Energie im Wandel - Energiewende nachhaltig gestalten

Energie im Wandel - Energiewende nachhaltig gestalten

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00:00:00: Energie im Wandel.

00:00:01: Die Energiewirtschaft steckt in der größten Transformation ihrer Geschichte und der Druck aus Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit steigt.

00:00:08: Mein Name ist Klaus Habmann und in diesem Podcast erfährst du von relevanten Entscheidungsträgern und inspirierenden Visionären wie der nachhaltige Wandel in die Energiewirtschaft und auch in deinem Unternehmen gelingen kann – das uns starten!

00:00:19: Mein heutiger Gast ist Nikola Juhl.

00:00:21: Er ist CEO von Encentive, einem Start-up das den Stromverbrauch vom Industrieunternehmen mit Hilfe künstlicher Intelligenz optimiert und steuert.

00:00:28: Nikola studierte International Management an der WHO, gründete bereits während des Studiums sein erstes Unternehmen, baute internationale Firmen mit auf und leiterte den Innovationsbereich der WauTec Group.

00:00:39: In dieser Folge sprechen wir darüber wie Industrieanlagen zu einem aktiven Teil der Energiewende werden KI innerhalb ihrer betrieblichen Grenzen steuern kann.

00:00:48: Nee, andersrum wie KI sie.

00:00:49: So rum ist es nämlich richtig steueren kann und warum erfolgreiche industrielle KI-Lösung das Zusammenspiel von Software, Hardwaren, Prozessverständnis erfordern?

00:00:58: Das Thema dieser Folge lautet Industrielle Flexibilität Wie KI Stromverbrauch und Energiewende intelligent verbindet.

00:01:03: Hallo Nikola schön dass du da bist.

00:01:06: Ja hallo Klaus freue mich sehr hier zu sein.

00:01:08: Ja, wir hatten gerade im Vorgespräch ganz kurz drüber gesprochen.

00:01:11: Du hast ja ein Vorleben was ich nicht erwähnt habe.

00:01:12: mein Cousin hat ihr auch in der WU studiert ist aber... ...ticken älter als du!

00:01:16: Ich würde mal schätzen sie.

00:01:17: rein optisch bist du höchstens dreißig?

00:01:20: Ja, ich bin tatsächlich schon siebenunddreißig, aber ich bekomme diese Einschätzung öfter.

00:01:25: Okay krass, aber Marc, ich überleg halt wie alt es mag.

00:01:28: Ich glaube er ist jetzt schon fast fünfzig geworden also der ist schon noch neige vor der da unterwegs gewesen.

00:01:33: Insofern kenne ich die Einrichtung etwas.

00:01:37: Wir hatten im Vorgespräch drüber gesprochen.

00:01:39: Du warst ja in einer ganz anderen Industrie davor tätig, viel im asiatischen Raum unterwegs.

00:01:43: Magst du uns mal mitnehmen wie du zu Encentive gekommen bist was da praktisch die Beweggründe waren und was sich dahin geführt hat?

00:01:50: Ja sehr gerne!

00:01:52: Also ganz kurz zu mir vielleicht.

00:01:53: ich bin Nikola Juhl ursprünglich aus Berlin und habe dann aber an der von dir eben schon erwähnten WHO studiert.

00:02:02: Und mich hat es da vor allem hingezogen, weil ich eben gesehen hab das große Unternehmer die wirklich große Firmen aufgebaut hatten Rocket Internet damals natürlich ganz groß die Zerlande Gründer kamen Und deswegen hat es mich dort hingezogen und ich habe dann dort während des Studiums ersten E-Commerce Unternehmen gegründet, hab dann später viel in der Industrie gearbeitet im BtoB Saas.

00:02:27: Also auch das was wir jetzt heute so als Software Service hier besch... gebaut haben, das natürlich damals noch alles ohne künstliche Indigenz lief.

00:02:35: Hab dann wie du gesagt hast in Asien ein zwei Unternehmen aufgebaut mit Rocket Internet damals und kamen zu meiner siebenjährigen Station Ende zwanziger Anfang dreistiger und hab da sieben Jahre bei Wohtech gearbeitet.

00:02:52: immer ganz lustig, wenn man so erzählt beim Kennenlernen ist einer der größten Sex-Torhersteller der Welt.

00:02:56: und neben dem lustigen Thema war das aber vor allem auch ein echter Wachstumscase.

00:03:04: Und mit diesem Wachstrom und den wirtschaftlichen Erfolg habe ich eben dort auch gesehen Hardwareproduktion ist immer CO² intensiver sowohl auf der Produktionsseite einfach viel Plastik, Batterie, Motor

00:03:15: etc.,

00:03:16: dann hatten wir eben auch irgendwann unsere eigenen Industrie- und Produktionsstätten in China.

00:03:21: wenn man dann die Produkte weltweit verkauft, wie wir das gemacht haben.

00:03:23: Große Absatzmarkten Amerika aber auch in Europa.

00:03:26: Dann muss man eben viele Produkte dann auch fliegen und hat da wieder die CO-Zweihemissionen.

00:03:30: Und als ich dort... Du musst den Fliegen

00:03:32: überlegen gerade!

00:03:32: Das hat doch jetzt kein Zeitdruck also kann man mit Schiffen aller Ruhe darüber schippern oder?

00:03:36: Genau dafür haben wir auch viel geworben.

00:03:37: Aber die Händler sagen natürlich dann Sie müssen die Allerersten sein, die das verkaufen und zu bestimmten Product Launches usw.

00:03:42: Also da habe ich dann in meinem finalen Jahr dort Wir haben diese Flugzeiten natürlich, also diese Fluganzahl der Produkte sehr reduziert über die Jahre.

00:03:51: Wir haben uns sehr dafür eingesetzt, hab da aber in meinem finalen Jahr dann irgendwann das ESG-Team aufgebaut also das Sustainability Team und habe da nochmal schwarz auf weiß gesehen wie sich das so verhält und hab damals eigentlich für mich entschieden ich gehe jetzt hier raus, hab dann noch mal ein Jahr Pause gemacht irgendwie geheiraten Kind bekommen.

00:04:10: So ein Kind, das ist natürlich auch noch mal ein großer Faktor der einem dann den Klimawandel nochmal bewusster macht weil es irgendwie so aus vom Kopf ins Herz wandert und in den Bauch dass man weiß welche Effekte das hier haben kann und habe deswegen dann entschieden ich möchte eigentlich in Unternehmen was drei Kriterien erfüllt Einmal diese Milliardenbewertung, die wir mit WoWTech geknackt hatten.

00:04:29: Die wollte ich noch mal knacken.

00:04:31: das zweite war Ich wollte den technologischen Vorsprungen weil das habe ich schon gemerkt dass es irgendwie technische Anspruch sein muss damit es mir Spaß macht und Es muss eben klaren sogenannten auf Neudeutsch dann CO to Reduction Link haben.

00:04:43: also wie schnell kann dieses Produkt eigentlich wirklich CO-Zweih aus der Luft ziehen oder zumindest verhindern Dass er ausgestoßen wird?

00:04:53: Das hat dann Entzette für mich alles drei erfüllt und damit war dann mein einjähriges Freimachen auch vorbei.

00:05:01: Und ich bin da sehr so kopfüberein gestartet und habe ein ganz tolles Gründerteam gefunden, mit dem es echt Spaß macht die CO-Zwei Emissionen der Industrie zu reduzieren.

00:05:12: Wie hast du das Grundatil dann gefunden?

00:05:13: Weil normalerweise, ich kenn's von der VAU so.

00:05:15: Hat man denn schon sieben Jahre ... Nee, ich studiere viel kürzer also mehrere Jahre runter studiert hat dann im Grunde schon die Idee ausgereift und dann geht es los wie bist Du jetzt auf die gestoßen?

00:05:23: waren das alte Studienkollegen und Kollegen?

00:05:26: tatsächlich haben wir uns in dieser Phase also in diesem Jahr kennen gelernt.

00:05:30: Ich bin mit meinen drei Hypothesen Von dem groß genug Markt für eine Mehrradbewertung Die technische technologischer Vorsprung und dem starken CO-Reduction Link.

00:05:42: Mit den drei Kriterien bin ich eigentlich ein bisschen hausieren gegangen, habe mich so ein bisschen umgehört und bin dann über einen der Investoren von Encentive die schon sehr frühfasig investiert hatten wie Reo dann zu ihnen gekommen und hab das Gründerteam nur einmal kurz kennengelernt und die haben gesagt wir sind hier zu dritt, wir sind Software Engineer also CTO Hardware-Engineer, also wirklich Elektroingenieur im Grundeungsteam und eine Energieexperte.

00:06:11: Und was uns eigentlich fehlt ist die Vertriebsseite und wir haben hier ein Produkt.

00:06:15: das ist eigentlich viel besser als das was am Markt gerade ist.

00:06:18: aber wir haben jetzt gerade nur eine Handvoll Kunden und seitdem haben wir uns ja echt deutlich weiterentwickelt.

00:06:24: sind der jetzt fünfzig Mitarbeiter, haben hundert Standorte die wir optimieren und die Lösung hat sich natürlich auch extrem verbreitet.

00:06:33: Also damals ging es wirklich um Kältemaschinen.

00:06:34: heute können wir über zwanzig an Lagen steuern, das macht richtig Spaß.

00:06:38: Okay cool also bist du praktisch ein Ticken später dazugekommen hast eine Expertise reingebracht durch die Vertriebsbrille die die Kollegen noch nicht so richtig ausgeprägt hatten zu der Zeit.

00:06:47: Genau, das haben die in der Zeit gesucht und ich glaube was uns heute auch einfach total hilft ist es jetzt meine fünfte Firma dass ich viele Schritte die wir gerade gemeinsam machen bei Encentive ein Team aufbauen noch mal Führungskräfte suchen.

00:07:01: In den Finanzierungsrunden die wir letztes Jahr mit einem großen amerikanischen Fund General Catalyst abgeschlossen haben dass sich all diese Schritte schon einmal gemacht habe und während ich niemals so tief in der Technik stecken werde wie jetzt meine Mitgründer ja die wirklich das also Torge kann da wirklich sagen was im Energiesystem nächsten zehn zwanzig Jahre aber passieren wird mit einer hohen Sicherheit, sitzt in Beratungsgremien der Bundesnetzagentur und so weiter.

00:07:23: Da werden du ja gleich sicher auch nochmal drüber sprechen während Daniel eben wirklich versteht als Elektroingenieur wie die Anlage eigentlich funktioniert auf die wir dann wieder zugreifen wollen mit unserer KI.

00:07:33: Das ist ja auch ein häufiges verbreitetes Phänomen, das ehemalige Berater sagen.

00:07:37: Ich habe schon mal drei Energieprojekte gemacht, da erscheint ein Markt zu sein.

00:07:40: jetzt bauen wir eine Software und die ist dann vor allem mit steht aus Dashboards und Visualisierungen kann aber nicht wirklich durchgreifen auf die physische Welt.

00:07:47: Und da haben die drei schon echt dann mit Sascha als CTO der Algorithmen und das KI Team verantwortet einfach ein unglaublich gutes Produkt gebaut was es mir dann auch total einfach gemacht hat die Investoren zu finden die Kunden zu finden usw..

00:08:01: Okay.

00:08:02: Und die drei, was haben die für ein Background?

00:08:05: Wo kamen die her?

00:08:07: Die haben das alle direkt aus der Uni gegründet.

00:08:09: also sie haben sich wirklich als Software-Engineer, Hardware-Enginer und Energie und Finanz, also Talk Art auch Finanz hintergrund hat viel bei so CVCs, also Corporate Venture Capital Firmen gearbeitet.

00:08:20: Auch viel selbst Industrie Erfahrung gesammelt beim Markt zum Beispiel.

00:08:25: Das war dann eigentlich dieses Dreieck wo Sie gesagt haben wir fahren durch Schleswig-Holstein Wir sehen diese ganzen Winteräder.

00:08:31: Warum drehen die sich eigentlich nicht?

00:08:32: Dann sind die Erleuchtungen abgeriegelt, warum regelt man eigentlich ab?

00:08:36: und haben dann als Dreier-Team nochmal einen Ausflug in die Wärmepumpe in Privathäusern gemacht.

00:08:42: also geschaut wie können wir eigentlich die Nachfrage Seite Das ist ja unser Konzept, die Nachfrageseite zu regeln und nicht die Erzeugungseite.

00:08:50: Die Nachfrage-Seite dazu regeln... ...und haben dann auch irgendwann festgestellt – das macht ja heute... ...½ Grad zum Beispiel -, dass das sehr kleinteilig ist und man in die breite Masse gehen kann.

00:09:00: muss, während riesige Potenziale schlummern in den Industrieunternehmen.

00:09:05: Wo man wirklich mit einer einzelnen Anlage also zehn, zwanzig Gigawatt Verbrauch hat an einem Standort was natürlich für das Energiesystem als Ganze wenn man diese Lasten verschieben kann oder potenzieale findet diese Last zu verschieben natürlich ein unglaubliches Potenzial darstellt.

00:09:22: Robert da muss ich jetzt auch nur Halbtechniker kurz nachfragen Du meinst, zehn, zwanzig Gigawatt-Stunden?

00:09:27: Weil zehn,zwanzig gigawatt gibt es in Deutschland noch nicht an einem Stand und als Leistung.

00:09:31: Als Arbeit sicherlich schon Gigawattsstunden.

00:09:33: Okay gut das beruhige mich weil ich hatte tatsächlich damals... Das war auch schon mit der Zwei Sechzehn bis zwei Zwanzig in so ein Projekt Norddeutscher Energiebene.

00:09:40: hieß dass da war Trimate Astrolermitteil und Aurobes.

00:09:42: das sind die drei großen Hamburger Unternehmen, die echt viel Strom verbrauchen, die verbrauchten glaube ich ungefähr so dreißig Prozent des Hamburger Stromverbrauchs zur Metallherstellung im Allgemeinen Das ist schon riesig.

00:09:54: Also wenn man da guckt, was die, wenn die sagen okay wir verschieben ein bisschen etwas, dann sind wir da gleich wirklich im Gigawatt-Stundenbereich unterwegs und das hat mehr Effekte.

00:10:03: Wo seid ihr räumlich?

00:10:04: Seid ihr mittlerweile wahrscheinlich komplett Deutschland oder seid es schon über Deutschland hinaus?

00:10:07: Genau, also wir haben zum einen vom Team Herdreiberos jetzt in Deutschland einmal das Neumünsterbüro wo wir gegründet haben ursprünglich.

00:10:15: Dann haben wir uns nach Hamburg nochmal ein bisschen ausgebreitet und ein Berliner Büro.

00:10:18: In Hamburg sammeln sich jetzt gerade mehr.

00:10:20: so die technischen Profile ist immer ganz wichtig für uns Hardware-Ingenieure, die wirklich sich mit Kälteanlagen, mit Industrieanlagen BRKWs usw.

00:10:31: auskennen, die zusammenzubringen.

00:10:35: Also du hast quasi ganz, ganz.

00:10:37: da haben wir die Doktor der Mathematik, Doktor angewandten Physik und so weiter.

00:10:41: Das sind die Profile, die wirklich die Algorithmen schreiben.

00:10:44: aber der Algorithmus ist immer nur so gut wie in der physischen Welt auch funktioniert und deswegen bringen wir da Leute jetzt knappe zehn Jahre bei Tönnies die Kälterhallen optimiert haben.

00:10:53: Die kommen dann irgendwann zu uns.

00:10:55: Ich will eigentlich nicht sechs Standorte optimieren, sondern mal tausend und den bringen wir dann zusammen mit demjenigen der vorher bei DB Schenker die KI-Funktion aufgebaut hat.

00:11:05: Und wenn diese beiden Köpfe sich...wenn die die Köpfen zusammenstecken das ist wirklich das wo das technologisch führende Produkt dann entsteht was ich diese physische Welt und die KI welt begegnen und dass es dann wirklich where the magic happens.

00:11:19: Du hattest noch gefragt, ob wir über Deutschland hinaus aktiv sind.

00:11:21: Genau!

00:11:21: Wir haben auch Standorte, die wir optimieren in Italien und Spanien.

00:11:25: Wir haben gerade auf Tenerife eine Batterie live genommen für einen großen Papierhersteller.

00:11:30: Haben außerdem in Polen gerade Projekte in Tschechien.

00:11:34: also genau Wir breiten uns gerade so europäisch etwas aus.

00:11:37: Okay, cool!

00:11:37: Hätte ich eigentlich auch einen Zettel, das ist in der Nähe seit.

00:11:39: ich wohne ja in Rendsburg also ich nehme auch aus Rendsbruck heraus auf.

00:11:42: Ja.

00:11:42: Sind's wahrscheinlich

00:11:43: jetzt in Berlin oder in Hamburg?

00:11:44: Ich

00:11:44: bin es gerade in unserem kommensuellen Büro in Berlin genau.

00:11:46: Okay gut und wir haben mit Rom nicht da noch nicht zusammen gewesen aber das sind nur Münster das ist ja direkt um die Ecke.

00:11:49: das hatte ich dann im Zettl dass die Ursprünge so regional waren.

00:11:53: aber da versteh' ich auch dass die Hinleitung... Da habt ihr viele Windkraftanlagen hier gesehen, die halt sich nicht gedreht haben weil sie dabei keine Ahnung dreieinhalb Tausend Stunden nicht im Einsatz sind.

00:12:03: Was waren denn eure ersten Kunden?

00:12:04: Wo habt ihr denn angefangen?

00:12:06: Waren das gleich Papierfabriken, wann das kälte Handlagen... wo seid ihr gestartet damals.

00:12:12: Also grundlegend kann man sagen wenn wir die Flexibilisierung der Industrie in den Fokus nehmen also wo können wir Lasten über Zeit verschieben?

00:12:22: Das ist ja ein allgemeines Missverständnis, dass wir nur an der Effizienzarbeiten.

00:12:26: Also oft haben wir Effizenzgewinne durch das was wir tun weil wir ja das Wetter und die Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien damit harmonisieren wann die Industrie ihren Strom verbraucht.

00:12:38: und das ist an sich erst mal wirklich kein Effiziensgewinn auch wenn dabei natürlich oft Effizient Gewinne entstehen.

00:12:45: ein Beispiel wir steuern die Kälteanlage so dass sie dann kälte produziert und damit Strom verbraucht, wenn die Spotmarkpreise also die Marktpreis für den Strom gerade besonders günstig sind.

00:12:59: Und wann sind sie besonders günsteig?

00:13:01: Wenn grade viel die Sonne scheint.

00:13:04: das heißt da haben wir so ein bisschen einfach einen natürlichen Effekt wo sich sowohl Flexibilität als auch Effizienz gegenseitig bedingen.

00:13:12: auf der anderen Seite.

00:13:14: Ich hänge da gerade gedanklich, weil ich hätte jetzt gedacht also so ein Kälteprozess läuft wahrscheinlich im Effizienten sind wenn er immer wie so einen Strich dadurch geht.

00:13:21: Wenn er dann besonders viel kühlt, wenn es draußen warm ist, ist das wahrscheinlich technisch eh notwendig gewesen, dass da bisschen mehr kühlte.

00:13:28: Aber ihr übertreibt es ja wirklich vermuten, dass sie sagt okay Jetzt ist draußen nicht weil's zu heiße sondern weil die so viele Sonne da ist und der Strom heißt und die regiert, kühlt ihr dann von minus Achtzehn auf minus Zweiundzwanzig runter?

00:13:38: Und das ist ja wahrscheinlich wieder etwas ineffizienter.

00:13:40: Das heißt am Jahresende eigentlich nach meinem Verständnis ein paar Kilowattstunden mehr verbraucht werden, das aber völlig fein ist.

00:13:45: Weil im Grunde wir dann eh nicht wissen wohin mit dem ganzen Strom.

00:13:48: Genau also sehr gute Beobachtung.

00:13:49: da sind wir jetzt schon tief in der Technik ja?

00:13:51: Also wir können ja einmal uns so einen Tagesablauf mal anschauen.

00:13:55: wie verhält sich der Spot... Wir bleiben mal bei diesem Kühlungsbeispiel.

00:13:58: Wie verhält es den Spotmarktpreis über den Tag?

00:14:00: meistens ist er in der Nacht sehr gering.

00:14:02: Dann haben wir in dieser sogenannten Duck Curve diesen ersten Anstieg morgens.

00:14:08: alle Verbraucherung ihren Strom, die ganzen Anlagen fahren hoch.

00:14:10: Das heißt man hat eine hohe Nachfrage und der Preis geht etwas hoch.

00:14:13: dann hat man über die Mittagszeiten tief den Sonnenschein der Windwet und man hat noch mal so gerade rund um zwölf Uhr hat man einen Preis-Tal Und dann geht es meistens nochmal in die Abendstunden nochmal wieder hoch und man hatte ein zweiter Preis Spitze in den Abendstünden und dann geht's wieder runter in die Nacht.

00:14:32: Jetzt wollen wir ja genau dann wenig Strom verbrauchen, wenn dieser Preis gerade hoch ist.

00:14:37: Wir nehmen mal die Spitze am Morgen.

00:14:39: Wir wollen also genau dann diese Preispitze am morgen verhindern oder nicht mit unserem Verbrauch treffen und deswegen müssen wir vorkühlen.

00:14:51: Weil, wie du gerade gesagt hast wenn wir jetzt bei Minus achtzehn sind dann darf das ja nicht höher werden sonst taut beim im Kühlager die Produkte auf.

00:15:00: Warum

00:15:00: ist das eigentlich so?

00:15:01: Da habt ihr auch noch nie gecheckt.

00:15:02: also ich habe meine Kühlsäure auch von Minus Achtzehn und ich fahre sie nicht dynamisch warum immer?

00:15:05: aber manchmal keine Ahnung wenn ich den Gefüllschrank abtaue zum Beispiel da haben die Produkten wahrscheinlich dann an der Oberfläche womöglich keine Ahnen nur noch minus zehn oder noch weniger Grad.

00:15:15: Ist das schlimm?

00:15:16: Warum müssen die?

00:15:17: sehr interessanter Punkt.

00:15:19: Ja, also ich komme gleich nochmal auf diesen Unterschied zwischen welcher Produkt Temperatur oder welche Temperatur hat eigentlich das Produkt versus welche Temperature hat die Luft?

00:15:29: Weil darin steckt ein großer Hebel für die Industrie.

00:15:32: Vielleicht noch um kurz diesen Effizienz und Flexibilitätspunkt zu Ende machen.

00:15:35: Wir haben morgens einen Preisanstieg und den wollen wir ja mit unserem Verbrauch nicht treffen sollen.

00:15:40: Dabei wollen wir besonders wenig verbrauchen.

00:15:42: Das heißt, eigentlich wollen wir vorkühlen von minus achtzehn auf minus zweiundzwanzig Und dann die Kälteranlage, ich sag mal Salop ausmachen.

00:15:49: Ganz ausmacht man die nie.

00:15:50: aber für den Preis, für diese Stunden in denen es teuer ist möchte ich eigentlich keinen Strom verbrauchen.

00:15:55: und was sich dafür tue ist ich kühle über Nacht vor und da entstehen dann die Effizienzgewinne weil natürlich nachts besonders kalt ist.

00:16:01: das heißt ich produziere mehr Kälte wenn es die Außentemperatur kalt isst.

00:16:05: okay Dann kann diese Kälternlage die leichter herstellen.

00:16:08: Unser Ziel war eigentlich eine Flexibilisierung, also weg von den Preispitzen und rein in die Preistäler.

00:16:13: Was wir zusätzlich erreichen bei den Kunden ist dann auch noch ein Effizienzgewinn weil wir ich sage mal mehr oder minder zufällig in den kalten Stunden auch mehr Kälte produzieren und schon haben wir wieder ein bisschen Kilowattstunden gespart.

00:16:23: Das check' ich.

00:16:25: Das wird wahrscheinlich zunehmend schwieriger, weil ich ja beobachte.

00:16:27: Ich habe ja auch so einen damenischen Stromtarif, dass der mittlerweile echt die billigsten Stunden immer mittags sind also zumindest zwischen Ostern und Oktober oder sowas.

00:16:34: Ein halbes Jahr ist das Game so und es ist halt warm in unseren breiten Zonen.

00:16:40: Es wird schwierig die Geschichte auf Dauer zu erzählen, dass da Effizienzgewinne da sind.

00:16:43: Aber es ist für mich völlig fein!

00:16:44: Ich glaube das ist auch... ich habe jetzt so einen Online-Kurs für die Haufakademie aufgenommen und die Erkenntnis wird da verbreitet.

00:16:51: Es geht nicht mehr um Effizience, es geht darum also um technische Effizienten.

00:16:55: Es gibt ja eher darum, dass wir wirtschaftlich effizient unterwegs sind.

00:16:58: Das ist völlig fein, dass dann einfach mal ein paar Kilo pro Stunde mehr verbraucht werden.

00:17:01: Weil das hat deine Mitgründer gesehen.

00:17:03: ansonsten wenn sie gar nicht verwendet, dann kommen die ganz ins Netz auch doof.

00:17:07: Absolut.

00:17:08: und da sagst du noch einen anderen Punkt der ganz wichtig ist dieses Energiesystem ändert sich ständig.

00:17:13: Also wir haben jetzt eine Veränderung, weil diese Temperaturen so wie du die gerade beschrieben hast über Mittag da sich verändern.

00:17:19: dann haben wir Änderungen in der Geopolitik also Gaspreise steigen.

00:17:23: wegen welcher Konflikte?

00:17:24: Ukraine konflikt hat er damals uns quasi als Firma ein bisschen auf den Plan gerufen.

00:17:28: Iran-Konflikt haben wir jetzt gerade und die Effekte auf die Gaspreis und Dann hast Du auch Legislaturveränderungen die sich wieder also zum Beispiel Netz entgelten werden anders abgerechnet In der Agnesreform Und alle diese Änderung zusammen.

00:17:39: das ist eigentlich etwas wo sich Veränderungen immer mehr häufen, die kommen hochfrequent auf die Unternehmen zu und etwas, wo sich die Frequenz erhöht.

00:17:49: Darauf brauchen wir immer eine algorithmische Antwort.

00:17:51: Also wenn sich die Frequenz schneller erhöht, nicht kurzfristiger reagieren muss dann kann ich das nicht mehr händisch machen sondern braucht eigentlich ein Algorithmus der darauf reagieren kann.

00:17:58: und dass ist eine Veränderung, die war einfach vor zehn Jahren, wenn du dir so einen Industriepark angeguckt hast Dann lief dir einfach Strich genau wie du es gerade gesagt hast.

00:18:04: Das ist doch am effizientesten, wenn ich immer Minus-Achzehn fahre.

00:18:07: Dann hat die Maschine vielleicht ein bisschen getaktet minus Achtzehn Komma fünf und Minus siebzehnt Komma Fünf.

00:18:11: aber im Strich war die immer bei minus achtzehn.

00:18:14: Und diese Idee, dass man in diese Schaltschränke rangeht Dass man da in der KI mit verbindet, dass man eine Intelligenz die eigentlich mal auf einem inner Cloud geschrieben wurde.

00:18:24: Runter bis in den Maschinenraum und bis auf die Maschine bringt das ist einfach vollkommen neu und da sehen wir auch immer wieder diese zwei Phasen aus.

00:18:32: erst Mal geht es überhaupt?

00:18:33: Und könnt ihr das technisch mal beweisen?

00:18:35: und sobald das technische bewiesen ist und man die Euro zahlen sieht also unsere Kunden sparen da ja wirklich irgendwie ne Viertelmillion oder halbe Million usw.

00:18:43: über ihre ganzen Standorte hinweg pro Jahr.

00:18:46: Und wenn Sie die dann erst mal sehen, kann quasi der Rollout gar nicht schnell genug gehen.

00:18:49: Dann sagt man okay wir haben es an einem Standort und können das jetzt gleich ein Zehen machen.

00:18:52: Das ist natürlich toll für uns zu sehen dass sich das so auszahlt.

00:18:57: Wobei gegeben hat's das davor auch schon.

00:18:59: ich erinnere mich in den Torgeventin habe ich auch im Podcast in zwei Wochen Nordgrün-Geschäfte und alles.

00:19:04: Der war ja damals als er noch Kollege war bei der Stadt wegen Fansbuchstunden bei Entelios in München tätig.

00:19:09: Entelos war einer der Ersten die gesagt haben ok wir brauchen die Mahnzeitmanagement gibt das damals viele Trauereien und sowas gemacht.

00:19:14: Das war ein auch sehr großer Kundenkreis von uns tatsächlich.

00:19:17: Ah,

00:19:17: die habt ihr auch mit drauf.

00:19:18: Weil da ist ja auch echt viel zu machen und diese... Ich sag mal, ich will das richtig formulieren.

00:19:24: Also diese Idee dass man glaubt man hat gar keine Flexibilität die wird dir so stund entkräftet wenn man da irgendwie ein zwei Sachen macht und dann ist genau wie du sagst Dann wird Blut geleckt und dann kommt tausend andere Ideen.

00:19:35: Das ist jetzt nochmal ein Beispiel aus einer Brauerei.

00:19:37: ja Schwarzbräu haben wir zusammen mit unserem Partner Bayernwerk also die Verteilnetzbetreiber und Energieversorger.

00:19:43: die wachen natürlich auch auf und sagen wahrscheinlich bleiben die Gründen dort, wo es die neuesten Lösungen gibt und die günstigsten Strompreise.

00:19:51: Und deswegen haben wir natürlich auch verstanden dass dieses Versorger- und Verteilungsbetreiber ist ja de facto erstmal blind ab dem also behind the meter.

00:20:01: der kann quasi da nicht durchschauen durch die Messstelle.

00:20:04: und deswegen sagen wir eigentlich das mal zu öffnen und den einen Blick hinter die messstelle zu geben.

00:20:10: Das ist ein total wichtiger Punkt für das gesamte Energiesystem, damit es effizienter ist.

00:20:15: Im Moment sage ich mal ganz hart optimieren wir ja hinter der Messstelle gegen den Versorger.

00:20:20: Der wundert sich eigentlich warum werden diese Lasten gerade verschoben und warum mache ich weniger Umsatz mit dem Kunden?

00:20:25: Was er aber langfristig sehen ist dass die Versorgers in Zukunft denken und progressiv aufgestellt sind.

00:20:31: Dass sie sagen was ihr da macht, das wäre unser Job!

00:20:34: Wir verkaufen denen ja den Strom wenn wir jetzt auch noch wissen wann die den Strom verbrauchen.

00:20:38: Jetzt komme ich wieder zur Brauerei.

00:20:40: Und wofür, also wird dieser Strom einfach so verbraucht?

00:20:42: Ist das Prozesskälte?

00:20:43: Muss es an dieser Stelle sein oder ist eigentlich ein riesiger Tank und in diesem Gärverfahren habe ich eigentlich einen Spiel von einem bis drei Kälvien.

00:20:51: Wenn ich das verstehe als Versorger dann kann ich ja günstiger selber den Strom einkaufen weiß genauer wann er verbraucht wird kann meine Verträge, meine Stromprodukte danach stricken und hab eine Versorgungseffizienz und eine Preiseffizient vom Versorge To the machine, ja das sagen wir so.

00:21:09: Machine to market also vom Versorger durch die Messstelle bis auf den kleinen Versorgen.

00:21:14: und bei der angesprochenen schwarzbräu Brauerei da wollten wir die Art-Typik erreichen und haben dafür dreiundzwanzig ich glaube sogar vierundzwantig verschiedene Verbraucher angefangen zu steuern.

00:21:28: und nur im Verbund aller Verbrauchers ... schaffst du dann die Grenze und dann kommst du in die Arttypik rein.

00:21:33: Und deswegen liegt der Teufel da wirklich im Detail... ...und man muss jeden Verbraucher mitnehmen, den man anschließen kann.

00:21:39: Arttypic ist für dich die artypische Netznutzung?

00:21:41: Genau!

00:21:42: Richtig ja!

00:21:43: Sondern mal für alle die das wie ich jetzt gerade nicht mehr auf dem Zettel hatte... ...das war irgendwie mit sieben tausend Stunden und sonst was... Wie war da nochmal genau die Regel?

00:21:51: Das ist ein ganz interessanter Punkt.

00:21:53: Als Industrieunternehmen in Deutschland und Europa frage ich mich ja erst mal, was sind eigentlich überhaupt meine Einsparhebel?

00:21:59: Also ich sehe dass meine Stromkosten hoch sind und das sind auch im globalen Vergleich die Stromkosten immer noch hoch in Europa und besonders hoch in Deutschland.

00:22:06: Und deswegen ist es so ein ganz wichtiger Punkt für uns.

00:22:08: dafür stehen wir als Firma und das ist auch unser DNA.

00:22:11: Wir wollen den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken und die Resilienz in Europa stärken.

00:22:15: Wenn wir auf die geopolitischen Konflikte schauen dann ist es am Ende so daran gar nicht teilnehmen wollen.

00:22:23: und wie können wir am besten daran nicht teil nehmen, nicht nur indem wir aufrüsten und KI irgendwie in Drohnen implementieren sondern dadurch dass wir uns mit erneuerbarer Energie selbst versorgen.

00:22:31: Dann sind wir unabhängig dann sind wir stark und ich glaube das ist für so ein Europa-Projekt was ja am Ende einfach ein Friedensprojekt ist.

00:22:38: wenn auch nach ihnen gerechtet dann sollte das im Außen genauso funktionieren.

00:22:44: kann ich als Industrieunternehmen hier sparen und resilient werden.

00:22:47: Erstens über die Arbeitspreise, also den Preis, den ich für jede verbrauchte Kilowattstunde Strom zahle.

00:22:55: Und zum anderen durch die Netzentgelte.

00:22:57: Diese Netzentgelte zahl ich eben dafür dass sie überhaupt nicht angeschlossen bin.

00:23:01: Da werde ich danach abgerechnet wie viel Strom ich in einer Lass-Spitze übers Jahr hinweg verbrauche.

00:23:07: Also mal ganz einfach gesprochen, wenn nicht nur zu einem einzigen, zu einer einzigen Viertelstunde einen bestimmten Wert reiste dann werde ich über das ganze Jahr für diesen Wert abgerechnet.

00:23:16: deswegen sind einzelne cohe Verbräuche für Unternehmen extrem teuer und das ist erstmal schonmal ein riesen Vorteil wenn man eine Intelligenz auf die Maschinen bringt, die mir nicht nur visualisiert.

00:23:27: Wann habe ich eine Laschplätze gehabt in der Vergangenheit?

00:23:30: Sondern auch vorkastet also mich in die Zukunft gucken lässt und sagen wir auf allen historischen Daten, die ich gesammelt hab über deine Maschienen wird sich dein Industriestandort morgen so verhalten.

00:23:39: Und da sehen wir schon laschplitze kommen Und die müssen wir verhindern.

00:23:42: Also das ist so dieser Blick in die Zukunft.

00:23:44: und dann dieses, der sogenannte Agent, der eben sagt ich lese dir das speziell nicht nur, ich werfe dir nicht nur ein Alarm aus oder mache eine Visualisierung, mache ein kleines Verholtes Lämpchen, sondern ich verhindere auch dass ihr eintritt weil ich weiß wie viel sie dich kostet.

00:23:55: Und damit sind wir bei diese Art typik.

00:23:57: Die Hochlastzeitfenster sogenannte werden von den Verteilenetzbetreibern ausgegeben an die Industrieunternehmen und gesagt Sind wir wieder bei unserem Beispiel vom Spot Market, da.

00:24:06: es gibt bestimmte Tageszeiten zu denen besonders viel Strom verbraucht wird.

00:24:10: Das ist für die Verteilnetzbetreiber dann besonders aufwendig.

00:24:12: Deswegen geben die den Industrieunternehmen die Möglichkeit zu sagen ich habe hier bestimmte Fenster Da sind alle in deiner Region vergebrauchender viel Strom.

00:24:20: Wenn du mir hilfst das nicht alle so viel Strom Verbrauchen sondern du dich zwanzig Prozent unter deinem Jahres Höchstverbrauch bewegst also genau in den Zeiten wo alle anderen viel Verbrauch und verbraust Du liebes Industrie Unternehmen bitte wenig.

00:24:35: Wenn du das schaffst, dann darfst du im Rest des Jahres machen was du willst und ich rechne dich nur nach diesem Hochlast-Setfenster ab.

00:24:43: Vielen Dank für deine Hilfe.

00:24:44: hier sind siebzig, achtzig, neunzig Prozent Rabatt auf deiner Netze entgelte Und um genau in diesen Fenstern einen bestimmten Verbrauch zu haben oder eben zu verhindern dafür braucht man die Visualisierung, das Vorkasting und die Steuerung so wie wir es an den Unternehmen anbieten.

00:25:00: Da habe ich alles verstanden und bin beruhigt, weil ich hatte tatsächlich in meinem Gehirn.

00:25:03: Und ich muss zugeben, das kann auch falsch vergetratet sein noch dass mit diesen siebentausend Stunden, dass man es möglichst gleich verteilt der Käse da gab's ja auch immer so ein Game was man... Genau!

00:25:12: Das ist noch nicht ganz abgeräumt glaube ich.

00:25:13: Das ist immer noch da wo ich denke, das passt doch gar nicht mehr die Welt.

00:25:16: Du hast recht du hast recht.

00:25:17: also Es ist eine veraltete Regelung und wir sind natürlich auch keine Freunde von dieser Regelungen.

00:25:21: Ich kann die einmal kurz erklären.

00:25:24: Die größten Verbraucher in Deutschland, also wirklich große Industrieunternehmen.

00:25:27: Das ist jetzt nicht die Bäckerkette um die Ecke.

00:25:30: Wirklich energieintensive Unternehmen haben die Möglichkeit einen besonders hohen Rabatt zu bekommen indem sie gleichmäßig über das ganze Jahr siebentausend Stundenregen eben oder sieben tausend fünfhundert achttausend gehen dann die Verrabatte noch mal hoch immer auf Volllast laufen so dass also wirklich das Gegenteil von Flexibilität.

00:25:48: So Jetzt kommt die gute Nachricht.

00:25:51: Da gibt es eine angekündigte Novelle, da kam jetzt auch gerade vor zwei Tagen nochmal quasi wieder ein neuer Draft raus.

00:25:57: Die Bundesnetzagentur teilt ja ihre Überlegungen dazu immer wieder mit der Öffentlichkeit, was super ist und wir haben da auch immer wieder beraten weil natürlich die Bundesnetzagentur sagt Wir wollen weg von der ständigen Volllast.

00:26:09: Wir wollen hin zur Flexibilisierung gesehen.

00:26:11: Ein großer Anteil der Energie, die zur Verfügung steht kommt aus einer Neuerbahn unterliegt damit eine Volatilität und wir wollen die Verbraucher anreizen dieser Volatilität nachzufahren.

00:26:24: Das macht man über den Spotmarkt, also wie verhält sich die Spotmarkpreiskurve?

00:26:28: Jetzt ist noch nicht ganz raus, wie viel bildet die Bundesnetzagentur jetzt den Industrieunternehmen wirklich auf?

00:26:35: Wie viele hoch- und tief muss ich fahren wenn sich der Spotmarkt bewegt?

00:26:38: Und da kommen wir auch ins Spiel weil wir natürlich die Datenlage haben So viel ist möglich, soviel ist nicht möglich.

00:26:44: Da sitzen natürlich auch Industrieunternehmen in diesen Kreisen aber eben auch Technikpartner wie wir die dann einfach die Datengrundlage haben und in der Zukunft wird es so sein dass diese siebentausend Stundenregel ersetzt wird dadurch das je flexibler ich fahre desto mehr Rabatte kriege.

00:26:59: ich sehe dich schon nicken.

00:27:00: also sonst soll er dann auch sein.

00:27:01: Aber man muss auch sagen das kommt zwanzig neunundzwanzig Das heißt man hat jetzt nochmal die zwei Jahre.

00:27:06: Und da halten wir natürlich die Industrie Unternehmen immer wieder dazu an setzt euch heute damit auseinander, welche Datenlage habt ihr?

00:27:15: Welcher Verbraucher erzeugt eigentlich diesen Lastgang den ihr habt.

00:27:18: Weil ein Lastgang ist ganz wichtig zu verstehen für jeden Energiemanager in einem energieintensiven Unternehmen.

00:27:23: Der ist nur ein Symptom!

00:27:24: Diese Energiemanager kann rein auf dem Lastgang nichts verändern sondern der muss sich immer umdrehen und sagen lieber Standortleiter statt X Y Z Ihr seid die drei größten.

00:27:33: Wofür verbrauchtet denn diese Energie?

00:27:36: Und was lässt sich davon schieben und was nicht?

00:27:37: weil es ist nicht alles gleich Und das ist auch eine Diskussion, die jetzt gerade erst in der Industrie beginnt.

00:27:44: Dass diese Energiemanager nicht mehr nur ISO-Fünfzigtausendeins Anträge ausfüllen oder Reportings sondern die fangen jetzt an richtig anzugreifen und zu sagen wir müssen uns hier bewegen aber die Diskussionen darf eben nicht sein Energiemannager gegen Standortleiter Sondern wir müssen eigentlich ihnen eine gemeinsame Datengrundlage geben und eine Interpretation.

00:28:02: du hast Maschine X Du hast Pufferspeicher Y zusammen ergibt es eine Flexibilität von Z Und das Ganze darüber können sich dann Energiemanager und Standortleiter sehr gut unterhalten.

00:28:12: Jetzt kommt die wichtige Übersetzung, diese Flexibilität in KWH muss in Euros übersetzt werden, weil sonst kann ein Management niemand zustimmen.

00:28:22: Keiner wird sagen ich gebe euch Geld für Flexibilität oder Einsparungen.

00:28:26: Da kommen eben technische Tiefe, KI- und Softwareprodukte was sie Daten liefert und Legislatur was die Anreize setzt zusammen.

00:28:36: Und nur damit können wir dann als Deutschland auch wirklich flexibel, damit grün und damit resilient werden.

00:28:41: Ja, total wichtiger Aspekt!

00:28:44: Also du hast das Kern dieser Masterclass bei der Haufe, Energiemanagement oder heißt das Ding?

00:28:49: Toll!

00:28:49: Und es geht halt auch um Kommunikation

00:28:51: weil

00:28:51: tatsächlich – ich kenne das ja aus der täglichen Praxis Der Energiemanager, der hat ja schon Schwierigkeiten überhaupt mit dem Einkäufer den Stromeinkauf zu sprechen.

00:28:59: Weil die schon irgendwie unterschiedlich sind.

00:29:00: Der Problem ist aber am ehesten auch in der Lage als Dolmetscher tätig zu sein dass er im Grunde mit der Produktion sprechen kann.

00:29:09: Die können gar nicht auf einer Wellenlänge persönlich kann man das immer alles anders haben.

00:29:14: Aber die haben tatsächlich ganz unterschiedliche Interessen.

00:29:17: eine Frage hatte ich noch einmal so erzählt hast Nikola Diese zwei Aspekte, du hast Spotmarkpreise und Hochlastzeitfenster.

00:29:25: Beobachtet ihr das die Hand in Hand gehen oder geht das auch manchmal so auseinander?

00:29:29: Wo?

00:29:29: du sagst eigentlich, wenn der Spotmarktpreis eigentlich richtig cool ist, dass da richtig was verbraucht wird... Aber das liegt jetzt genau im Hochlast-Zeitfenster ein bisschen.

00:29:37: Ja sehr gute Frage!

00:29:39: Die lieben nicht immer genau übereinander.

00:29:42: Und das wirft wieder die Frage auf wie viel kann ich durch manuelle Regelungen eigentlich schaffen?

00:29:49: weil es gibt ja sag ich mal ganz dumme Zeitschalturen, die einfach sagen ah da ist ein bestimmtes Fenster dann regle ich bisschen hoch und regle dich ein bisschen runter.

00:29:56: So damit kann ich irgendwie eine Lastspitze kappen oder mal einen Hochlastzeitfenster einhalten.

00:30:01: Diese Hochlastsetfenster werden in der Zukunft wenn die sieben tausend Stunden abgeschafft wird, werden die Hochlastzettfenster auch dynamisiert.

00:30:07: das heißt wir haben da auch dann ne stelle Bewegung.

00:30:10: dann sind die Zeitscheilturen auf Passé heute es so dass oft was der Algorithmus tun muss, wenn er die Anlagen einmal ausgelesen hat und die historischen Daten ausgewertet hat und damit einen Vorkast erstellt hat.

00:30:23: Wie werden sich diese Anlagen morgen bewegen?

00:30:26: Dann muss er gegen diese unoptimierte Bewegung der Anlagen ja ein Optimierungsplan legen.

00:30:30: Und dieser Optimierungs-Plan unterliegt jetzt einer Hierarchie an Einsparhebeln.

00:30:35: das heißt Der Algorithmos muss wissen welche Verschiebungen Unter welchem Einsparhebel?

00:30:41: Netzentgelte, Lastspitz und Hochlastzeitfenster.

00:30:43: Also dann Art-Typik ist das gleiche.

00:30:45: Sportmarkt, Intraday in der Zukunft ja.

00:30:48: PV Eigenverbrauch alle diese verschiedenen Hebeln an denen ich ziehen kann als Industrieunternehmen müssen eine Hierarchie gebracht werden Und dann dieser Hierarchien entsprechend und das was du sagst abgefahren werden.

00:30:58: Das heißt also aller.

00:30:59: erst muss ich aufpassen dass die Lastspitze nicht weiß Die ist bei X eingelockt.

00:31:03: jetzt weiß ich aber Ich könnte eigentlich noch Strom aus dem Netz ziehen, weil das ist gerade günstig.

00:31:08: Das heißt ich ziehe mir diesen Strom aber nur bis zur Lastspitze und dann mache ich Stopp.

00:31:12: Wenn sich die Lastspitzel ändert, ist sie plötzlich egal.

00:31:14: Jetzt gucke ich mir den Strompreis wieder an und zieh noch mehr aus der Strom, es ist noch günstiger.

00:31:18: dann höre ich auf oder schweiß sogar ein bei negativen Strompreisen.

00:31:23: Und diese ständige minutliche Abwägung, welcher Einsparhebel ist gerade höher gewichtet und wo kann ich grade mehr sparen?

00:31:30: Welches Essent muss sich deswegen wie verhalten?

00:31:32: Das macht unser Algorithmus die gesamte Zeit auf Basis der Daten, die historisch gelernt und live produziert wurden.

00:31:39: Cool!

00:31:39: Und das macht er minütlich oder viertelstundenweise?

00:31:42: Wir rechnen, jede Viertel Stunde geben wir das zurück.

00:31:46: Aber wir können das auch schon höher frequent auslesen weil wir für den Intraday-Markt das mehr als wir jede Vierteltunde auslese müssen.

00:31:52: Stimmt, das ist richtig!

00:31:56: Und eine Frage war noch offen... Ich hatte es eben bei dem, was du gesagt hast Nicola so rausgeholt.

00:32:00: Ihr seid gar nicht stromlich voran das heißt da habt ihr immer noch andere Partner die damit zu gange sind, die manchmal auch wahrscheinlich mit dem was ihr macht überfordert sind weil ihr da Sachen macht, die die wahrscheinlich in ihrer Prognose überhaupt nicht abgebildet haben und dann wahrscheinlich mit Ausrechtsenergiekosten kommen und sagen ey!

00:32:14: Das ist doch toll dass ihr das automatisiert habt aber in Wirklichkeit wir zahlen drauf jetzt

00:32:18: Ja Also es gibt auf jeden Fall Versorger, die sich... Jetzt ist das mittlerweile ein bisschen besser.

00:32:24: In den ersten Jahren, vor zwei drei Jahren würde ich sagen da gab's schon einzelne Versorgers, die beim Kunden angerufen haben und gesagt haben, das ist irgendwie nicht in unserer Prognose was hier los?

00:32:33: Heute ist ja die Flexibilisierung auch durch den Batteriebogen eigentlich weitgehend bekannt.

00:32:40: Man weiß dass das Einhebel ist und dass die großen energieintensiven Industrieunternehmen, sich alle damit auseinandersetzen und ihre eigenen Maßnahmen treffen.

00:32:47: Ob das jetzt mit unserer Software ist oder erst mal händische Sprungversuche machen usw.

00:32:51: Deswegen führt es nicht mehr zu so einer großen Verwunderung.

00:32:54: Ich glaube Versorger teilen sich gerade in zwei Hälften.

00:32:58: die einen sagen wir sind Stromverkäufer Und jetzt versuchen wir irgendwie, über Kundenbindungen und langjährige Beziehung zu unseren Energiemanagern oder Geschäftsführern da weiter unsere Strom an den Mann zu bringen.

00:33:13: Oder es gibt eben Neofersorger und solche auch traditionellen Versorgte die sich aber stark in die digitale Richtung bewegen, die eben sagen hier sind eigentlich nicht nur Stromverkäufer sondern wir sind eigentlich Solution-Seller.

00:33:26: also wir haben eine ganzheitliche Energielösung ein Energieplattform Zum einen den Stromvertrag hat, aber zum anderen auch die Verbrauchsregelung und in der Mitte meistens noch eine Visualisierung, eine Analyse etc.

00:33:41: Weil in der Zukunft der Industriekunde denkt ja nicht mehr nur darüber nach wo bekomme ich meinen Strom her sondern er denkt auch darüber nach wann verbrauche ich den?

00:33:49: Da kommt schon PV ins Spiel da kommt Batterie ins Spiel Und wenn man sich da jetzt zb eine EON oder so anguckt dann sind sie natürlich auf all diesen Spielfeldern unterwegs und wollen die Kunden ganzheitlich dort beraten.

00:34:01: Und deswegen gibt es da, glaube ich eine ganze Menge Bewegung gerade auf Versorgersite auch natürlich getrieben durch so innovative Versorger wie Flexpower zum Beispiel ja die eigentlich aus dem Trading kommen mittlerweile auch Vollversorger sind.

00:34:11: auch in Hamburg sitzen ein total tolles innovatives Unternehmen was auch richtig inhaltlich für Flex wirbt und damit natürlich die Industriekunden begeistert und dann sicher auch den großen traditionellen den Markt abklebt.

00:34:24: okay Aber das heißt, da ihr ja die Dienstleistung erbringt der Flexibilisierung.

00:34:31: Wäre es für euch jetzt doof mit Flexbauer zusammenzuarbeiten?

00:34:33: Weil die können das was ihr könnt wahrscheinlich auch behaupten oder?

00:34:36: Nee, sind zwei verschiedene Rollen.

00:34:37: also dass das spannende an unserer Tätigkeit im Markt ist ja eigentlich, dass wir antreten dafür das gesamte System effizienter zu machen.

00:34:46: Also nicht die Anlage effiziente zu machen sondern das Energiesystem als ganzes Effizient dazu machen.

00:34:50: und da hast du auf der einen Seite den Versorger Der hat das Strom den Strom der über den Verteilnetzbetreiber liefert er das dann bis zum Industrieunternehmen.

00:34:58: Und da fängt es an, dass es bis auf die Anlage geht weil ich mir überlegen muss welche Speicher und Puffer habe ich eigentlich im Unternehmen vorhandene Infrastruktur?

00:35:06: Und welche muss sich anschaffen z.B.

00:35:08: Batterien?

00:35:09: Da sind wir jetzt wieder beim Kältebeispiel oder bei der Brauerei.

00:35:12: vieles von deren normalen Produktionsablauf hat bereits inherente Speicher.

00:35:18: Die muss man erst mal finden.

00:35:19: wenn du heute den Standortleiter fragst Bei mir geht nix, bitte lass meine Anlage in Ruhe.

00:35:23: Wenn du dann aber die KI einmal drüber laufen lässt und sagst, naja hier x y z können wir wahrscheinlich was verschieden ohne dass ihre Produktionsprozess irgendwie angehalten wird also sie laufen einfach weiter und sparen trotzdem Geld Und diese Kombination aus Stromversorger der Flex-Produkt anbietet und dieser Optimierung behind the meter die wir dann abbilden das zusammen ist eigentlich eine unheimlich tolle Partnerschaft Also gerade mit Flexpower.

00:35:48: Die kommen nicht bis auf die Anlage, dafür sind sie richtig gut im Trading.

00:35:51: Wir aggregieren dann drei Kühlhäuser und sagen hier ist eine Flexibilität.

00:35:56: Es ist wie eine Batterie bloß dass der Strom nicht elektrisch gespeichert wird sondern im Produkt selbst.

00:36:02: Die tiefgelbte Pizza wird zum Energiespeicher.

00:36:05: dort haben wir eine Flexibiltät.

00:36:07: das ist flexbar vollkommen egal wo die herkommt ob die aus einer Batterie kommt oder aus einer Pizza.

00:36:11: Und die trading die dann wieder was wir nicht können wir sind keine Trader wir wollen das auch nicht.

00:36:15: ja da sind wir sehr so.

00:36:15: Schuster bleibt bei den Leisten.

00:36:16: Wir sind die in der Mitte, die die Verbindung herstellen, Machine to Market von dem einzelnen Verbraucher der großen Industrieanlage, die seit den Achtzigern da steht bis hin zum Strommarkt.

00:36:27: Und in der Mitte braucht es einen.

00:36:28: Da brauchst du eine Datengrundlage, da braucht's eine Steuerbarkeit und da brauchen sie Übersetzungen von KWH an Euro und all das bilden wir aber.

00:36:35: Okay, check ich danke!

00:36:36: Jetzt habe ich es auch verstanden.

00:36:38: Das heißt, ihr arbeitet gut zusammen und woher?

00:36:39: in einer Stelle zucke ich eben gerade.

00:36:41: die KI findet dann die Sachen, die der Produktionsleiter noch nicht auf dem Zettel hat?

00:36:45: Das finde ich total spannend!

00:36:47: Wir können egal welches Beispiel nehmen im Papierfabrik oder sowas... Und ich würde behaupten, dass der Produktionsleiter seit zwanzig Jahren diesen Laden leitet.

00:36:55: Um Grunde damit allen Leuten zusammen, weil der müsste es ja eigentlich latent wissen.

00:37:00: aber wie kann die KI und vor allem welche Kaisel ist es hier nutzbar?

00:37:04: So eine keine Ahnung.

00:37:05: tschötsch bt was so ein?

00:37:06: Ladschläge?

00:37:07: richtig das kann doch nicht wissen wo im Grunde da irgendwo noch etwas zu holen ist.

00:37:12: also sehr gut Sehr guter Punkt.

00:37:14: Ich hatte ja eingangs einmal gesagt, wir haben irgendwie mit einem Use Case angefangen damals einen Tiefkühl-Dogistiker in der Nähe von Neumünster sind wirklich rein über die geografische Nähe einfach da hingang und haben gesagt können wir dir helfen?

00:37:26: Können wir mal ein Pilotprojekt machen?

00:37:27: Wir haben das hier theoretisch gebaut als Modell.

00:37:29: jetzt würden wir es gerne in die physischen Welt übersetzen.

00:37:32: Das erste was du brauchst und was ChatGPT und auch kein anderes Modell Claude etc.

00:37:36: hat ist Ein digitales Abbild der physischen welt.

00:37:41: also ich muss wissen wenn ich mehr Strom oder weniger Strom zuführe, was passiert dann in der Anlage?

00:37:46: Ich nehme die Kühlanlage weil wir das jetzt gerade als Beispiel hatten.

00:37:49: Wie viel kälte Flüssigkeit wird in den Schraubenverdichter eingespritzt?

00:37:54: wie sehr wird sie verdichtet oder auseinandergezogen um kälter oder wärmer hinzustellen?

00:37:58: und wie verteilen diese Rotoren, die man dann immer sieht an der Decke von so Kühlhallen, diese Ventilatoren, wie verteilt ihr die Kälte in der Luft und wieviel geht darauf davon durch bis aufs Produkt.

00:38:09: Das muss sich einmal in einem digitalen Modell muss ich diese physischen Zusammenhänge abbilden.

00:38:13: Das haben wir für mehr als zwanzig Anlagen gemacht und nur, wenn ich das weiß die Zusammenhange von einer Steuerung einem Solwert irgendwo auf der Maschine bis hinten ins Produkt.

00:38:22: Nur, wenn Ich das verstehe dann kann ich auch Flexibilitäten anzeigen.

00:38:25: so Diese Zusammenhinge würde ich sogar noch sagen, gehe ich total mit bei dem was du gerade gesagt hast, dass weiss der Anlagenführer und der Standortleiter der Kind seine Maschinen.

00:38:34: Was fehlt ihm an Wissen?

00:38:36: Ihm ist nicht klar wie das Energiesystem dich belohnt für eine Verschiebung von x nach y. Das heißt, der sagt, ja da geht vielleicht was zu verschieben aber ich weiß nicht ob sich das lohnt weil erstmal hört es sich an wie ein Riesenprojekt.

00:38:49: Ich muss da einen IoT Gateway einbauen Da muss jemand ein Techniker vorbeikommen Vielleicht muss der Elektriker noch den Kabel ziehen.

00:38:54: An vielen Standorten macht man einfach über API und ist sozusagen am nächsten Tag live.

00:38:58: Aber es gibt auch die komplizierte Unfälle.

00:39:00: Und darauf sagt er jetzt erst mal, ich habe fünf Projekte hier Ich weiß noch nicht ob sie sich das lohn' und dieses Lohnt sich dass.

00:39:07: Das weiß wiederum nur der Energiemanager.

00:39:09: Da würde ich dir total zustimmen, dass das eine Kommunikationsfrage ist.

00:39:13: Aber der Energie-Manager braucht natürlich auch jemanden, der ihm ausrechnet – wir nennen das dann Potenzial-Analyse -, wenn ich X und Y, also wenn ich lasse, verschiebe von einer in die nächste Viertelstunde morgens um acht oder abends um vierzehn Uhr, mittags um vierzen Uhr oder abend zum achtzenden Uhr.

00:39:30: wie viel Euro bekomme ich dafür zurück?

00:39:32: Dafür zurück vom Sturmversorger, meinem verteilen Netzbetreiber sich auszurechnen und dann gegen die eigene Produktion zu laufen, das kannst du mit Excel kaum noch abbilden auch weil du ja nicht täglich das aktualisieren kannst.

00:39:43: Das ist eigentlich diese eine Übersetzungsarbeit, die wir anfangs gemacht haben und da hast du es jetzt mal nur ausgerechnet.

00:39:48: Und dann haben wir gesagt Wir bauen auch die Steuerung Weil nie im Leben sagt der Energiemanager dem Standortleiter immer kurz vorher Bescheid und läuft er zur Anlage.

00:39:58: Du brauchst diesen Durchgriff bis auf die Anlage und das ist nicht so einfach gewesen am Anfang.

00:40:01: aber jetzt wo wir's haben baut uns natürlich auch niemand wieder aus.

00:40:05: Also wenn du einmal diese Einsparung schaffst für den Kunden, dann sind die wirklich begeistert und sagen wir arbeiten nächsten Jahre mit euch.

00:40:09: Und das ist das Tolle dass es quasi dem Energiesystem hilft.

00:40:13: oder netzdienlich was wir machen.

00:40:15: Es nützt dem Unternehmen weil die innen haben sich Kosten sparen wesentlich mehr als sie uns zahlen und für uns ist natürlich toll wenn wir die Firma aufbauen, Investoren gewinnen

00:40:22: etc.,

00:40:22: weil es so unheimliche verlässliche Umsätze sind, weil diese Kunden uns natürlich nie wieder ausbauen.

00:40:27: Wenn ich dreihunderttausend Euro spare und fünfzigtausende Euro zahle oder hunderttaussend, ja da stelle ich am Morgen nicht wieder ab.

00:40:33: Und das ist eigentlich dieses schöne Dreieck, warum ihr diese Firma aufzubauen.

00:40:36: So spart macht weil es irgendwie wirklich wirklich sinnhaft ist CO² reduziert und auf der anderen Seite als Business Case einfach toll funktioniert.

00:40:42: Ja das ist cool, verstehe ich.

00:40:44: Wie schnell rechnet sich das denn?

00:40:48: Auf eurer Seite, aber auch auf Kundenseit.

00:40:50: Da muss ja schon investiert werden Zeitaufwand irgendwie Geld und sowas.

00:40:53: ist das so dass es immer nach einem Vierteljahr schon auf beiden Seiten grünes ist.

00:40:56: bei euch wo ihr sagt man ja brauchen wir schon dass wir im Grunde dann wieder für Kundenseite sind und der Kunde braucht zwei Jahre was ist da die Dimension?

00:41:03: also kommt sehr auf die Anlagen an.

00:41:05: grundsätzlich sind wir innerhalb von sieben Wochen live und der kunde sieht seine Sache in seinem System.

00:41:10: Und dann geben wir die Steuerung und in der Steuern gibt's natürlich eine einfingphase.

00:41:13: Ja Also Was passiert?

00:41:15: wir steuern etwas sehen wir geben soll wer daraus?

00:41:18: die anlage fährt gar nicht dahin wo wir gesagt haben.

00:41:20: dann gucken wir tiefer rein sagen ah jetzt lüfter kaputt?

00:41:23: ja okay lüchter muss ausgetauscht werden.

00:41:25: so das dauert zwei Wochen ist ein neuer lüfter da und dann fährt ich auch richtig nach diese zwei bochen.

00:41:29: die tun natürlich immer erst mal weh weil der kunde sagt oh jetzt würde ich gerne die ansparung sehen.

00:41:33: auf der anderen seite muss man sagen sind wieder beim thema effizient.

00:41:36: er hätte den lüfte hier gar nicht gefunden weil diese einlage die ganze ab minus acht sind fährt Verbraucht eigentlich immer mehr als sie kann, weil der Lüfter macht ja nicht mit.

00:41:45: Also verbraucht mehr als ihr musst.

00:41:47: und so decken wir natürlich auch immer wieder in der Infrastruktur kleine Effizienzlöcher auf für die wir nicht antreten.

00:41:52: Wir treten an für die Flexibilisierung aber am Ende geht es ja auch darum, denn der Anlagenführer da drauf, der Energiemanager freut sich über die tausend Euro, zweitausend oder dreitausends Euro am Tag, die er spart.

00:42:03: Der CEO oder die Geschäftsführung gerade von so familiengeführten Unternehmen stellen sich ja ganz übergeordnet die Frage Ich muss gerade KI-Ready werden mit meiner ganzen Firma.

00:42:12: Jetzt kann ich einmal ein Tool in der Buchhaltung einführen und dann kann ich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin schulen, aber was mache ich eigentlich mit diesen siebzehn Industriestandorten?

00:42:20: Wo brauche ich da eine Batterie?

00:42:21: Wie kann ich die steuern?

00:42:22: Wie kriege ich eine Intelligenz bis auf die Maschine?

00:42:24: Deswegen ist dieser Anwendungsfall Strom als Stromkostensparen eigentlich nur der Erste, weil wir bauen einen Datengrundlage über die gesamte deutsche und europäische Industrie die so kein Oracle-Screep kann, kein Google-Sgrepen kann, keinen JetGPT sich besorgen kann.

00:42:40: Sondern die kommen eben direkt aus den Maschinen dieser Daten und diese Datengutlage aufzubauen.

00:42:45: Da gibt es unheimlich viele Anwendungsfälle, die weit über reine Stromkostenoptimierung hinausgehen.

00:42:52: Ja.

00:42:52: Also alles spannend was du gesagt hast Nikola.

00:42:54: aber was ist jetzt die Dauer?

00:42:55: Ich freu mich mal vor einem halben Jahr.

00:42:56: Hast

00:42:56: du Entschuldige?

00:42:57: ja genau.

00:42:57: also wir sind in sieben Wochen live und das rechnet sich immer als immer unter einem Jahr und teilweise eben schon unter einem Halden.

00:43:04: Das ist das Schöne an Software.

00:43:06: Wir arbeiten ja nur mit der vorhandenen Infrastruktur,

00:43:08: d.h.,

00:43:08: ich nutze nur Potenzialen die schon da sind und dadurch hast du halt eine Software-Lizenz, die kostet ja nicht viel und geht schnell.

00:43:16: Cool!

00:43:17: Was sind denn die Flexibilitäten?

00:43:19: ... der Kühlbereich.

00:43:22: Ich gehe davon aus, ich habe dann noch ein paar andere... ...Kühlhäuser euch irgendwie zur Eigen gemacht, was ihr die optimiert,... ...dann haben wir schon über eine Brauerei gesprochen.

00:43:29: Was sind die Sachen wo du sagst okay und auch das haben wir in den letzten Monaten gefunden?

00:43:33: Da haben wir gar nicht mit gerechnet dass da etwas zu holen ist.

00:43:35: Lassen Sie mal ein zwei Stories!

00:43:37: Genau.

00:43:38: Also das allererste, vielleicht mal ein Beispiel aus der Aluminiumindustrie.

00:43:43: die pressen so Aluminumplatten und was sie haben sind so riesige Walzen.

00:43:47: Die haben eine Lassspitze.

00:43:48: innerhalb von drei Sekunden geht das so an aber über fünfzehn Minuten tut es dann nicht mehr so weh.

00:43:52: Aber das ist richtig, richtig heftig.

00:43:54: Wenn man's anguckt, kannst du gar nichts flexibilisieren.

00:43:56: wenn die Walze dann walzt die.

00:43:59: Erster Annahme hingefahren, angeschaut kleine Führung durch die Heilen gemacht gesehen, wenn dieses Aluminium Gewalt ist dann ist das warm.

00:44:09: Das muss danach weiterverarbeitet werden und deswegen runtergekühlt werden.

00:44:12: Da hast du so Lüfter.

00:44:14: Die haben alle eine, glaube ich, fünf MW-Leistungen.

00:44:17: Dann hast du da zehn Stück von stehen.

00:44:19: So, dann hast du fünfzig MW plötzlich an einem Standort.

00:44:21: Sie haben irgendwie sechs, sieben Standorte weil sie ja überall so viele Lüfte rumstehen.

00:44:25: aber erstmals zu fünftig MW an einem standorten, diesmal wirklich MW nicht MWH die du erst mal hoch und runter regeln kannst.

00:44:32: Das war wirklich so, du musst halt hinfahren, es dir angucken und das finden!

00:44:35: Und haben wir schon ein digitales Abbild von einem Lüfter?

00:44:37: Nein, werden wir jetzt aufbauen und dann können wir die als Kunden gewinnen.

00:44:40: Also da lernt man wirklich jeden Tag dazu.

00:44:44: Daneben gibt's einfach ganz große Makrotrends, die uns unheimlich in die Karten spielen und der deutsche Industrie auch in die Kartenspielen werden, weil es Flexibilisierung angeht.

00:44:53: Erste Sache, Batterieboom, haben wir gesagt.

00:44:55: War super So, das gibt eine große Flexibilisierung.

00:44:57: Dann ELKWs!

00:44:59: Du hast diese elektrischen Ladesäulen und die kannst du erstmal sehr gut fahren also sozusagen sehr gut flexibilisieren Und du hast natürlich ein Verbund aus.

00:45:10: alle anderen Verbraucher verbrauchen die ganze Strom.

00:45:13: dann kommt der ELK W Und jetzt kommt in Deutschland natürlich dazu, der Netzanschlusspunkt ist limitiert.

00:45:17: Ich kann gar nicht so viel ziehen wie ich für vier oder sechs oder acht e-Lkws eigentlich bräuchte.

00:45:22: Das heißt es ist jetzt ein Anspruch an unsere intelligente Steuerung alle Stromverbräuche außerhalb der Fenster zu schieben wo der e-lkw kommt sodass sich mehr e-lkws laden kann und trotzdem nicht einen neuen Netzanschlußpunkt beantragen muss.

00:45:36: also da gibt es unheimlich viele so Grenzfälle die einfach unheimliche wertvoll sind fürs Unternehmen.

00:45:43: Okay,

00:45:43: das ist der E-Lkw.

00:45:44: Der zur Produktionsstätte kommt nur dort geladen wird.

00:45:47: Das ist nicht der E Lkw damit einem Fahrer irgendwo eine Standzeit braucht?

00:45:51: Am Standort, genau.

00:45:51: Und das ist ja jetzt in einem Spielstandort.

00:45:53: wird also wenn man sich ein DL anguckt was die Aufrüsten werden an ELKW so diese ganzen Netzanschlusspunkte und dann wird plötzlich wichtig wann alle Gabelstapler die da auch Rummeler fahren oder auch elektrisch geladen sind wäre schon gut wenn nicht alle Gabelsstapler gerade laden wenn der ELKV laden will weil dann habe ich plötzlich eine viel höhere Last an einem Punkt und das aber intelligent gegen einen auszusteuern.

00:46:12: Wann wird dieser Gabelstabler eigentlich wieder benötigt?

00:46:14: Muss der jetzt gerade laden oder kann der kurz warten bis der E-LKW fertig ist?

00:46:17: Das kann ja kein Mensch die ganze Zeit händisch einstellen, sondern das machst du halt die ganzezeit über.

00:46:21: eine intelligente Lösung.

00:46:22: Die nicht nur heute weiß was verbraucht wird, sondern auch weiß was brauche ich in einer Stunde und zwei Stunden?

00:46:26: drei Stunden und kann dann alle Ladungen intelligent verteilen.

00:46:30: Ah, ist cool!

00:46:31: Ich finde dieses Thema ja unfassbar spannend.

00:46:33: Ich merke immer wieder, dass ich manchmal so als Professor von nachher die Energieversorgung mache ja noch andere Sachen, Projektmanagement und sonst was aber ich versuche immer wieder solche Themen da rein zu ziehen das wir genau das bearbeiten.

00:46:43: Wir haben jetzt letztes Semester so ein Kino flexibilisiert.

00:46:47: Das wäre im Grunde... Da werden ja nur paar Bilder nie verhandelt mehr oder weniger wo ich dachte, da kann ja nicht viel rum kommen.

00:46:51: Aber es sind auch über hunderttausend Kilowattstunden, die normales kleines Kino da irgendwie verbraucht.

00:46:56: Interessant!

00:46:57: Das hat mich total angezündet.

00:46:59: Lass uns dann Ende des Gesprächs nochmal auf die Zukunft gucken, Nikola.

00:47:02: Was sind die Sachen wo ihr vielleicht als Enzentive aber auch wir als Kanal Volkswirtschaft Europa oder was in den nächsten Jahren noch mehr reingehen werden?

00:47:12: Was treibt euch um und wo schaut der Zukunft in die Zukunft?

00:47:17: Genau also.

00:47:18: ich glaube ein paar von den ganz wichtigen Dingen haben wir schon angesprochen.

00:47:23: das erste ist dass wir wirklich uns als Industrie der KI zuwenden und sagen wir verstehen das ganzheitliche Intelligenz auf unseren Anlagen, einer der wichtigsten Faktoren ist um wettbewerbsfähig zu bleiben.

00:47:38: Und da sprechen wir heute viel über Energiekosten.

00:47:40: aber es ist ganz allgemein so dass wir einfach sehen das wird ein Wettlauf.

00:47:45: wer kann als erstes die KI wirklich in die Hardware übertragen?

00:47:48: Da kann ich immer nur dafür werben dass die deutsche Industrie auch die europäische Industrie das erkennt und sich dem zuwendet, und sich traut.

00:47:56: Und sagt ich habe hier eine Anlage die verbraucht unheimlich viel Energie und dieses wahnsinnig groß und meine Produktion ist sehr eng getaktet und drei Schichtbetrieb usw.

00:48:04: alle Herausforderungen die wir haben als Land oder als jemand als Unternehmer hat.

00:48:10: aber ich gehe trotzdem den Schritt zu sagen auch eine Anlager aus den neunzigern verbinde ich mit einer Intelligenz und lasse mir alle Daten erstmal darüber sammeln weil dass diese Daten heute zu haben ist einfach der Vorteil von morgen und das ist das erste.

00:48:24: Ein Rückfrage dazu, ja bitte.

00:48:25: Ist es wirklich KI oder sind das einfach nur intelligente Algorithmen die ihr habt?

00:48:29: Weil da zucke ich immer so ein bisschen, weil ich glaube ein Großteil ist ja wahrscheinlich dass einfach gute Algorithme durch eure Doktor der Mathematik und sonst was geschrieben werden.

00:48:38: oder wo ist das so gesagt, dafür braucht es KI, das schafft der Mensch tatsächlich nicht mehr.

00:48:43: Also es gibt ja so eine Drei Teilungen.

00:48:45: Das erste ist eigentlich, dass man sagt die Aufnahme der Daten hat einfach nichts mit KI zu tun und ich kann auch rein stochastisch erst mal Modelle schreiben, die einen gewissen Effekt haben auf meine Flexibilisierung.

00:48:57: Ich kann schon erstmal sagen, zu diesen Zeitpunkten sollte ich weniger Strom verbrauchen, braucht dafür noch keine KI was schon stark auf Machine Learning basiert alle historischen Daten zu lesen und dann zu predicting, also vorauszusagen wie sich diese Anlage morgen verhalten wird.

00:49:12: Und diese Genauigkeit der Vorkast ist ein unheimlicher Hebel auf die Steuerung weil wenn ich daneben liege, dann kann ich dann, haben wir gelernt vorhin?

00:49:23: ne?

00:49:23: Schon eine fünfe Stunde daneben kann einen unheimlichen Kostenblock ausmachen.

00:49:26: Da würde übrigens die Vorhersage von zum Beispiel Wetterdaten.

00:49:32: Also wie zieht ein Wolkgefeld eigentlich über meine PV Anlage und wie viel produzier ich wann wirklich?

00:49:38: Unheimlich wichtig, da gibt es ganz tolle Start-ups Nuno Labs

00:49:40: z.B.,

00:49:41: also NUNO Labs aus München.

00:49:44: die bauen jetzt gerade ein Produkt wo man noch kurzfristiger Vorhersagen treffen kann über PV Felder und können das dann sowohl an Trader verkaufen als auch natürlich an die Besitzer von diesen PV Feldern.

00:49:56: Also da wird wirklich vorhersage Qualität extrem wichtig werden Und das ist ein ganz klarer KI-Fahr.

00:50:01: Das kann man auch ohne KI nicht abbilden.

00:50:02: und dann das dritte, das ist ja immer eine Definitionsfrage am Ende.

00:50:07: Wir haben natürlich einen Agent gebaut der auch Entscheidungen trifft und zurück auf die Maschine spielt und dass es ja per Definition jetzt erst mal eine künstliche Intelligenz, die auch Entscheidung trifft.

00:50:16: aber ich würde dir zustimmen so lange die historistisch unter Mauern sind diese Entscheidung geht's jetzt noch nicht um KI sondern dann gehts einfach darum, dass jemand diese Befehle ausführt.

00:50:25: Ja, verstehe ich Gut, danke.

00:50:27: Das erste ist KI und das zweite ist einfach Ausbau von Erneuerbaren unter die richtigen Anreizsysteme.

00:50:32: Also das haben wir ja jetzt einmal gesehen mit den siebentausend Stundenregeln muss abgeschafft werden.

00:50:37: diese Novelle also das was da kommt Agnes Reform von der Bundesnetzagentur, die ist glaube ich richtig und wichtig.

00:50:44: Die nicht so weit rausschieben also da denken wir auch manchmal dann müssen wir auch unsere Industrie mal ein bisschen zwingen zu ihrem Glück ja und sagen hier das ist jetzt der Treiber, also Legislatur kann Treiber für Innovation sein.

00:50:55: Wir sind wahrscheinlich ein Stück weiter als die meisten Standortleitungen usw.

00:50:59: Denken, ja die CEOs und Energiemanagers denken da jetzt schon immer weiter um Industrie, der der Politik Aussagen traut euch die Industrie in diese Richtung zu schieben.

00:51:11: Weil wir sind als Land und als Kontinent Europa auf jeden Fall in der Lage diesen Switch zu machen.

00:51:16: Richtungen erneuerbar war.

00:51:17: also es geht ja am Ende darum dass die Energiewende operationalisiert werden muss.

00:51:22: Die Energiewend ist eigentlich auf der Erzeuger Seite schon geschehen.

00:51:26: jetzt muss sie in die Verbraucherseite übersetzt werden.

00:51:29: ich glaube das ist unsere gemeinsame große Aufgabe.

00:51:31: cool Das nehmen wir als Schlusswort.

00:51:34: Vielen Dank fürs Interview, hat mir total Spaß gemacht!

00:51:37: Ich

00:51:37: wünsche euch

00:51:38: weiterhin alles Gute auf dem was ihr vorhabt und ich würde euer Thema total spannend.

00:51:42: Ja klar ist.

00:51:43: vielen dank für die Einladung.

00:51:45: Ich freue mich dass du auch bei dieser Folge von Energie im Wandel dabei warst.

00:51:48: Wenn es dir gefallen hat dann hinterlasse mir gerne eine positive Bewertung bei deinem Podcast-Projekt Und wenn du mir davon ein Screenshot schickst Dann erhältst Du eine digitale Version

00:51:56: von meinem neuen

00:51:57: Buch.

00:51:57: Bis zum nächsten Mal bei Energie im Wandeln.

Über diesen Podcast

Willkommen beim Podcast "Energie im Wandel"! In diesem Podcast dreht sich alles um den nachhaltigen Wandel in der Energiewirtschaft und welche Erkenntnisse wir daraus für andere Bereiche unseres (Wirtschafts)lebens gewinnen können. Ich bin Claus Hartmann, dein Podcast-Host, und ich bin der festen Überzeugung, dass die Energiewende nicht nur eine Veränderung in der Energiewirtschaft bedeutet, sondern auch einen fundamentalen Wandel für uns Menschen darstellt.

Im Podcast "Energie im Wandel" führe ich inspirierende Interviews mit Entscheidungsträgern sowie visionären Experten, die aktiv zur Energiewende beitragen. Einerseits spreche ich mit Menschen, die in Unternehmen tätig sind und sich intensiv mit den Themen Strom, Wärme und Mobilität auseinandersetzen. Andererseits richtet sich dieser Podcast an alle, die sich für das Thema Veränderung im Energiesektor interessieren. Vielleicht spürst du bereits, dass eine Veränderung notwendig ist, aber du bist unsicher, wie du vorgehen kannst. Keine Sorge, ich bin hier, um dir dabei zu helfen!

Mit meiner Leidenschaft für den nachhaltigen Wandel habe ich in den letzten 15 Jahren die Energiewirtschaft aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Als Student der nachhaltigen Energietechnik und Energiewirtschaft habe ich meine Grundlagen gelegt, während meiner Zeit als Doktorand und Wissenschaftler habe ich tiefergehende Einblicke in die Energiewende gewonnen. Als Projektleiter beim Bau des ersten Elektrodenheizkessels Deutschlands konnte ich aktiv an innovativen Lösungen mitwirken. Zusätzlich durfte ich als jüngster Abteilungsleiter bei den Stadtwerken Flensburg wertvolle Führungserfahrungen sammeln. Als Coach für zahlreiche Abschlussarbeiten und Dozent für Energiewirtschaft an der Hochschule Flensburg konnte ich mein Wissen teilen und junge Talente fördern.

Als Podcast-Host von "Energie im Wandel" bin ich selbstbewusst, sensibel und zielstrebig. Meine Neugier und Kreativität helfen mir, neue Wege zu finden und inspirierende Inhalte für dich zu gestalten. Mit meinem optimistischen und humorvollen Naturell möchte ich dir den nachhaltigen Wandel näherbringen und dir zeigen, dass Veränderung auch Freude machen kann.

Begleite mich auf dieser spannenden Reise und entdecke gemeinsam mit mir den nachhaltigen Wandel in der Energiewirtschaft. Wenn du mehr über die Umsetzung der Energiewende erfahren möchtest und was wir dabei lernen können, dann ist dieser Podcast genau das Richtige für dich. Verpasse keine Folge und tauche ein in die Welt der nachhaltigen Energie!

Du findest mich auch auf LinkedIn unter https://www.linkedin.com/in/dr-claus-hartmann/ und auf meiner Website https://www.claushartmann.de.

Falls du Anmerkungen zu Episoden hast oder einfach mit mir in Kontakt treten möchtest, freue ich mich auf deine Nachricht an podcast@claushartmann.de.

Lass uns gemeinsam die Energiezukunft gestalten und den nachhaltigen Wandel vorantreiben!

von und mit Dr. Claus Hartmann

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