn die noch billiger werden.
00:56:45: und sonst was Wo ich tatsächlich Eine Option sehe, Teile lücken zu füllen.
00:56:49: Wir hatten mal den Martin Lasschen im Podcast.
00:56:51: Martin ist Biogas-Bauer der im Grunde das Thema Flexibilität so ernst nimmt dass er sagt okay eigentlich muss man jede Biogasanlage zehnfach überbauen.
00:56:59: Das heißt von acht tausend siebenundsechzig Stunden müssten da nicht auf untertausend Stunden runter.
00:57:03: Der hat sich jetzt den größten Biogaspark aus Europas nach Getthoff gemacht und ist unfassbar groß.
00:57:07: kann da jetzt mittlerweile was er gesagt Drei, vier Tage Gas zwischen Speichern?
00:57:11: tatsächlich.
00:57:11: Das ist kein Saisonaler-Speicher keine Frage aber zumindest schon mal in die Region vorgekommen, wo du eben bespringen hast beyond dass er mal tageweise Erdgas speichern kann oder Biogas in dem Fall.
00:57:21: damit kann der Lücken füllen.
00:57:22: Kann aber auch ehrlich sein nicht alles abdecken weil wir wollen eigentlich ja nicht mehr so viele Biogasanlagen haben wie wir sie vielleicht mal vor zehn oder fünfzehn Jahren gebaut haben weil da unfassbar viel Fläche ineffizient genutzt worden ist mit meistens sonst was heißt
00:57:33: ein Risiko?
00:57:33: ich meine wenn so ein Speicher mal kaputt geht und das Gas strömt aus oder es verbrennt dann zündet sich und so was.
00:57:40: Ja, bei das Thema sah er... Er war nicht der Meinung, dass das Ding explodiert und dann im Grunde ein Riesenkrater entsteht sondern er war der Meinung wenn das Ding verpufft ist das Ding kein großes Risiko.
00:57:51: war zumindest das was da vor Ort als wir es angeschaut haben gesagt keine Ahnung hat noch nicht getestet.
00:57:54: vielleicht muss man's mal ausprobieren aber nicht mit seinem sondern gleich mit dem Glocknerländen.
00:57:58: Also ich
00:57:59: bin ja keinen Experte darin.
00:58:01: aber wie gesagt ich hätte das jetzt rein strukturell.
00:58:03: ich bin auf den Land aufgewachsen relativ ruhig bis auf die Kühe, die mal abends gebrüllt haben oder die Hunde, die gebellt haben.
00:58:13: Und dort so eine richtige Industrieanlage professionell mit irgendwie zig Tausenden Kubikmetern ein Gasspeicher...
00:58:23: Wobei?
00:58:23: das ist nicht industriell vorzustellen.
00:58:25: also es ist tatsächlich nach wie vor finde ich ne kleine Biogasanlage.
00:58:28: wenn man nach Dänemark fährt Der mit anderen Ansatz hat nicht jeder Landwirt im Grunde Biogasanlage sondern die sagen okay, die Landwirte machen Landwirtschaft und die Biogasanlagen das sind zentrale Anlagen.
00:58:38: dass die Abfälle von hunderten Landwirten verarbeiten, da haben wir industrielle Maßstäbe.
00:58:43: Die sind dann aber auch nicht bei dir nebenan nehmendem Piepmatter am Zwetschern ist.
00:58:47: oder das sind Industrieanlagen, die sind großskalig.
00:58:50: Die haben aber ehrlicherweise auch keine größeren Biogaspeicher muss man zugeben weil das ist das wo ich jetzt eigentlich hin wollte.
00:58:55: Wir haben ja nach wie vor die Erdgasspeicher in Deutschland.
00:58:57: Ich habe gerade noch mal geguckt, die können ja ungefähr zweihundfünfzig Terawattstunden erst einmal aufnehmen und die hatten wir historisch immer für Wärme vorgesehen?
00:59:04: Keine Frage!
00:59:04: Das ist ja.
00:59:04: das war die für Davon und haben wir auch jetzt den letzten Winter mehrfach leidvoll erfahren müssen, wie sehr man sie benötigen kann wenn man nicht frieren will.
00:59:12: Aber die sind ja perspektivisch auch frei haben natürlich im Augenblick die Challenge dass sie gerade nicht mehr genutzt werden weil das wird nicht mehr da ist.
00:59:17: Das heißt keiner will mehr saisonal einlagern keine Interessen daran aber rein technisch würden dir als saisonale Lagerstätte in der Größenordnung die für dich interessant ist fungieren.
00:59:27: oder wie es schätzt?
00:59:28: Lass uns mal über die Größe sprechen.
00:59:29: also Wie viel Biogas Strom wird erzeugt zu rund fünfzig terabyte stunden und so was im Jahr?
00:59:37: Ja, muss ich kurz nachgucken.
00:59:37: Also ich hab mir die Leistung... Und
00:59:38: dann wären das ja hundert Terabyte Stunden ein Gas, dass die da irgendwie reingehen oder vielleicht hundertfünfzig oder sowas.
00:59:43: Irgendwas zwischen hundert und hundfünftig bei dem Wirkungsgrad, den man erwarten kann?
00:59:47: Ja, natürlich bei dir!
00:59:48: Also für die Erdgaspeicherung mit zweihundert ...ja Glas, zweihundersiebzig Terabytes schon hatte ich auch so im Hinterkopf.
00:59:57: Kann man ja gleich nachschauen.
01:00:00: Die Dimension passt noch nicht ganz Zumal wir den die Speicher ja auch heute schon brauchen, für die Heizzwecke.
01:00:12: Und
01:00:13: wenn wir das alles mit auf Strom umstellen würden dann würde der Heizzeug natürlich wegfallen.
01:00:21: aber... Der Stromverbrauch bei wirklich sehr tiefen Temperaturen, also wenn es mal eine Woche lang minus zehn, minus fünfzehn Grad hat.
01:00:29: Das hatten jetzt lange nicht mehr aber in den achtziger Jahren gab's das schon immer wieder Mal.
01:00:35: Ich bin ja schon etwas älter, also kann ich noch dran erinnern.
01:00:39: Das
01:00:39: ist ja auch im sechsenseerkarten Winter, also die gab es immer mal wieder.
01:00:43: Einer dazwischen noch, genau.
01:00:44: Also da gebe ich dir recht dann ist das nicht irgendwie knapp um eins zu drei oder so?
01:00:48: Einfach
01:00:50: ein Hebelfaktor von Eins, genau, denn sind einfach nur Heizenlagen und dann muss man die doppelte Menge an Gas aufwenden oder die Dreifache je nach Wirkungskrat in irgendeinem Kraftwerk um dann diesen Strom zu produzieren und das alles gleichzeitig in ganz Deutschland.
01:01:07: Und deswegen ist es, vielleicht sollte man sich darüber noch mal genauer Gedanken machen wie weit man damit überhaupt strukturell kommt.
01:01:14: ich glaube auch dass wir so eine Art jeder kennt den Kantchen imperativ handelt steht so dass die Maxime deines Handelns zur allgemeinen Richtschnur werden könne Wenn man das als energiepolitischen Imperativ bezeichnet, dass man darüber nachdenkt, dass alles was ich mache auch funktionieren können muss wenn man es wirklich groß skaliert und wenn man sich davon abhängig macht.
01:01:38: Und dieses Denken fehlt glaube ich noch so ein bisschen.
01:01:41: also ich finde es natürlich immer toll, wenn Ingenieure großartige Ideen haben um Dinge auch ran zu robben, aber ich habe es leider nicht zum Ingenieur gebracht sondern nur zum Physiker und als Physiker denkt man halt eher über die Systemfrage nach.
01:01:58: Also kann das physikalisch funktionieren?
01:02:01: Und zu welchen Konditionen?
01:02:02: Und weil ich jetzt eben sehr viel publiziert hab in Energieökonomie bin ich so frech mich also Energieökonomen zu bezeichnen diese physischen Lastflüsse, die man erzeugen muss um die Energieversorgung sicherzustellen.
01:02:22: Die haben natürlich dann auch eine Entsprechung in den finanziellen Auswirkungen.
01:02:27: oder auch wenn ich das ganze System fertig gebaut habe wie viel CO² hab' ich eigentlich verbraucht dafür?
01:02:35: Habe ich vielleicht nur für die Umstellung des Energieversorgen-Systems schon mein komplettes CO² Budget ausgebraucht?
01:02:41: aber Es kann ja sein oder sogar überschritten.
01:02:45: Solche Überlegungen fehlen in allen Studien, die ich bisher gesehen habe.
01:02:49: Wovon würden Sie da draufgehen?
01:02:50: Jetzt muss man ganz so auf nachfragen.
01:02:52: Wo durch indirekte CO-Zeitmission bei der Herstellung von Windkraftanlagen... Das ist das
01:02:57: Kleinste.
01:02:57: aber wenn du dann auch nur die ganzen Netze brauchst und die ganzen Speicher.
01:03:01: und also es gibt noch einen weiteren Aspekt, der eben sehr wichtig ist, wenn man eine Lösung ist wie gesagt, dass die Demarsmanagement dass man halt Verbraucher mal abschaltet, aber wie gesagt die Herausforderung ist nicht das mal für eine Viertelstunde zu tun.
01:03:21: Also jeder von uns hat im Bild naja also wenn ich heute nicht waschen kann und es reicht auch noch morgen.
01:03:27: Aber das ist Hausmannslogik.
01:03:29: Industrieprozess ist ein bisschen anders strukturiert.
01:03:32: Da hat man in der Tat Flexibilität von mal für eine Viertelstunde, manche für ne Stunde.
01:03:36: Aber da über ne Stunde hinaus das wird dann schon sehr, sehr gering was dann tatsächlich noch ein Kapazität da ist.
01:03:43: und jetzt kann man dass die Herausforderung oder die Anforderungen aus einem Wetterabhängungssystem das rechnet sich nach Tagen und nicht nach Stunden und schon gar nicht nach Minuten.
01:03:58: Wenn man sich jetzt überlegt, was müsste man tun um für die Industrie tatsächlich diese Flexibilität von Stunden auf Tage zu bekommen.
01:04:07: Kommt sehr schnell darauf dass die dann genau wie dein Biobauer ihre Stromerzeugung ihr Produkt Erzeugungskapazitäten also irgendwie in Produktionsprozesse ungefähr verfünffachen müssten damit sie in zwanzig Prozent der Jahre stunden wo man wirklich einen sehr guten ertrag hat aus solar und wind kombiniert dass sie nur dann produzieren und den Rest des Jahres mehr oder weniger runterfahren.
01:04:33: Aber alle Produktionsprozesse zu verfünffachen in der Kapazität, das kostet natürlich auch sehr viel.
01:04:43: neue Maschinenstahlkupfer...
01:04:47: Das bringt nichts!
01:04:50: Ich muss gerade denken ich durfte letzte Woche mal wieder im Kiel auf dem Podium sein bei Norddeutschen Realabor.
01:04:57: Projekt, was viele durch den Wasserstoff unterwegs waren.
01:04:59: Nicht beim Vorgängerprojekt war ich damals noch sehr viel dabei, dass sie Norddeutsche Energien werden.
01:05:03: und da hatten wir die Idee für sich Holstein versorgt irgendwie Hamburg.
01:05:06: das war so die Grundidee.
01:05:07: Wir haben ganz viel Wind im Überfluss und Hamburg hat ganz viel Industrie und sowas.
01:05:10: Und da waren immer die großen drei dabei.
01:05:11: Das war ein aerobisches Trimet und Achseler Mitteil Die haben halt Kupfer und Aluminium ... weiß ich gar nicht, was die anderen letzte machen.
01:05:21: Also irgendwie... Sie verbraucht ein Drittel des Hamburger Energieverbrauchs.
01:05:23: Das heißt wenn man den spricht und mit denen irgendwas berätet, da hat man richtig Wumms dahinter!
01:05:28: Und wir haben tatsächlich dann auch am Anfang gesagt, hör auf Werner Weber war der Projektleiter, wir können ja nix flexibilisieren.
01:05:34: Das haben wir jetzt seit Jahrzehnten ausprobiert und wir haben auch schon die dynamischen Strohpreise mal gesehen, lohnt sich alles überhaupt nicht.
01:05:41: Immer wieder Gebetsmühlenadig war da, hat nachgefragt.
01:05:43: Geht doch nicht ein bisschen was.
01:05:43: und haben sie wieder will ich ja gesagt dass die zumindest mal mitmachen?
01:05:46: Und nach drei vier Jahren kamen so die ersten Ideen und ich fand es schön zu sehen Ich habe dir jetzt fünf Jahre nicht gesehen die Truppe das Teile von ihnen immer noch dabei sind.
01:05:53: Nicht von Arsala Mitter, den hab' ich dann wieder getroffen und Sie mittlerweile sagen Ja wir dachten Anfang der geht ja wirklich überhaupt nichts.
01:05:59: aber mittlerweile wissen wir ohne dass wir die Kapazitäten verfünffacht haben Haben wir tatsächlich im Prozess ein paar Lücken gefunden wo wir zum Beispiel Wasserstoffe agieren können Wo wir tatsächlich teilweise mehr Strom als vorher verbrauchen weil Wir haben ja in Norddeutschen eher das Problem, dass wir viel zu viel Strom haben und gar nicht wissen wohin mit dem ganzen Kram.
01:06:15: Und die auf einmal tatsächlich da so puffer... eingeplant haben im prozess wo sie denn die stromintensiven sachen vorziehen oder mehr machen damit sie dann später das irgendwie wieder auflösen können diese mini puffer.
01:06:26: ich dachte okay spannend was doch in den köpfen der leute passiert wenn sie einfach sich mal ein paar jahre damit beschäftigen und dann.
01:06:32: Im Grunde natürlich auch einen Anreiz haben wir da Fördermittel bekommen.
01:06:35: sonst war es muss natürlich immer wieder weg dass wir im grunde auch ohne Fördernmittel das hinbekommen.
01:06:39: das fand ich aber spannend zu beobachten wie ja so die Sehr große Industrie.
01:06:44: Wir haben natürlich in Deutschland auch zielhandwerksunternehmen und sonst was, wo ich mir das auch total herausfordernd vorstelle.
01:06:48: dass wir
01:06:48: gekommen sind wird sehr kleinteilig ja richtig aber wie
01:06:51: dies auf die Kette bekommen haben da nicht habe keine Zahl gesehen muss ich zugeben dass sich sagen könnte okay Lastverschiebung von dreißig Prozent oder sowas das hab ich nicht gesehen.
01:06:59: Die zahlen kann ich.
01:07:00: aus denen markt habe ich einen guten freund der sind ja alle die haben mit dem smartmieter rollout schon irgendwie schneller als wir auf die kette bekommen.
01:07:05: in deutscher.
01:07:06: dann haben wir tatsächlich auch mit Strompreisbrücken großen für haushalte ganz viel gemacht und er hat tatsächlich sachen gesehen mittlerweile, dass dreißig bis vierzig Prozent verschoben wird im Haushaltsbereich.
01:07:15: Und das fand ich schon krass.
01:07:17: Ja, aber der Haushalts-Bereich ist nur zwanzig Prozent vom Strommarkt.
01:07:20: Gibt es da recht?
01:07:20: Das ist relativ so typischerweise ein Fünftel.
01:07:23: Also ein Fünf von fünfteln sowas.
01:07:26: Das sind also vier fünf Prozent vom Gesamtenergie.
01:07:29: Also Strommarkt ist zwischen zwanziger und zwanzierfünfundseinzig Prozent typischer Weise in Erfolgswirtschaft und Haushalte selber sind nochmal ein Fümpfe des Stromverbrauchs.
01:07:40: Gebe ich da recht jetzt nicht drei Prozent auf das ganze.
01:07:43: Ja, aber ich glaube tatsächlich dass wir dieses Thema die Mahnzeitmanagement noch überhaupt nichts zu Ende durchdeckliniert haben sondern es ist da noch gewisse Freiheitsberate gibt.
01:07:51: zum Beispiel auch wenn ich jetzt früher den Influenzburg fernwärme das war ja auch das Thema da hatte man ja... ... das Thema Versorgungssicherheit noch mal anders, weil man da im Grunde ja auch nicht sich leisten konnte.
01:08:00: Den letzten da irgendwie kalt werden zu lassen und dann gab es ziechbrenzliche Situationen wo dann irgendwie ein Kessel ausgefallen ist oder einen Ersatzkessel nicht an wollte... ...und was weiß ich was da alles schief gelaufen ist um am Ende hat tatsächlich immer funktioniert.
01:08:12: warum hat es am Ende immer funktioniert?
01:08:13: Weil man natürlich immer nochmal Redundanz hatte dass das eine aber auch weil man was im System hatte was man selber als Ingenieur selten mit einberechnet hat.
01:08:23: das haben wir stromelligerweise nicht nämlich das Fernwörmennetz immer noch als Lattenten-Wärmespeicher, der da irgendwie drin ist, den man aber ehrlicherweise nicht aktiv bewirtschaftet.
01:08:32: und man hat natürlich die Häuser.
01:08:34: Und das wollte ich nochmal erwähnen, so ein Haus wird nicht sofort kalt!
01:08:37: Ich habe jetzt hier einen Pelletskessel, der ehrlicherweise wenn der Sacksilo bisschen leer wird zu wenig steil, also der Winkel ist ein bisschen flach.
01:08:46: Da muss ich immer gegenklopfen und das vergesse ich dann immer so am ausklingenen Winter... Und da kann es durchaus mal sein dass in zwei drei Tage der Pelletskessel kalt ist und ich kann dann sehr gut sehen wenn meine Frau sagt jetzt kalte Füße bekommen wie lange es dann das Ding nicht an war.
01:08:59: und das sind teilweise zwei Tage bis ich praktisch im Magenhaus merke, dass das ding nicht anwar.
01:09:04: und dann ist es auch kalt, da hat sich denn auch recht keine Frage was heißt Da können wir auch einen zwei Tage rüber retten.
01:09:09: Also, wir haben in diesem Spiel so ein paar Elemente die uns da retten können.
01:09:13: aber ich gebe dir recht Björn wenn wir dann wirklich sieben Tage am Stück oder zwei Wochen oder was die minus fünfzehn Grad haben Dann werden auch die Füsse aller Egenwandkeit nicht nur die von meiner Frau eben
01:09:22: und also das genau mit diesem kanchenimperativ sozusagen Kanchanergie imperativ.
01:09:28: Es muss halt immer funktionieren.
01:09:30: Und wenn man es jetzt sozusagen ad absurdum führt und sagt okay alle energie ist jetzt noch solaren Wind Dann heißt es halt auch, dass man sich die Urlaubsplanung eigentlich sparen kann.
01:09:41: Weil nur bei schlechtem Wetter muss man Urlaub machen!
01:09:45: Wenn die Sonne richtig scheint im Sommer dann muss der Papa in die Fabrik.
01:09:48: oder wenn an Weihnachten ein richtig schönes Windgebiet über Deutschland hinwegzieht ja dann gibt's halt mal Feld und wird dann heilig Abend bisschen verschoben auf die Zeit, wenn sie wieder Flaute hat.
01:10:01: Und also das finde ich halt so spannend weil da gerade die Gewerkschaften die ja sehr, sehr energiewendig affin sind.
01:10:08: Noch tief und fest schlafen das haben sie noch gar nicht irgendwie mal auf die sich vor Augen geführt was es bedeutet für die Arbeiter oder ist alle Arbeitern angestellten wenn man überhaupt keine Sicherheit mehr hat.
01:10:22: ich kann vom Ich kann die ersten drei Juli Wochen in Urlaub fahren dass er die Planbarkeit des praktischen Lebens total wegfällt.
01:10:32: Okay, wobei so bei den Großindustrie betrieben die ich jetzt gerade auf dem eben genannt hat.
01:10:36: Der Europastream in der Asthola Mitteil gehen mir rund um die U-Beltrieb und die haben auch die Leute sich nach Hause geschickt.
01:10:41: also ich hatte auch gefragt was mit euren Schichtplänen?
01:10:43: hat sich da irgendwas?
01:10:44: Also so weit sind wir bei Weitem noch nicht.
01:10:46: Wir haben ja eh permanent Produktionen ist einfach eine andere Produktion diese dann machen.
01:10:50: Ich
01:10:50: sage auch wenn man das Ad Absurdum für zu sagen komplett mal vom Ende her denkt.
01:10:57: Also wie würde die Situation aussehen?
01:10:59: ganz am Ende?
01:11:00: Und also wenn halt Netzausbau nicht wirklich funktioniert, Speichereinig funktioniert und Lastmanagement nicht funktioniert heißt es man braucht ein komplettes Backup Kraftwerkssystem.
01:11:12: immer sie frage wie man das betreibt.
01:11:16: und jetzt sieht man halt Dieses Backups Kraftwerk System Holla Drieho, das hat man ja vorher eigentlich auch schon.
01:11:24: Wir haben es nur nicht als Backup-Kraftwerksystem bezeichnet sondern als die Wahrheit unserer Kraftwerke.
01:11:30: und also wenn dem so ist dann würde ich mich doch lieber mit der Frage beschäftigen wie sieht eigentlich das ohne die Wetterabhängen aus?
01:11:42: oder maximal?
01:11:44: Wie viel Sonne und Wind verträgt der deutsche Strommarkt?
01:11:49: oder halt irgendwie ein regionaler Strommark dass man das optimiert, dass man dann sagt okay ich mache Ausschreibungen bis um fünfzig Gigawatt Wind aber was drüber hinausgeht ist ein Privatvergnügen.
01:11:59: Das müssen die Leute selber bezahlen.
01:12:02: Also solche Überlegungen fehlen komplett in der deutschen Energiewende und also ich hab mich wirklich damit beschäftigt auch seit Jugendforschzeiten.
01:12:13: Ich habe letztlich nichts gegen Solar- und Hinterenergie aber einen immer weiterer Ausbau Funktioniert halt nicht, weil die Herausforderungen immer größer werden und dann exponentiell teurer.
01:12:26: Also am Anfang ist es so dass bei diesen fünf Prozent, zehn Prozent Marktanteil, da spart man halt doch einiges an Kohle und Gas das nicht verbrennen muss.
01:12:36: Übrigens Kernkraftwerke laufen durch, weil sie die billigsten sind von wegen seines Erteuer Der Spritkost, also der nukleare Brennstoff kostet auch so gut wie nichts.
01:12:48: Das ist ein halbes Cent ungefähr auf pro Kilowattstunde.
01:12:52: das ist nicht wirklich interessant.
01:12:54: Also einen Kernkraftwerk runterzufahren weil die Sonne gerade scheint ist eine ziemlich saublöde Idee und
01:13:00: geht auch technisch.
01:13:02: Ich habe mal immer gelernt von meinem Kollegen zwischen fünf zu hundert Prozent total variabel das Ding.
01:13:06: D.h.
01:13:06: da kann es sehr zwischen dreißig-und-hundert
01:13:08: Prozent
01:13:09: sogar.
01:13:10: Da sind Ziele super schnell
01:13:11: regelbar Und drunter geht, aber das gilt für alle Turbinenkraftwerke zu sagen.
01:13:16: Das sind natürlich die meisten Gaskraftwerken, Kohlekraftwerke und Kernkraftwerker.
01:13:22: Dieser Dampfprozess, der bricht zusammen wenn man die dreißig Prozent unterschreitet meistens dreiunddreißig prozenten, meistens achtundsandes Prozent.
01:13:32: Aber so als für mich ist es eine Daumenregel bei rund einem Drittel oder sowas dann bricht es zusammen.
01:13:37: Deswegen ist ja auch der Grund, warum es negative Strompreise gibt.
01:13:40: Niemand mit Verstand würde eigentlich bei negativen Strompreisen einspeisen, aber das ist eben die klare Entscheidung dieser Leute.
01:13:48: Sie brauchen ewig um so ein Kraftwerk richtig anzufahren wenn es mal kalt gewesen ist.
01:13:54: Kohlekraftwerk zwei Tage unter Nutzung von fünfhundert Tonnen Diesel also
01:14:00: das
01:14:01: kostet auch Geld und sowas.
01:14:03: Und dann
01:14:05: bin
01:14:06: ich nur vier Stunden negative Preise habe, dann lege ich halt da ein bisschen was drauf.
01:14:10: Aber insgesamt lohnt sich es nicht.
01:14:12: Heute Abend werde ich ja wieder gebraucht.
01:14:14: Ja korrekt wobei ich dachte mal wir hatten Wirbelschicht Kessel in Enflensburg die auch in Duisburg und sonst vorstehen.
01:14:18: Die haben immer zwei Tage gebrauchten.
01:14:20: Haben sie mir erzählt das ist wegen des Bett bis dass dann irgendwie eingefahren ist.
01:14:23: unsere Staubfeuerung war schneller in Flensburg?
01:14:25: Ich hätte gedacht die großen Kohlekraftwerke sind der größte als auch Kohle StaubFeuerungen.
01:14:28: die müssten das doch irgendwie im halben Tag auf die Kette kriegen Startlaut zu haben.
01:14:32: oder habe ich klar?
01:14:34: Kann es sehr gut sein, aber die Zeiten wo man negative Strompreise hat war bisher waren das immer nur so drei vier fünf Stunden.
01:14:42: Mittlerweile jetzt seit Mai diesen Jahres hatte man also erste Mai war schon sonst ein Feiertag wo einfach total viele Solaner geben und jetzt zwar Aber trotzdem.
01:14:53: Also Ich bin sogar theoretischer Physiker also völlig unbrauchbar in solchen Fragen.
01:15:01: Ich hab, ich lese es halt an den Marktpreisen ab.
01:15:05: Also wenn die abschalten könnten oder guckt mir die Lastkurven an dann würden sie das auch tun.
01:15:11: Wenn's so einfach wäre.
01:15:12: aber was ich halt auch gehört habe und wie gesagt ich bin kein Kraftwerksbauer aber dass alle Komponenten auch erstmal auf Temperatur gebracht werden müssen.
01:15:22: Bevor man sie dann wirklich mit Kraft nutzt, weil die sonst einem auseinanderfliegen.
01:15:27: Aber
01:15:28: vielleicht finden
01:15:29: Sie mal einen Kraftwerks-Engineur der dir das genau erklärt hier im Podcast?
01:15:35: Weil es würde mich auch interessieren.
01:15:36: Richtig!
01:15:37: Wobei ich glaube, dass Haupt anderer Argument ist tatsächlich gar nicht... Also das was du sagst ist richtig, dauer Zeit bis man wieder hochfährt.
01:15:43: viele Kraftwerke sind ja antheilig auch im Regelnergiemarkt eingeplant.
01:15:46: Das heißt, wir haben irgendwie ein bisschen primär regeleisten noch womit ihr auch Geld verdienen und primär regeln lässt.
01:15:50: Und kannst du halt nur erzeugen, wenn du tatsächlich die Maschine synchronisiert am Netz hast und auf wirklich die ganze Zeit einspeist und dann im Millisekundenbereich mal ein bisschen hoch und runter schwangst?
01:15:59: Ja!
01:16:00: Und dieses Geld wollen sie natürlich sinnvollerweise verdienen.
01:16:03: Das brauche ich ja auch das Stromnest, dass wir da irgendwo die rotierenden Massen am Netz haben und deswegen müssen Sie auch durchfahren.
01:16:09: Auch wenn Sie vielleicht technisch sogar abfahren könnten weil gerade die Gas zu bieten könnten.
01:16:13: es hier also Der Dampfturbinenprozess ist danach auch Träger, aber die Gasturbine selber ist ja normalerweise innerhalb von zehn fünfzehn Minuten wieder am Netz ohne den Dampfteil dahinter.
01:16:21: Das geht so schnell und auch so schnell nicht erst abfahren sich so schnell da muss er erst der Kessel entlüfte werden das dauert manchmal ein bisschen länger Aber die wären eigentlich zu schnell dürfen aber nicht raus, weil sie keine Ahnung.
01:16:30: Zehn Prozent in der Sekundärregelleistung noch vermarktet haben und deswegen müssen Sie durchfahren.
01:16:34: und das führt auch zu den negativen Preisen die wir haben.
01:16:37: und da muss im meiner Welt auch dieses Stromsystem nochmal also das wirtschaftliche System angepasst werden dass man da schaut wie kriegt man das cleverer hin anscheinend sozumachen?
01:16:45: Aber nochmal zur Kernenergie zurück, d.h.
01:16:47: zwischen dreißig und hundert Prozent wäre sie variabel oder ist sie variabler
01:16:52: als ein GUD Kraftwerk in der also in der Regelbarkeit sogar
01:16:56: Ja, wobei jetzt ich denke
01:16:57: gerade
01:16:58: die ganzen Batteriesprache haben wir es ja so FCA, so flexible Netzanschlussverträge wahrscheinlich dürfen.
01:17:02: Die heute auch nicht mehr so fahren wie die früher gefahren sind weil ich habe das Gefühl die Netzbetreiber mittlerweile so Hosenträger und Gürtel immer an und wollen dann da kein Risiko mal eingehen dass irgendwelche Aggregate in ihrem Netz so hoch dynamisch sich verhalten wo ich mir manchmal auch unsicher bin ob das früher nicht alles auch funktioniert.
01:17:17: oder was ist meine ganz eigene Meinung die ich auch schon am Netz gesehen hab?
01:17:21: okay Ja, lass uns da nochmal reingehen.
01:17:24: Jetzt haben wir natürlich zeitlich hier schon wieder alles gerissen aber jetzt ziehen wir durch.
01:17:27: Björn würde ich sagen.
01:17:29: Lass uns das glaube ich abbinden.
01:17:31: dann treffen wir uns noch mal.
01:17:32: also die Freie Wagen die berechtigterweise gestellt ist.
01:17:35: wie in aller Welt beschäftigt sich der Peters mit Kerner Energie.
01:17:39: und also ich habe mir halt irgendwann mal gesagt Also wir haben generell drei Formen für Energie zur Verfügung.
01:17:44: Das sind die Umgebungsenergien also die wir seit Antik genutzen mit Wasserkraft und Wind und sonst wie was.
01:17:52: Es gibt die chemischen Energieträger, also das was die normalen fossilen Energieträger aus dem chemischen Prozess der Verbrennung ihrer Energie beziehen.
01:18:03: und dann haben wir noch drittens die nuklearen Energien.
01:18:07: Also die aus dem Atomkern irgendwie die Energie holen.
01:18:10: Und mehr gibts in der Welt nicht.
01:18:12: Ich hört im Vorgespräch auch schon die Frage Freie Energie und Neutrino-Energie und Raumenergie Gäbs, das wirklich?
01:18:22: Dann hätte irgendein Findiger-Engineur das auch schon mal umgesetzt und sich einen Imperium damit aufgebaut.
01:18:27: Also es gibt's einfach nicht!
01:18:29: Ich hab da ja die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben.
01:18:31: aber ich kann auch nicht widersprechen dass ich sagen kann okay... Da ist es im Einsatz und deswegen funktioniert es schon.
01:18:36: Aber ich gebe dir recht Die deine These ist gut.
01:18:39: Wenn das wirklich funktionieren würde dann müsste es auch irgendwo entstanden sein.
01:18:42: Eigentlich Ja.
01:18:43: also so Und wir haben diese drei Bekannten Energieformen und vielleicht findet man ja noch eine Verte, also vielleicht müssen wir es auch nicht ausschließen.
01:18:50: Aber in der heutigen Welt gibt's drei Energiefformen.
01:18:54: Ich glaube mit den Analysen die ich gemacht habe und wo wir jetzt auch gesprochen haben Also mit den Umgebungsenergien wirds verdammt schwierig.
01:19:02: Und wir reden halt leider hauptsächlich von solarem Windenergie weil Die anderen kann man gar nicht so gut hoch skalieren für ein Industrieland dass man sich da hundert Prozent damit will Versorgt und auch so Länder wie Norwegen, wo das gelingt.
01:19:16: Da ist halt nur der Strommarkt da aber alles andere ist noch nicht da Und die setzen sich mit Kernenergie auseinander.
01:19:25: Wir wissen halt irgendwann mal definitiv egal wie man jetzt zur Klimadebatte steht.
01:19:30: Irgendwann sind diese fossilen Energieträger aufgebraucht.
01:19:33: Und es wäre schade, wenn wir sie nur für energetische Nutzung aufgebraucht hätten weil aus dem Öl kann man ja auch Kunststoffe machen und andere schöne Dinge die auch sehr wertvoll sind.
01:19:43: also wir sollten sie besser im Boden lassen.
01:19:48: wenn halt die Umgebungsenergie nicht wirklich funktionieren, zumindest hoch skaliert auf ein hundert Prozent System bleibt einem einfach nichts anderes übrig als sich mit Kernenergie auseinanderzusetzen.
01:19:58: Und genau das habe ich dann irgendwie seit vor zehn Jahren begonnen, dass zu machen und war genauso skeptisch wie wahrscheinlich alle Zuhörer auch.
01:20:09: Und ich habe dann angefangen ein bisschen zu publizieren, zu schreiben.
01:20:13: Ich hätte so eine Kolumne, so eine regelmäßige mit ein paar zigtausend Lesern immerhin und da hab' ich denn auch skeptisch gesagt naja aber Kernkraft wird es ja eh nicht, das kann man ja nicht.
01:20:23: So und dann haben mich so Veteranen in der Kernenergie Branche angeschrieben, teilweise über neunzigjährige Herren.
01:20:31: Herr Dr.
01:20:32: Peters ist also ganz freundlich und respektvoll.
01:20:35: Überdenken Sie doch mal den Aspekt als wir hatten das eigentlich schon einmal gelöst?
01:20:39: Und hier war die Lösung.
01:20:40: und vielleicht ist es mit dem und dem auch gar kein so großes Problem.
01:20:45: Ich meine ich bin Naturwissenschaftler.
01:20:47: auf Basis neuer Evidenz muss sich natürlich auch meine Meinung anpassen.
01:20:51: Und dann habe ich einmal gemerkt, je mehr ich über Kernenergie gelesen und erfahren hab, desto überzeugter bin ich geworden.
01:20:59: Dass das einfach die Zukunft ist und diesen Lernprozess den haben positiv formuliert eben noch ganz viele Leute vor sich.
01:21:07: aber Ich bin sehr überzeugt dass man... dass es wert ist diesen Lerndprozesse zu durchschreiten und alleine aus der Überlegung heraus wenn wir wirklich was Gutes für die Welt tun wollen Dann sollten wir dafür sorgen, dass die drei Milliarden Menschen, die heute in Energiearmut und deswegen auch in materieller Armut leben, in Energiereichtum versetzt werden.
01:21:31: Und das geht überhaupt nicht mit fossilen Energieträgern oder auch nicht mit solaren Windenergie, also At-Scale, wenn man es wirklich hochskalieren würde.
01:21:39: Dazu braucht man einfach eine andere Quelle.
01:21:42: Das ist auch der Grund, warum ich jetzt gerade das erste Manuskript von meinem Buch fertig geschrieben habe über die Zukunft der Kernenergie, weil das wird kein Spaziergang.
01:21:51: Da muss man noch sehr viel machen.
01:21:55: Wir brauchen bessere Reaktor-Designs wenn wir es jetzt richtig hochskalieren soll.
01:21:59: also die Leichtwasserreaktoren, die bei uns so rumstehen hatten sind total technisch ausgereift ist es so wie ein wie ein Elektromotor, der ist auch schon hundertfünfzig Jahre alt.
01:22:10: Aber natürlich verwenden wir den heute noch einen total ausgereiften Industrie-Elektromotoren herzustellen.
01:22:15: aber Werner von Siemens hat es dann also noch.
01:22:17: kein Fond war nur Werner Siemens hieß hat das eben im Entwicklungen zum Markt gebracht und dann ist es irgendwann mal skaliert worden.
01:22:25: Und genau das steht glaube ich der Kernenergie noch bevor und ich mache auch sehr konkrete Vorschläge was die Industrie noch leisten muss Und was in welcher Zeitachse passieren wird.
01:22:38: Überhaupt nur kann, passieren kann und aber das würde jetzt hierzu weit führen.
01:22:44: also ich glaube wir haben die Behörer schon zu lange belästigt.
01:22:50: Ich bin noch nicht ganz überzeugt von der Kennergie.
01:22:51: Also ich muss zugeben ich hatte eine spannende Situation vor zwei Wochen in meiner Vorlesung Energy Economics.
01:22:57: Es waren zweier Vortrag von einer deutschen Studentin Kommt jetzt her iranischen doch nie, das war die andere.
01:23:06: Doch ich glaube es kam auch aus im Iran und ist was schön.
01:23:08: Also zwar im Grunde auch pro Kernenergie und gegen Kernenergi Und es war natürlich alles wissenschaftlich richtig recherchiert Alles passt zusammen aber es war so kontra ... gegeneinander, wo ich dachte okay jetzt habe ich hier zwei Welten dergleichen erlebt und lass uns das gerne vertagen.
01:23:23: Dass wir dann noch mal drüber sprechen.
01:23:24: Ich werde vielleicht im Sommer oder auch einfach dein Buch einmal lesen damit wir... Ah nee halt!
01:23:29: Ich dachte irgendein Buch hast du schon veröffentlicht?
01:23:31: Nee eins hab' ich schon.
01:23:32: Das heißt tatsächlich Schluss mit der Energiewende.
01:23:34: Ich sag da fließt es alles rein aber ist... Das
01:23:37: ist aber das was wir heute schon besprochen haben.
01:23:38: Da geht's doch nicht so um Kernenergie oder auch schon?
01:23:40: Da gehts auch schon um Kern-Energie aber sehr kurz und so.
01:23:47: drin, was dann in die richtige Richtung geht.
01:23:50: Aber also auf sagen mal zehn Seiten und jetzt haben wir halt ein Buch von drei Hundert Seiten wo es war sehr viel intensiver alle Aspekte durchleuchten.
01:24:00: und welche Technologien gibt's?
01:24:01: Welche Firmen gibt auch?
01:24:03: Wie weit sind die?
01:24:05: Wo ist eigentlich die Zukunft zu suchen?
01:24:08: Was müssen wir konkret politisch tun um der Kernenergie wieder zu ihrem gewissen Anrecht zu verhelfen?
01:24:17: So alles, all diese Dinge werden.
01:24:19: Also das ist in dem Buch Schluss mit der Energiewende ist also noch nicht so richtig drin.
01:24:23: aber eben auch zum... Der Buchtitel endet nicht bei Schluss mit den Energiewenden sondern ich mache dann auch einen konstruktiven Vorschlag und deswegen geht der Titel weiter warum die deutsche Volkswirtschaft dringend ökologischen Realismus braucht?
01:24:40: Und dieser ökologe Realismus wird im Buch dann auch entwickelt dass wir bei vielen Fragen ökologischer Natur aufgehört haben zu denken und uns in Glaubenssätzen bewegen.
01:24:54: Und wenn man diese Glauben-Sätze hinterfragt, kommt man raus, stimmt vielleicht gar nicht so?
01:25:00: Das ist dann eben der zweite Teil des Buches.
01:25:02: und dann auch ganz konkret was kann man eigentlich tun um... Ja, ein Leben in Wohlstand aber in einer intakten Natur auch zu ermöglichen.
01:25:12: Also welche Technologien gibt es die man stärker fördern sollte?
01:25:18: Deswegen freue ich mich, wenn du es mal liest und dann auch sagst was du als deiner professionellen Sicht heraushalt.
01:25:25: Auch was du davon hältst.
01:25:26: Ja gut!
01:25:26: Ich habe natürlich auch meine Prägung so wie ich im Grunde hier energiewirtschaftlich erzogen worden bin, was ich halt vielleicht auch nicht gesehen hab muss man ja ehrlich zugeben.
01:25:35: insofern lass uns da gern weitersprechen auch an die Zuhörerinnen und Zuhürer auch gerne.
01:25:38: der Appell stellt Fragen.
01:25:40: also wir haben heute auch Fragen gestellt bekommen über die zwei, die ich hier in LinkedIn hatten.
01:25:45: Na, über eine haben wir gesprochen.
01:25:46: Die andere würde ich noch mal aufheben fürs nächste Mal tatsächlich.
01:25:49: Da könnt ihr Björn auch denn die Fragen stellen, die ich vielleicht auch habe aber die im Grunde dann also keine Ahnung.
01:25:55: Endlagerfrage wobei du sagst nee wird alles weiter verwendet am Ende gibt's nichts mehr was gelagert werden muss.
01:25:59: Sicherheit von Reaktorblöck also gibts ja Zichtthemen Kosten das hast du auch gesagt.
01:26:04: die europäischen Anlagen die im Augenblick da kostenmäßig und zeitmäßig explodieren sind eigentlich ich sage mal fast politisch dahingetrieben worden, dass das so passiert mehr oder weniger.
01:26:14: Und das sind all die Sachen, die wir beim nächsten Mal dann durchdiskutieren nach der Sommerpause wo wir dann im Grunde da nochmal reingehen und da gucke ich, dass wir beim Zeitmanagement ein bisschen besser durchkommen als heute.
01:26:25: Ich fand es total spannend Björn!
01:26:27: Vielen Dank für heute vielen dank für den Einblick in die erste Hälfte von dem was wir besprechen wollten und ich freue mich aufs nächste Gespräch.
01:26:38: Ich freue mich, dass du auch bei dieser Folge von Energie im Wandel dabei warst.
01:26:41: Wenn es dir gefallen hat, dann hinterlasse mir gerne eine positive Wertung bei deinem Podcastplayer!
01:26:45: Und wenn du mir davon ein Screenshot schickst, dann erhältst Du eine digitale Version von meinem neuen Buch.
01:26:51: Bis zum nächsten Mal bei Energie im Wandeln.