Biogas als Flexibilitätsreserve: Warum wir bestehende Anlagen nicht leichtfertig verlieren dürfen
Deutschland braucht steuerbare Leistung – doch warum fördern wir neue Gaskraftwerke, während bestehende Biogasanlagen um ihre Zukunft kämpfen? In dieser Solofolge von „Energie im Wandel“ ordnet Claus Hartmann die geplanten Regeln für Biomasse, das StromVKG und den wachsenden Bedarf an Flexibilität ein.
Rund 10.000 Biogasanlagen stehen vor einer Richtungsentscheidung: Nach dem Ende ihrer bisherigen Förderung müssen sie investieren oder womöglich aufgeben. Dabei könnten sie genau dann Strom liefern, wenn Wind und Sonne nicht ausreichen – morgens, abends oder während längerer Dunkelflauten.
Claus erklärt, warum installierte Leistung nicht mit erzeugter Arbeit verwechselt werden darf, welche Investitionen für BHKW-, Gas- und Wärmespeicherkapazitäten nötig sind und weshalb ungleiche Fördermaßstäbe Fragen aufwerfen. Außerdem geht es um Batterien, Lastmanagement, dynamische Ladepreise und die überraschend einfache Antwort auf schnellere Netzanschlüsse: weniger Bürokratie.
Eine Folge über faire Regeln, vorhandene Infrastruktur und ein Energiesystem, das Flexibilität ganzheitlich bewertet.
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