Energie im Wandel - Energiewende nachhaltig gestalten

Energie im Wandel - Energiewende nachhaltig gestalten

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00:00:00: Energie im Wandel.

00:00:01: Die Energiewirtschaft steckt in der größten Transformation ihrer Geschichte und der Druck aus Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit steigt.

00:00:08: Mein Name ist Klaus Habmann und in diesem Podcast erfährst du von relevanten Entscheidungsträgern und inspirierenden Visionären wie der nachhaltige Wandel in die Energiewirtschaft und auch in deinem Unternehmen gelingen kann.

00:00:18: – lass uns starten!

00:00:19: Mein heutiger Gast ist Dr.

00:00:21: Thomas Walter, er ist Gründer und Geschäftsführer von Easy Smart Grid.

00:00:24: Der promovierte Elektroingenieur verbindet mehr als dreißig Jahre internationale Erfahrungen in Digitalisierung und Innovationen mit Energiemanagement, Systemdesign und Geschäftsentwicklung.

00:00:34: In dieser Folge sprechen wir darüber wie das bestehende Energiesystem für hundert Prozent erneuerbare effizient- und resilient umgebaut werden kann.

00:00:40: Es geht um celluläre Netze, dynamische Preise, flexible Verbraucher.

00:00:44: Es wird alle Batterien und ein Marktdesign das vom Zielsystem her gedacht ist.

00:00:49: Hallo Thomas!

00:00:50: Schön dass du heute dabei bist.

00:00:53: Hallo Klaus, danke für die Einladung.

00:00:56: Das waren schon so spannende Worte.

00:00:57: ich hänge noch an einer Anmoderation.

00:00:59: Ich habe dir vorab gesagt wir fangen bei der Person an.

00:01:00: Ich würde am liebsten sofort in die fachlichen Sachen einsteigen aber ich versuche mich einigermaßen an den Ablauf zu halten.

00:01:07: Was, wie bist du da reingekommen?

00:01:09: Ich habe gesagt, du bist Elektroingenieur.

00:01:10: Hast auch promoviert und du bist ja wirklich mal überhaupt ein zwei Jahre älter als ich schon.

00:01:16: Wie bist du in die Richtung Energiewende Transformation des Energiesystems gekommen?

00:01:22: Naja das ist relativ einfach und hat mit meiner Biologie zu tun weil ich in der Zeit, in der die Energiewände anfingen beruflich aktiv war.

00:01:35: Ich habe in Karlsruhe Elektrotechnik studiert, Diplom und hatte die Gelegenheit im Ausland zu studieren.

00:01:41: Das waren wir damals noch nicht ganz üblich.

00:01:44: War dann in England und hat mich mit Nachrichtentechnik beschäftigt.

00:01:49: Hab aber auch schon im Studium Generale mal ein Buch gelesen über Grenzen des Wachstums... Ach was!

00:01:57: Das ging damals so an, dass man sagt, irgendwie könnte sich das ändern müssen.

00:02:03: Erst war die Frage, hat man überhaupt genügend fossile Rohstoffe?

00:02:09: Dann haben wir genug Hammer, aber verbrennen sollte es besser nicht!

00:02:14: Und habe mich dann aber sehr stark in mein Fachgebiet gestürzt und habe versucht auch ziemlich breit, also nicht nur Handys zu entwickeln oder Telekommunikationssysteme.

00:02:31: Sondern habe beim Unternehmen gestartet in England namens Cambridge Consultants was sie sich zur Aufgabe gemacht hat Probleme technisch zu lösen oder Technik zu entwickeln die es vorher noch nicht gab.

00:02:45: So kam es eigentlich dazu.

00:02:47: Und ich habe dann einen Kundenmann gehabt, der wollte neuartigen Sensore entwickeln für die Automatisierungstechnik und dann hab' ich ein Vorschlag gemacht Das könnten wir doch ganz anders machen, könnte man das so machen, sagte er, das funktioniert doch niemals aber wir probieren's trotzdem.

00:03:01: uns hat auch funktioniert und das hat mich eigentlich darin bestätigt, erstmal von der technischen Seite zu sagen ja man kann neue Dinge schaffen aus der Theorie raus, aus dem Überlegen raus.

00:03:15: Nicht nur durch probieren das habe ich auch viel gemacht gebastelt.

00:03:19: aber so kam es eigentlich dazu also sehr offen sehr breit.

00:03:23: es kam immer neue Herausforderungen.

00:03:26: wie löst man das Problem?

00:03:27: Wie löst mal jenes Problem?

00:03:29: viele davon konnte ich lösen manche nicht und so ist es entstanden.

00:03:32: Okay, cool.

00:03:33: Das heißt du hast nicht nur einen Semester in Englisch studiert sondern bist dann auch danach da geblieben?

00:03:37: Genau!

00:03:37: Weil du daran gegabertet hast.

00:03:39: oder ging das NATO-Sender über dass du im Grunde das letzte Semester gemacht hast?

00:03:42: Nein überhaupt nicht.

00:03:44: ich habe meine Diplomarbeit wieder ordentlich in Karlsruhe gemacht und hab dann ein Job gesucht und habe auch in Deutschland einen Job gefunden.

00:03:50: aber bei einer englischen Firma und die haben gesagt so'n Rookie können wir hier nicht gebrauchen gehst Du erst mal ein Jahr nach England Und dann bin ich sieben Jahre bei der Firma gebliebt und anderthalb Jahre davon Cambridge lustigerweise gewohnt, eine sehr schöne Stadt.

00:04:04: Aber leider nicht an der Uni.

00:04:06: Das wäre natürlich etwas respektabler gewesen bei einer Firma.

00:04:14: Nee ich habe in England gelebt und war auch für mich Berufsleben natürlich sehr gut weil dann spricht man natürlich Englisch nicht wie mit dem typischen deutschen Akzent sondern man wird nicht sofort als Crowd erkannt.

00:04:28: das ist ein großer Vorteil.

00:04:30: Okay, cool.

00:04:31: Und aber promoviert hast du dann wieder in Karlsruhe oder das dann wiederum irgendwo ganz woanders?

00:04:35: Ja, wieder ganz wo anders!

00:04:36: Das war ein Aachen an der RWTH.

00:04:39: Ich hatte eben dieses Projekt umgesetzt neuerartiger Sensor und ich wollte eigentlich immer schon eine Doktorarbeit schreiben Aber hat die Zeit an der Uni nicht gehabt.

00:04:49: Dann ist dieses Unternehmen mit mir zu dem Professor gegangen Mit dem sie zusammengearbeitet haben und gesagt wir haben da jemanden Der hat da ein spannendes Thema und er hat gesagt nehme ich mache Ja, und dann habe ich in Aachen meine Dissertation extern gemacht.

00:05:04: Okay, weil das wäre mir auch eine Frage auch extern, weil so habe ich es auch gemacht?

00:05:07: Das finde ich tatsächlich total angenehm, weil man ja nicht in Anfangszeichen die Lehrverpflichtung hatte oder irgendwelche Projekte immer wieder ran musste um sich zwischendurch zu finanzieren,

00:05:14: d.h.,

00:05:14: du hast ganz normal gearbeitet... Genau!

00:05:16: ...und am Wochenende und abends hat man noch das Ding geschrieben.

00:05:19: okay, ich hab's vor Augen gespielt.

00:05:21: Genau also.

00:05:21: Spür was wir jetzt genauso gemacht haben.

00:05:22: Cool.

00:05:24: Aber Cambridge Consulting, die waren jetzt noch nicht Energiewende.

00:05:28: Die haben damals eher Sensortechnik gemacht und ... Ja,

00:05:31: die haben Hochtechnologie gemacht in allen möglichen Bereichen.

00:05:35: Energiewenden war ja damals auch noch kein ... kein wissenschaftlich technisches Thema.

00:05:40: Das war ja das Thema von Enthusiasten, die gesagt haben man müsste doch... naja es waren eben genau die, die dann zu Hause gebastelt haben und sich Solarzellen und sagt was müsste doch gehen?

00:05:51: Und Batterien?

00:05:52: Und könnte man nicht...?

00:05:54: Nein nein ich habe noch viele andere Dinge gemacht.

00:05:56: Ich war bei Philips für digitale Videorekorder zuständig, ich war auch fünf Jahre in der Bank, in der Innenhausberatung Und ich habe ökologisch gebaut vor über dreißig Jahren.

00:06:05: Ja, das habe ich gemacht.

00:06:06: Aber zur Energie bin ich erst vor fünfzehn Jahren gekommen.

00:06:09: Okay.

00:06:10: Vor über Dreißigjahren ist ein ökologistisches Sport.

00:06:11: Ich rechne gerade zurück.

00:06:12: Das heißt es war Mitte der Neunzig.

00:06:15: Die Energieeinsparverordnung gab es schon?

00:06:18: Nein, auch das war wieder.

00:06:21: Das waren einfach verrückte Bürger die sagen man müsste doch was tun.

00:06:25: Es gab an der Uni Architekten wie gesagt haben wir können doch hier nicht diese Gebäude errichten die energetisch hochgradig ineffizient sind und dann in den nächsten hundert Jahre Energieverbrauchen.

00:06:39: und der Stadt Karlsruhe, die da einen Grundstück bereitgestellt hat.

00:06:43: Und darauf haben dann vierzig Fiedler gebaut.

00:06:48: Ich war nur Bauherr, also die Ehre für die Inhalte, Regenwassernutzung, Hinterwandheizung, aktive passive Solarenergie-Nutzung gebührt den Architekten, die das sich ausgedacht haben.

00:07:01: Das kam aus dem Studium der Architekten raus.

00:07:08: Was ich sagen kann, die Wohngesundheit war sehr gut.

00:07:11: Wir haben drei Kinder, die hatten vorher ständig im Winter... Wie heißt es immer?

00:07:16: Zödergruppe weil die Wohnungen so feucht waren wenn man die neu bezogen hat und seither eingezogen sind, war nichts mehr, war also hochgradig gesund.

00:07:26: Also deswegen das war der Nutzen den wir davon hatten.

00:07:29: ansonsten wohne ich da bis heute.

00:07:30: Das ist ein sehr schönes soziales Umfeld Und morgens hört man die Vögeln mitten in der Stadt, dass alles ganz okay.

00:07:36: Das hört sich sehr schön an.

00:07:37: Klasse!

00:07:38: Du hast im Vorfeld uns deine Werte mitgeteilt, wenn Wind-Situationen schaffen, Herausforderungen, Chancen waren eine Innovation gestalten oder vom Ziel her denken... Was ist das was du sagen würdest im Berufsalltag?

00:07:49: Das hilft mir am meisten oder das ist das wo du die letzten Jahre am meisten von gezehrt hast?

00:07:55: Oder sagt sie sind alle gleich wichtig?

00:07:57: Nein nein also ich würde sagen wie in Wien ist es wichtigste.

00:08:00: Also wie soll ich das erklären?

00:08:05: Als Ingenieur ist man ja häufig so von der Sozialisation nicht der typische Verkäufer.

00:08:12: Ist das so?

00:08:13: Ja, das sagt man so!

00:08:16: Mein Schwiegervater war beim großen deutschen Konzern und er hat gesagt da gibt es die Kaufleute und dann gibt's die Ingenieure und sie bekämpfen sich gegenseitig.

00:08:24: Das war eine Wahrnehmung.

00:08:28: Naja... Vielleicht daher, dass die Ingenieure eher jedenfalls gemeint haben.

00:08:38: Der Verkäufer zieht den anderen über ein Tisch.

00:08:40: so bisschen ist also nicht so fair und sieht seinen eigenen Nutzen mehr als denen des Anderen.

00:08:45: Und deswegen habe ich mich eigentlich in meinem Berufsleben... Ich hab auch Kurse verkaufen für Ingenieurin gegeben bei meiner Position zu gucken was muss ich eigentlich tun?

00:08:58: Dass ich für meinen Kunden einen Mehrwert schaffe Und wie kann ich, der ich ihm helfen diesen Mehrwert zu schaffen dann auch davon profitieren?

00:09:06: Also es geht nicht darum ihm etwas wegzunehmen sondern den größeren Kuchen zu backen und dafür zu sorgen dass dieser größere Kuchen auch wer verteilt wird.

00:09:17: Das ist so was ich unter Wienin verstehen würde.

00:09:21: Ja verstehe ich und bei dieses Mindset hat man wahrscheinlich Ich weiß nicht, ob die Vertriebler es heute alle haben.

00:09:27: Aber ich befürchte ja hat man.

00:09:29: früher war schon noch nicht überall flächendeckend sondern da gab's wahrscheinlich noch viele wie dein Schwiegervater das beschrieben haben dass da im Grunde ist.

00:09:35: darum ging erstmal jetzt den Abschluss zu machen und dann später musste im Grundy mein anderes dann gucken wie die ich an und für die Scherben aufgekehrt werden wenn der Vertriebler weg war.

00:09:44: Der Ingenieur ist das Kamel auf dem er Kaufmann durch die Wüste reitet.

00:09:48: auch wieder so ein Zitat

00:09:50: Ja, das ist herrlich.

00:09:51: Gut!

00:09:52: Aber wie bist du dann zur eigenen Gründung gekommen?

00:09:54: Weil wenn du jetzt sieben Jahre schon bei Cambridge Consulting warst... ...dann warst du im Grunde noch mal bei Philips vor.

00:09:58: das, ne?

00:09:59: Hab ich's richtig erinnerungen?

00:10:02: Das macht man ja auch eigentlich nicht... Also in meiner Welt ist man entweder so ein gründer Typ und es hat immer schon gejuckt in einem,... ...dass man im Grunden sagt, eigentlich will ich oder manchmal wird man da auch reingeschubst,... ..das im Grundemann irgendwie gezwungen ist zu gründen.

00:10:14: Wie war's bei dir?

00:10:15: Wie kam's dann zur Gründe von Easy Smart Grid?

00:10:19: Naja, also ich habe eigentlich immer neue Geschäftsfelder von nichts aus aufgebaut.

00:10:26: Oder das war immer die Herausforderung.

00:10:27: Beispiel schon bei Camps Consultants war so... Die hatten den Englern Kunden, die waren bekannt, die hat etabliertes Geschäftsmodell.

00:10:35: in Deutschland waren sie ein Liebant.

00:10:37: Also mussten wir sozusagen auch die Projekte und die Kunden finden an denen wir arbeiten konnten.

00:10:43: und es heißt verkaufen.

00:10:45: Das heißt Ähnlich war es in anderen Positionen, wo es nicht nur darum ging technisch irgendwelche Dinge umzusetzen die jemand anderes verkauft hatte.

00:10:57: Sondern den Kunden selbst davon zu überzeugen erst mal überhaupt zu finden.

00:11:02: zweitens ihn davon zu überzeugen dass man ihm helfen kann eine Aufgabe zu lösen und das dann auch zutun.

00:11:12: Die Gründung von Easy Smart Grid war eigentlich eher ein Ein Not-Situation will ich nicht sagen, aber hat sich ergeben.

00:11:21: Ich habe es ja gesagt vor fünfzehn Jahren angefangen in der Energiewirtschaft zu arbeiten und zwar bei einem damaligen PV Unternehmen.

00:11:29: das war so die erste Welle der Photovoltaik in Deutschland noch vor dem EEG.

00:11:34: teilweise.

00:11:38: Das war eine Firma Die hat einfach verkauft, die war sehr gut im Verkaufen.

00:11:43: Sie ist dann zu den Häuslebauern hingegangen und er hat gesagt, guck mal du hast ein schönes Dach, willst du nicht eine Solaranlage drauf machen?

00:11:49: Ja oder ist du unternehmen gegangen und hat gesagt guck mal ihr habt ja ne Lagerhalle wills da nicht... Da würden acht Megawatt drauf passen.

00:11:56: oder es fing dann an auch mit der Nachwendezeit dass irgendwelche Militärflugplätze dann sozusagen aufgegeben wurden.

00:12:04: Die waren teilweise kontaminiert man konnte nicht darauf bauen aber Solaranlagen konnten wir drauf setzen.

00:12:09: Und ich habe dann bei diesem Unternehmen angefangen, und zwar insbesondere natürlich die Schnittstelle mit dem Stromsystem.

00:12:16: Was sollen Elektro-Techniker sonst da machen?

00:12:20: Und dabei ist auch das Patent entstanden auf dem EasySmartGrid beruht.

00:12:27: Da kann ich ja nachher noch was dazu erzählen.

00:12:31: Und diese Firma ist pleite gegangen wie eigentlich alle solarfirmen zum damaligen zeitpunkt.

00:12:40: das war ... der Zeitpunkt, wo dann die EEG-Förderung irgendwann mal unsicher wurde.

00:12:46: Das war ja vorher immer irgendwie verlässlich zu planen und man wusste schon... Ja, die Einspeisevergütung wird gesenkt aber umso und so viel und die Preisdekression hat ja auch erlaubt es dann umzusetzen.

00:12:57: Und das war eine extrem große Unsicherheit im Markt und da ist diese Firma wie die meisten anderen Pleite gegangen?

00:13:03: Ja, dort war die Altmaier Delle ganz einfach.

00:13:05: Da ging's runter und... Nee,

00:13:07: das war vor Altmaia!

00:13:08: Da gab's einen FDP-Wert... Wirtschaftsminister.

00:13:12: Ich erinnere mich nur noch nach das Augenarzt war Studierter.

00:13:15: Ja, der Rösler war das, wenn ich es richtig erinnert habe.

00:13:18: Aber ich dachte die Altmaite, jetzt gucke ich mal nach... ...ich dachte sie war recht sicher auf der Ecke aber bin ich mir auch nicht ganz sicher.

00:13:23: Also weiß ich nicht.

00:13:24: jedenfalls ist die Firma pleite gegangen.

00:13:27: Ab im Jahr zwölf hat er das Ding gemacht durch die Delle Also eine andere Sache gemacht, keine Ahnung.

00:13:32: Ja

00:13:32: also wie gesagt ich kann das politisch nicht werten.

00:13:35: Ich kann nur sagen dabei ist die mein Arbeitgemer in die Insolvenz gegangen und ich habe dann gesagt was machst du jetzt?

00:13:45: Und dann hab' ich gesagt naja also ich bin immer noch der Überzeugung dass diese Methode Nicht nur geeignet sondern auch notwendig ist um die Energiewende zu schaffen.

00:13:55: Dann kaufe ich sie aus der Insolventmasse raus Diese Patente aus der Insolvenzmaße vom Insolvent zwar weiter rausgekauft.

00:14:07: Aber weil das ja auch spannend, das heißt... ...das war ja dein Patent oder deine Idee.

00:14:12: hast du denn als Unternehmen patentieren lassen und dann musstest du das da wieder raus kaufen?

00:14:15: Ja genau!

00:14:15: Na ja

00:14:16: gut es gibt in Deutschland das Arbeitnehmer Erfindergesetz Was Mitarbeiter verpflichtet, wenn sie im Dienste eine Patentanmeldung machen, das dem Arbeitgeber anzubieten.

00:14:28: Der hat es auch angenommen und damit war das so.

00:14:32: Es war okay.

00:14:33: also ich glaube der Deal den ich mit dem gemacht habe, der war vertretbar.

00:14:38: Er wusste ja nicht unbedingt was das Wert oder Nichtwert ist und die Tatsache dass dass wir es sehr lange brauchen, das in den Markt zu bringen zeigt ja, dass es zwar sehr wertvoll sein kann.

00:14:48: Aber wenn's dann lange dauert ist es dann ökonomisch auch nicht so interessant gewesen.

00:14:54: Ja gut, das stimmt jetzt wahrscheinlich auch gar nicht umsetzen können.

00:14:56: In seiner Rolle als Insolvenzverwalter schon gar nicht.

00:14:58: aber auch ansonsten hätte es wahrscheinlich nicht anders zu Geld machen können.

00:15:01: Nein

00:15:01: also er musste halt für die Gläubiger möglichst viel zum Geld machen.

00:15:07: da kam einer der hat im Geld geboten für Patente, die sonst nichts wert gewesen wären.

00:15:11: na da das genau und Gutes Ja, und so habe ich dann die EasySmartGrid gegründet.

00:15:16: Auch als... Ich meine, ich hätte das Patent ja auch privat kaufen können.

00:15:22: Das wollte ich aber nicht, sondern ich wollte ja auch, dass EasySmartGrid vielleicht ein Investor findet oder dass jemand sagt, Mensch, das Kind ist sehr toll!

00:15:31: Da können wir rein investieren.

00:15:33: Das ist so wie Frauenhofer hatten bei MPv erfunden Als Video-Übertragungstechnologie, deswegen baut Fraunhofer weder Handy.

00:15:42: Ist noch Fernseherparat und dann litensiert die Technologie an andere.

00:15:48: Und das ist... Deswegen sollte es eine Firma sein.

00:15:51: Ich wollte sie auch nicht alleine machen.

00:15:53: von daher ist es immer gut, was ihr macht.

00:15:55: Ja kann ich gut nachvollziehen Was war das Problem, was ihr für Kunden lösen wollte?

00:16:01: Du hast eben gesagt du bist ja jemand der immer guckt dass der Kuchen größer wird und dass überhaupt da steht mehr oder weniger.

00:16:07: Was war praktisch das was ihr mit Easy Smart Grid an Probleme oder als Problem lösen oder nutzen stiften wolltet?

00:16:14: okay also wir haben ganz ganz ganz konkrete Projekte Nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland und aus bestimmten historischen Zusammenhängen haben wir Solar-Energieprojekte, PV-Projekte auf den Malediven realisiert.

00:16:33: Das heißt, wir haben Solaranlagen finanziert, gebaut und den Strom an die dortigen Stromversorgung

00:16:39: verkauft.".

00:16:41: Und es stellte sich heraus, dass der Strom aus den Solaranlagen schon im Jahr two-thausend elf halb so teuer war wie der Strom, den sie selber aus Diesel produziert haben und zwar unter Vollkostenbetrachtung.

00:16:53: Jetzt heißt wenn man jetzt weiß das etwa zehn Prozent aller Menschen oder das ist nicht nur die Malediven und irgendwelche idyllischen Inseln sondern auch abgelegen Gebiete in Alaska oder Nordschweden nicht an Übertragungsnetze angebunden sind sondern sozusagen Intel-Netze haben, die sehr häufig mit extrem teuren Strom betrieben werden.

00:17:19: Der zusätzlich auch noch klimaschädlich ist.

00:17:22: muss man nicht grün sein um zu sagen das ist eine Opportunität und die wollen wir erschließen.

00:17:29: Wir wollen so viel wie möglich grünen Strom dort produzieren weil das senkt die Stromkosten für unsere Kunden.

00:17:39: Das war sozusagen der Grundgedanke dieser Idee, nämlich die Speicherkosten zu senken.

00:17:49: Vielleicht um das noch mal kürzer erläutern?

00:17:51: Ich kann also in so ein Dieselnetz zehn Prozent, zwanzig Prozent, dreißig Prozent Solarstrom einspeisen und dann sagt der Diesel naja gut jetzt eine Wolke gekommen da gebe ich bisschen Gas.

00:18:01: das heißt es gibt keine keinen Stromausfall wenn die Wolke kommt oder bei Nacht.

00:18:08: Aber wenn ich mehr machen will, dann wird es richtig spannend.

00:18:15: Dann muss ich eine Batterie kaufen und die Batterie ist teuer.

00:18:18: Vor allem damals war sie teuer, das war im Jahr... Das ist heute

00:18:21: immer noch teuer!

00:18:23: Es ist nicht mal ganz so teuer.

00:18:24: was wir dann festgestellt haben, dass dort fünfzig Prozent der erzeugten Energie genutzt wird um Kälte zu erzeugen und Wasser für den Salzen.

00:18:33: Die Malediven liegen auf Korallenriffen da gibt's kein Grundwasser Und die Kunst des Regenwassersammelns haben Sie vergessen.

00:18:40: Also wird Wasser entsalzt, wie auf vielen Ariegengebieten in der Landseerhote.

00:18:44: Das ist ein Prozent des Stromverbrauchs das Wasserentshaltsung.

00:18:47: und jetzt kann man natürlich sagen ich in Salze das Wasser wenn die Sonne scheint und Speichere dann bringt Wasser.

00:18:54: dazu gehe ich im Baumarkt kaufen wir einen Wassertank und ersetze eine Batterie durch den Wassertack.

00:18:59: Ja, also ich kann die Speicher kosten um die Faktor Hundert senken.

00:19:02: ja Dasselbe ist mit Kälte, ja?

00:19:05: Ich produziere Kälter.

00:19:06: Speicher sind kalten Wasser.

00:19:07: Lass dieses Wasser durch meinen Swimmingpool laufen um ihn zu kühlen oder durch mein Kühlhaus wo ich meine Lebensmittel lagere und keine Speicherkosten um Größenordnung senken.

00:19:21: Ich rede nicht darum die Batterie jetzt um zehn Prozent billiger zu machen oder fünfzig Prozent.

00:19:30: Das ist so der Hintergrund.

00:19:32: Wir haben uns lange um die Inseln gekümmert, aber in Deutschland ist es ja auch nicht viel anders.

00:19:37: Wir machen jetzt... wir müssen jetzt kein Wasser entzahlst.

00:19:39: Ich bin gerade noch bei den Inselen Thomas und vor allem dieser Begriff Aritin habe ich glaube seit dem Erdkunde Leistungskurs nicht mehr gehört.

00:19:46: Es ist ja total klar da wo kein Regenrohner kommt.

00:19:48: und was heißt das?

00:19:49: Was ist das Wesen eines ariten Systems?

00:19:51: Da kannst du auch ... sammeln, das Trinkwasser oder das Trinkenwasser sammelt.

00:19:54: Da kommt einfach nichts runter.

00:19:56: Das ist ja schon ein Mega-Markt!

00:19:58: Jetzt muss ich mal ganz doof fragen... ... da werdet ihr nicht die einzigen gewesen seid, die auf die Idee gekommen sind?

00:20:02: Oder ist es so, dass im Grunde... ... das weltweite irgendwie keine Konkurrenz gibt, die auch so Inseln beglücken?

00:20:08: Naja,...

00:20:11: Es gibt sehr viele, die sich darum gekümmert haben.

00:20:13: Es ist ein ganz offensichtlicher Use Case.

00:20:17: Das ist nicht die Frage.

00:20:20: Es gibt eigentlich zwei wesentliche Barrieren, deswegen haben wir irgendwann aufgehört uns darum zu kümmern.

00:20:25: Ich habe das sieben Jahre oder als Schwerpunkt betrieben.

00:20:29: Es gab auch von der EU da ein großes Inselprojekt.

00:20:32: Da war ich auf Greta, was weiß ich wo?

00:20:35: Dann landste rote auch und wo es überall dann man sich bemüht hat diese Indeln zu dekarbonisieren.

00:20:41: Es gibts eigentlich zwei Gründe warum da wenig passiert.

00:20:47: Das eine sind die Subventionen.

00:20:50: Ich habe mal mit einer spanischen Reguliererin auf Gran Canaria über ein Projektband gesprochen und gesagt, naja wir subventionieren unseren Inselstroh mit eins Komma drei Milliarden pro Jahr Die Festlands Spanier.

00:21:02: Das war ein Wort!

00:21:03: die Griechen, achthundert Millionen.

00:21:08: Warum macht man das?

00:21:10: Wir haben ja auch den Länderfinanzausgleich und wenn dann Leute irgendwo im Saarland oder eben in neuen Bundesländern mehr Geld brauchen weil sie irgendwie strukturell historisch benachteiligt sind, dann fließt dann Geld aus Baden-Württemberg, Bayern und Hamburg vielleicht auch ich weiß es nicht um gleiche Lebensverhältnisse zu schaffen.

00:21:27: Und die Methode ist dann zu sagen Ja wir subventionieren den Strom oder den Diesel?

00:21:33: Ja, und dann gibt es natürlich keinerlei ökonomische Notwendigkeit.

00:21:39: Was ändern?

00:21:41: Weil der Staat nichts ändern will, weil die eine in drei Milliarden Währmann Grund drüber nachzudenken, ob man das jedes Jahr dahin überweisen will oder ob man vielleicht einen Teil euch gibt und sagt okay ihr macht das halt für ich weiß nicht ein hundertstel oder was.

00:21:53: Also das ist sozusagen der eine Teil und der andere Teil ist dann auch die Frage das Wasser prädigens und Wein trinken, wenn sie dann hingehen.

00:22:10: Wir haben zum Beispiel drei EU-Förderanträge mit der Regierung Geazoren gemacht und gehen dann hin zu einem Netzbetreiber und sagen also dieses ganze Thema mit den Smart Mietern und Batterien und Wasserstoff.

00:22:24: Das halten wir doch für nicht notwendig und auch nicht unbedingt effizient.

00:22:28: man könnte doch Wasserentshaltsung einfach benutzen.

00:22:32: oder ihr habt ja Elektroautos, da gibt es auch kein Reichweitenproblem auf eurer Insel.

00:22:35: Dann könntest du in die Insel rumfahren und die Batterie ist immer noch nicht leer.

00:22:41: Die könnte man doch mit Lastverschiebung betreiben und sagen Ja aber ich will auch so eine geile Technik haben wie ihr.

00:22:53: Riesen Datenmengen sammeln und ich will das kompliziert machen weil sonst habe ich wenn ich auch nicht respektiert, ja ganz einfach.

00:23:04: Ich hab schon das Gefühl dass sozusagen die sich auch nicht fachlich respektieren fühlen Überall redet man davon, wie man das macht und wie kompliziert es ist.

00:23:21: Und deswegen sind so einfache Lösungen vor allem wenn sie aus Deutschland kommen wo er selbst Helgoland an Netz angeschlossen ist gibt ja in Deutschland keine Inselnetze.

00:23:31: praktisch da ist man nicht besonders glaubwürdig.

00:23:35: Ich überlege jetzt grad, nee du hast recht.

00:23:36: Also alles was praktisch an den Grenzen sind ist dann exterritorial versorgt.

00:23:40: das gibt es ja auch teilweise.

00:23:41: in Südlichen Bayern und Baden-Württemberg gibt's ein paar Sachen die nicht ganz Deutschnetz angeschlossen sind aber sie sind dann in der Regel an Österreich oder an die Schweiz angeschlossen.

00:23:48: Nein

00:23:48: ich glaube Schleswig Holstein gibts auch Orte die in Dänemark angeschlossen haben.

00:23:52: Fensburg genau das weiß ich auch sehr genau wobei das war auch immer wobei dass hat auch historische Gründe und sonst was das heißt Das ist.

00:24:01: aber ich finde es total schade, weil im Grunde die Missionen noch nicht erfüllt.

00:24:04: das werde ich jetzt gesagt.

00:24:05: Also da sind ja wahrscheinlich viele Inseln mit ihrem Notdiesel dazugange sind und dir kosten einschmecken.

00:24:10: Du hast gesagt nach sieben Jahren okay dabei steh dich die Zähne aus sondern du hast dann den Schiff in Richtung deutsche Wirtschaft gemacht.

00:24:17: oder wie ging's dann weiter?

00:24:19: Es ging etwas anders weiter und zwar habe ich mich nie ausschließlich darum konzentriert darauf konzentrierts und so stieße sich auf eine Ja, das war eigentlich eine Bürgerbewegung am Bodensee.

00:24:32: Da war ein Kollege der der Sprecher davon war, der sagt wir würden gerne unseren unsere Gemeinde dekarbonisieren.

00:24:38: Wir wollen jetzt nicht warten bis alles von alleine passiert und es irgendjemand beglückt so wie die ersten Leute ja wirklich auch ihre Solarmodule selber aufs Dach geschraubt haben selbst wenn sie dafür keine Förderungen bekommen haben weil sie's einfach wollten und konnten.

00:24:58: Und die haben dann selber so einen kleinen Klimaschutzplan gemacht und gesagt, naja wenn wir also unseren CO²-Fußabdruck um seventy fünf Prozent senken wollen als Gemeinde.

00:25:10: Was müssten wir dann tun?

00:25:12: Das heißt, wir müssen unsere Gasheizung umstellen auf Wärmepumpen.

00:25:16: Wir müssten unsere Verbrenneautos umstellen auch Elektroautos und wir müssten in erneuerbare Erzeugungen investieren.

00:25:23: Wir müssen Solarmodule auf die Dächer schrauben und haben ein großes Kraftwerk entlang einer Bundesstraße in der Gemeinde.

00:25:32: Also das ist am Bodensee, also Windenergie darf man aus Naturschutzgründen dort nicht installieren.

00:25:37: Das müsste man von extern importieren.

00:25:39: aber dann sagt okay, die Elemente, die wir brauchen können wir alle selber bewirken.

00:25:47: Aber wie betreibe ich ein solches System?

00:25:49: Und dann hat er mir beschrieben der war selber Ingenieur und Entwicklungsleiter einer Pumpenfirma gesagt naja wenn ich die Leute frage was ich tun soll Dann gibt es zwei Antworten die eine antwort lautet Aber du musst halt ziemlich viele Batterien dahin stellen.

00:26:05: Also das hat mich jetzt nicht so überzeugt.

00:26:08: und die andere Antwort lautes Sammeln möglichst viele Datenschickse an Rechenzentrum, dann passiert es schon richtig.

00:26:16: Und es hat ihn auch nicht so überzeugt.

00:26:18: Dann hat er gesagt ja also Thomas, dass was Du beschreibst, das funktioniert eigentlich nicht nur auf Inseln, das können wir bei uns auch machen.

00:26:27: So können wir das ja eigentlich mal.

00:26:30: Wir müssen eigentlich jetzt nicht die Wasserinsalzungsanlagen laufen lassen und die Kältemaschinen, wenn die Sonne scheint.

00:26:37: Weil das haben wir nicht!

00:26:38: Aber wir haben Elektroautos und wir haben Wärme pumpen.

00:26:41: Die Wärmepumpen lassen wir laufen, wenn es in der Sonne ist.

00:26:45: Wenn wir keinen Wind haben wollen auch ein BRKW dazu, dass wir auch im Winter mehr Erzeugung haben.

00:26:51: Die Elektroauto laden wir dann auch, wenn Stromgrad da ist und dann brauchen wir weniger Patrim.

00:26:57: Ja, gesagt getan.

00:26:59: Förderantrag geschrieben.

00:27:00: Das Land Baden-Württemberg hat das gefördert.

00:27:03: Wir haben es umgesetzt.

00:27:04: Das Projekt heißt Solar Alensbach ist bei uns auf der Homepage dokumentiert und wir haben dann für Dreiundzwanzig Wohneinheiten die dort errichtet wurden von einem Bauunternehmen.

00:27:17: Wer auch mutig war und sagt, jetzt probieren wir mal!

00:27:19: Der wollte sich natürlich als Errichter von grünen Quartieren positionieren.

00:27:25: Holzbauweise und so weiter, andere Sachen.

00:27:28: Na ja!

00:27:29: Und es stellte sich heraus, dass dann die Simulationen, die im Rahmen des Projektes auch gemacht worden sind gezeigt haben das die Eigenverbrauchsrate von fünfzig auf achtzig Prozent gesteigert werden kann und damit für die Bewohner einen Nutzen von fünf Cent pro Kilowattstunde entsteht.

00:27:47: Das war vor Putin also... redet es noch nicht über die ganzen Preissteigerungen, die man danach hatte.

00:27:52: Aber fünftig auf achtzig Prozent heißt da rechnest du nur praktisch den PV-Strom vom eigenen Dach?

00:27:57: Das sind ja schon ...

00:27:58: PV Strom von einem Quartiersdach plus der lokal erzeugte BRKW-Strum.

00:28:02: Okay

00:28:02: das BRKV ist mit drin.

00:28:03: ich wollte gerade sagen weil achtzig prozent Solareigen genutzung das ist schon

00:28:07: mega.

00:28:07: Ja gerade wenn viel Wärme ist macht das relativ wenig Sinn.

00:28:10: wie gesagt im Norden wäre das wahrscheinlich einfacher dann könnte mal hätte man eben lokal mehr Zugang zu Wind.

00:28:21: Aber auch beim BHKW ist es ja natürlich so, dass wenn ich den Strom erzeuge lokal und muss ihn ins Netz einspeisen, kriege ich nicht zu viel dafür als würde ich ihn selber verbrauchen.

00:28:31: Und dann sparen wir sozusagen für jede Kilowattstunde die ich nicht ins Netzeinspeise- und teuer Zurücktaufe natürlich Geld.

00:28:40: Ja und das Schönste war dann, dass dieses Projekt dann auch einen Preis gekriegt hat, ein Good Practice Award oder hier von der Renewables Gründinitiativ.

00:28:47: Jetzt kannte ich die vorher nicht, muss nicht jeder kennen.

00:28:52: Ich habe dann festgestellt, naja gut das sind europäische Vereine in dem alle deutschen UNB-Mitglieder sind und auch eine Naturschutzorganisation, ich weiß es nicht ob's der BOND oder ein anderer ist... Und was auch dann eben super spannend war, in der Jiri waren zwei Direktorinnen der Generaldirektion Energie und die sind ja in Europa für Energiepolitik zuständig!

00:29:12: Also den hat's gefallen, also rum zu sagen

00:29:15: Cool.

00:29:17: Ich hatte noch einen Knotenkopf, das BRKW macht hier auch Wärme und du hast gesagt die meisten Häuser mit der Wärmepumpe heizen elektrisch.

00:29:23: oder habt ihr in ein paar Häusern gelassen, die praktisch auch mit Fernwärmen versorgt wurden?

00:29:26: Genau!

00:29:26: Also im Quartier gibt es zwölf Doppelhaushälften, jedes hat eine eigene Grundwasserwerbepumppe und sozusagen völlig konventionell mein Haus meiner Heizung.

00:29:39: Und dann gibt es noch ein zwei Gebäude mit zehn Wohneinheiten und Bestandsgebäude, was vorher mit Öl beheizt wurde.

00:29:47: Die werden jetzt mit dem Bergherrhebe heizt.

00:29:48: Es gibt zwei getrennte Systeme.

00:29:51: Die Heizungsbauer sagen mir das ist jetzt wärmetechnisch nicht die optimale Lösung aber es war halt so klein und es war wie gesagt in der Gegend wo Windenergie nicht verfügbar ist.

00:30:06: Und der Kollege wollte halt auch zeigen, dass man auch BRKW sozusagen ökonomisch optimieren kann.

00:30:15: Also wenn man schon das Gas verbrennt dann soll man doch bitte schön den Strom gleich nutzen können wird ja heute ziemlich viel Biogas verbrannt weil es einfach was nicht weg kriegt und man weiß nicht in die Netze einspeisen kann wo man sagen würde eigentlich könnte man für die Dunkelflaute besser gebrauchen.

00:30:33: Das ist richtig, wobei auch da der ökonomische Anreiz ja ganz lange so war dass man einfach die Dinger strich gefahren hat.

00:30:39: Also man hätte das anders machen können, wo bei in der Zeit wo sie gebaut worden sind, hat man noch gar nicht das erahnen können, dass man halt irgendwann in eine Zeit reinkommt, wo es im Grunde cleverer ist, die nicht mehr achtundsechzig ist sondern halt tausend Stunden im Jahr zu fahren und des

00:30:53: Kunden bei der Gelingen hat auch gleich mit zeigen.

00:30:55: und deswegen... ...das war natürlich, hat es dann gepasst.

00:31:00: wie gesagt Die Einheit ist eigentlich viel zu klein für Dreiundzwanzig Wohneinheiten.

00:31:06: Man hätte natürlich auch gerne noch Gewerbe dabei, damit man, sag mal im Sommer Kälte braucht oder wo die Leute arbeiten weil wenn der Sonnenschein stehen die Autos meistens auf der Arbeit und nicht Zuhause das heißt dann könnten sie laden.

00:31:23: deswegen ist es halt auch viel interessanter auf größerem Maßstab zu machen, auf Verteilnetzebene und auf der Systemebene.

00:31:29: Aber wir haben es gezeigt auf der Ebene die damals zugänglich war und wo man das machen durfte.

00:31:35: Man hatte Leute die wollten's machen und man durft es machen also hat man es auch gemacht

00:31:39: Gut.

00:31:39: Und die Fahrweise des BRKWs, die ist jetzt nicht am Strommarkt orientiert bei hohen Strompreisen sondern die ist dann also wie viele Stunden fährt das im Jahr und man kühlsamen dreitausend viertausend

00:31:50: Stunden?

00:31:50: Das habe ich jetzt in den Kopf.

00:31:52: Aber der erste Teil der Frage kann ich gut beantworten.

00:31:56: wir machen einen lokalen Strompreis.

00:31:58: Wir machen im Quartier ein Strompreist der Verfügbarkeit und das ist Kern unseres Patentes, der die Verfügbarheit von Energie ... in dem relevanten Bereich, also im Fall in den Quartier... ... reflektiert.

00:32:13: Also wenn ich viel Strom habe, viel erzeugt und dann wird der Strom billig, wenn ich wenig habe,... ... dann wird er teuer.

00:32:21: Und das reiht zum einen die Wärmepumpen an eben dann Strom zu verbrauchen, wenn die Sonne scheint und es reitzt das BHKW an, Strom zu erzeugen,... ...wenn die Sonnen nicht scheint aber die Leute Strom verbrauchten?

00:32:32: Ja, verstehe ich!

00:32:34: Das ist cool und das heißt der Atmet, lass mich mal überdenken.

00:32:38: Wahrscheinlich geht er ins negative oder kann er das nicht bei euch?

00:32:42: Da muss ich ins negative gehen.

00:32:44: Kann auch ins negativegehen.

00:32:46: also ins negative Gehen bedeutet ja nur dass der Markt nicht gut genug funktioniert.

00:32:56: Ja oder noch ein bisschen mehr Anreize brauchst, so kann man sich auch formulieren.

00:32:58: Das ist ja praktisch irgendwie... wann wird es passieren?

00:33:01: Es wird dann passieren wenn im Grunde in eurem Modell wahrscheinlich die Sonne scheint, mittags ist alle mit ihrem Auto aus Versehen ins beide Arbeit sind und man gerade nicht weiß wohin mit der Energie.

00:33:08: Dann könnte er null werden oder sogar leicht negativ werden.

00:33:11: Das wäre das eine extrem.

00:33:12: und das höchste ist wahrscheinlich dann Der Netzstrompreis aus dem davor gelagerten Netz, weil das wäre ja für die letzten zwanzig Prozent eh die Rückfallebene wenn praktisch Strom fehlt.

00:33:22: Und man ist aus dem Netz und das sind dann halt irgendwie nachdem dreißigvierzig Fünfzig Cent oder sowas hier nach dem Moment unterwegs.

00:33:28: Den Bereich atmet euer Preis richtig?

00:33:34: Wenn man ein System hat was achtzig Prozent Eigenversorgungsrate hat Und ich muss das optimieren.

00:33:40: Ich kann es nur nach einem Kriterium optimieren, optimiere ich es sozusagen nach den Achtzig Prozent die ich selber erzeuge und vernachlässige im ersten Schritt die zwanzig Prozent von außen.

00:33:51: Wir haben aber ein späteres Projekt gemacht wo wir gezeigt haben dass wir natürlich auch externe Preise dazu addieren können.

00:33:59: Wir können zum Beispiel sagen der Strom ist jetzt billig ja?

00:34:03: Aber draußen ist er noch billiger.

00:34:07: Dann würde dieser smarte Cluster versuchen, noch mehr Strom zu verbrauchen als lokal erzeugt.

00:34:17: Oder wir haben was noch viel spannenderes für Deutschland im Moment.

00:34:20: Wir haben dynamische Netzentgelte hinzugefügt und gesagt naja wenn eine Stromleitung oder ein Trafo der also hinzu diesem Quartier führt überlastet ist oder droht überlastete zu werden dann sende das sozusagen ein Preis-Signal aus, was den Strom an dieser Stelle teurer macht.

00:34:40: Und dem Algorithmus der auf diese Preise reagiert ist es ja völlig egal ob er jetzt den Strompreis optimiert oder die Netzkosten optimiert und die Gesamtkosten.

00:34:50: Genau!

00:34:51: Und auf die Weise wird dieser flexible Verbraucher, dieser flexibel Verbrauchsklaster, den wir da umgesetzt haben, auf einmal netzdienlich?

00:35:04: Ja, das ist cool.

00:35:04: Verstehe ich.

00:35:07: Eine Frage hatte ich eben noch als du gesagt hast von außen... Ach so genau!

00:35:10: Bei euch wisst wahrscheinlich ganz voll auf der Falle dann von Außen weil man im Grunde im Cluster nur Solanergie hat dass es wahrscheinlich von Außend irgendwie die zwei drei Tausend Stunden wo halt Wind in Deutschland weht, dass natürlich dann immer von außend die dringenden Preise reingespült werden weil dann tendenziell auch nicht so viel Solanergie zu verfügen steht und es dann euch wahrscheinlich hilft richtig?

00:35:28: So weit haben wir es, wie gesagt nicht umgesetzt.

00:35:31: Sondern um das umzusetzen hätte man natürlich Netzbetreiber und Stromversorgung all diese Leute gebraucht die beim ersten Schritts nicht hatten.

00:35:39: Wir haben ein realer Bohrantrag gemacht um das mit dem Stadtwerk Anbietern von Smart-Meter-Gateways und den Messstellenbetreibern usw.

00:35:50: sozusagen in der Technologie und in den ganzen Regularien, die es Deutschland dazu gibt, energiewirtschaftlichen umzusetzen und zu demonstrieren.

00:36:01: Das war irgendwie, zwanzig, dreinzwanzig wenn ich mich erinnere und dann kam oder kurz nach Covid muss es gewesen sein denn man hat auf einmal das Wirtschaftsministerium was für diese Reallabor-Projekte zuständig ist, kein Geld mehr gehabt.

00:36:17: Weil die Covid-Mittel, die in Klimaschutzmittel umgewittelt werden sollten und nicht umgewittert werden durften – da gab es ein Bundesverfassungsgerichtsurteil – und dann mussten sie halt Projekte streichen.

00:36:30: Also wir haben's dann nicht mehr in der Deutschland üblichen Technik Prozessen umsetzen können, weil einfach die Fördermittel ausgegangen sind.

00:36:48: Wir hatten den ganzen Projektpartner an Bord aber wie gesagt da ist es dann hängen geblieben und im Moment konzentrieren wir uns mehr auf andere Länder wie Großbritannien oder außerhalb von Deutschland was diese Themen auch in der Gegeneinschaft angeht ein bisschen weiter als Deutschland.

00:37:07: Das finde ich aber schade, dass das an einem profanen Geld da gescheitert ist.

00:37:11: Ich weiß es sind andere Real-Labore durchgeführt worden die in meiner Wahrnehmung weniger zukunftsdienlich gewesen sind oder teilweise laufen sie auch immer noch.

00:37:21: Da sind ja jetzt im Am auslaufen wo ich denke euer wäre eigentlich wunderbar gewesen weil der kommt auf einen zum anderen.

00:37:29: In Deutschland gerade nicht so.

00:37:31: Das heißt, ihr seid wieder auf den Inseln unterwegs oder seid ihr jetzt ganz woanders unterwegs?

00:37:36: Wo geht es besser gerade?

00:37:38: Naja gut also im Moment sind wir sehr konkret in zwei Projekten unterwegs.

00:37:48: das eine ist in Großbritannien.

00:37:51: dort gibt es einen Regulierer der sagt liebe Netzbetreiber wenn ihr Ausbau von Stromnetzen verzögern oder vermeiden könnt, indem ihr die Flexibilität eurer Kunden nutzt.

00:38:07: Dann insentivieren wir euch dafür.

00:38:10: Das Netzbetreiber werden dafür belohnt wenn sie keine Netze bauen!

00:38:14: Das ist geil.

00:38:15: Das ist ja komplett konträr zu dem, wie in Deutschland die ganze Denke ist.

00:38:19: Dass man sagt hier Eigenkapitalverzinsung und dann hier so viele Jahre und sonst was.

00:38:23: Und jeder hat ja ein Interesse das Kupfer unter die Erde zu bringen.

00:38:26: da es ist genau anders.

00:38:28: Wo in England gibt es jetzt so ein Modell, ist ein anderes Thema Krankheitsversorgung oder Gesundheitsversorgungen.

00:38:34: Wo gesagt wird okay du gehst halt regelmäßig zum Arzt und der Arzt kriegt dafür Geld dass du gesund bleibst.

00:38:40: Der Ansatz den Englern beim Stromnetzausbau oder nicht Ausbauffährt das ist klasse ok.

00:38:45: und da aber Englards ist auch Octopus Energy oder die sind ja auch unfassbar groß.

00:38:48: wir sind der Marktführer die mit solchen Modellen unterwegs sind.

00:38:52: dass die Dynamisch Stromtarife und Smart also flexibel Verbrauch anreizen hilft das in der Hinsicht gar nicht so sehr, sondern dann braucht es noch Element wie euch dazwischen.

00:39:03: Naja also da kommen wir jetzt zum Thema Resilienz.

00:39:08: ich habe auch mit Octopus Energy gesprochen hat gesagt liebe Leute ihr macht ja zwei Dinge die nicht besonders resilient sind.

00:39:18: Zum einen steuert ihr die Lasten.

00:39:20: über eine öffentliche Infrastruktur bis internet freut sich der Putin drauf Weil wir so was hackt und auf die Weise ein Blackout produziert, das weiß er.

00:39:33: Das heißt es ist eine zentralisierte Infrastruktur.

00:39:40: Ich habe gerade heute Morgen gelesen dass die Outlook-Server von Microsoft Bound war, da geht kein E-Mail mehr.

00:39:47: Diese zentrale Infrastrukturen sind ja nicht besonders förderlich für Resilienz.

00:39:52: Es gab auch in Berlin eine Konferenz Lessons from Ukraine wo der ukrainische Energieminister den Deutschen dann ins Stammbuch geschrieben hat, das war eingeladen vom Außenministerium.

00:40:03: Sie sollten auch bitte schön Ihre Energiesysteme, das Management Ihrer Energiessysteme dezentralisieren und idealerweise zellularisieren weil für den Fall dass es mal jemand angreift fällt's halt nicht wie ein Kartenhaus zusammen.

00:40:16: Und ich würde jetzt nicht sagen, dass das deutsche System wie ein Karttenhaus zusammenbricht aber wenn man hinreichend vieles beschießt dann fällt es zusammen Und das sehen wir ja in der Ukraine.

00:40:29: Der zweite Punkt ist, dass diese herkömmlichen Systeme die sich an Börsenpreisen orientieren eines der Grundgesitze der Digitalisierung verletzen was ich das Vergnügen hatte in meinem Studium kennenzulernen nämlich das Schellen Nyquist Abtas Theorem.

00:40:49: wenn ich einen dynamischen Prozess habe also zum Beispiel das Gleichgewicht von Strom im Stromnetz und ich will Daten digitalisieren, sozusagen als Digital Twin um diese Realität digital abzubilden.

00:41:06: Dann muss sich mit der doppelten Frequenz abtasten die in diesem unterlagern System vorhanden ist.

00:41:14: Die Dynamik der Gleichgewichtsänderung Das geht bis hin zu Nullkommar.

00:41:20: zwei eines Herztes waren die Ost-West-Schwingungen der Energie kurz vorm Blackout in Spanien.

00:41:26: Da

00:41:26: schwindet die Energie zwischen Ost und Westeuropa hin und her im europäischen Netz.

00:41:31: Und wenn ich das abbilden will, reichen wir Viertelstundenpreise oder dreißig Minuten Preise wie in Großbritannien nicht wirklich.

00:41:37: Ah ok!

00:41:38: Ich verstehe es grob.

00:41:39: Ich finde es großartig.

00:41:41: Wie ist das für Theorem?

00:41:42: Ich habe es schon wieder vergessen.

00:41:43: Schönen

00:41:44: Night Quest.

00:41:45: Okay, das muss ich gleich am Nachgang noch mal... Ja,

00:41:46: Schöne Ja, Claude Shannon war einer der grundlegenden Theoretiker für die ganze Digitalisierung.

00:41:53: Von den neunzigundfünfzig rum ist das alles publiziert worden.

00:41:58: Nyquist und Schwede... Also wie gesagt, dass kommt alles aus der Digitalisierung.

00:42:06: Das heißt, Viertelstundenpreise reichen nicht.

00:42:08: Was braucht man damit es seriös wird?

00:42:10: Sekundenpreis

00:42:10: oder was?

00:42:12: Wenn man diese Nullkomma zwar eines Herz zum Beispiel abbilden wollte und sagen wollte naja also zukünftig wollen wir auch in der Lage sein diese Schwingungen zu bedämpfen und sozusagen Flexibilitäten haben die das sozusagen darauf reagieren können.

00:42:27: solche Schwingung dämpfen dann räutet mal über Sekunden ja Und das ist auch was unsere Technologie ermöglicht.

00:42:32: Wir haben in Allensbach die kündliche Aktualisierung.

00:42:35: Da habe ich gar nicht nachgefragt, dass ich dich fragte mich auch noch sind es auch Viertelstundenpreise?

00:42:38: Antworten nein weil technisch gar nichts.

00:42:40: aber warum eiern wir denn mit viertelsten Preisen rum als irgendwie für Gewohnheit okay gewohnheit und fürs Energiedatmanagement

00:42:48: Gewohnhalt und weil man's damals auch nicht besser wusste.

00:42:52: also wie ist das dann entstanden?

00:42:56: Man hat irgendwann gesagt, naja wir haben ein Stromsystem.

00:42:58: Da gibt es einen Monopol.

00:43:00: das ist nicht so gut weil Monopole können Preise diktieren und sind schlecht zu kontrollieren.

00:43:04: also hat man hat man gesagt naja gut wir wollen jetzt die Energie wo immer den Markt überlassen ja.

00:43:10: und dann hat man sagt wie macht man das?

00:43:12: Sagen mal guckt da gibts den Märkte ach ja Aktienmärkte gibt's ja und da gibt es Börsen.

00:43:16: und wie funktionieren sie denn?

00:43:18: und so machen wir das jetzt auch.

00:43:21: Und dann hat man gesagt, naja also ich muss Gebote einholen von den Verkäufern und den Käufern.

00:43:29: Dann mache ich meine Preisesensitivitätskurve für Erzeugung und Verbrauch und da wo sie sich schneiden ist der Marktpreis.

00:43:35: und so ist es entstanden.

00:43:37: Jetzt ist dieser Prozess ziemlich aufwendig und jetzt müssen die Leute noch Fahrpläne abliefern und Gebote.

00:43:43: Da hat man mit Stunden angefangen erst mal bei fünfzehn Minuten Die Innovation die wir nach vorne bringen, sagt er ich muss keine Börse.

00:43:56: In diesem Sinn diesen Prozess muss ich so nicht machen.

00:43:59: Der ist auch denkbar ungeeignet wenn ich einen Gebot abgeben muss und bin jetzt ein Windmühlenbetreiber weil ich weiß ja gar nicht ob der Windschall bläst oder in den Sonne scheint als Solaranlagenbetreber.

00:44:12: Ich muss aber eine Liefermenge zusagen und wenn die aber nicht kommt dann muss ich noch ein Risikopremie zahlen.

00:44:18: ...

00:44:18: geht

00:44:20: dasselbe mit der Flexibilität.

00:44:21: Ich weiß ja nicht, ob ich morgen Mittag... ... mit meinem Auto losfahren will oder ob das in der Garage steht und ich laden kann.

00:44:31: Das heißt was wir hier sagen ist, ich weiß ja, ob der Preis richtig ist.

00:44:36: wenn Strom aus meinem Quartier rausgeht dann ist er zu hoch,... ... weil ich viel erzeuge und so wenig verbrauche wenn Strom reingeht.

00:44:44: Ist er zu niedrig also muss sich einfach im nächsten Zeitabschnitt den Preis erhöhen oder senken.

00:44:50: Also ich brauche diese Stundenpreise nicht, um die Preis zu ermitteln?

00:44:53: Das ist ja geil!

00:44:55: Genau das ist doch das was in den Niederlanden gemacht wird... also wir haben in Deutschland diese Blanzkreistroll, jetzt muss ich mal sagen.. Ich hasse es ja dass im Grunde am Vortag ein blöder Plan gemacht wird und dann Aufs Verrecken muss dieser doselige Plan eingehalten werden, obwohl ich mittlerweile viel besser bin.

00:45:08: Und die Niederlande sagen ja ne wir geben praktisch immer die im Balance des ganzen Netzes aus und da kann jeder gucken ob ich im Grunde jetzt dem helfen kann.

00:45:16: dann kriege ich der Geld für oder ob ich den auch noch schaden muss weil ich halt irgendwie es nicht besser kann.

00:45:20: aber das ist auch klar dass zahlt sich dafür Geld und dieses System treibt sie auf die Spitze indem du sagst Wir machen das gestern gar nicht sondern wir machen gleich im ist.

00:45:28: das gefällt mir unfassbar gut.

00:45:30: also Woran hake es?

00:45:33: Also die Engländer haben's verstanden anscheinend.

00:45:34: Nein, nein, nein!

00:45:37: Ich wollte jetzt nur den Unterschied zwischen Octopus und uns erklären.

00:45:41: Genau, Octopus ist dann schon noch fast ein Dinosaurier, wo das ja... Ja,

00:45:45: Octopus ist ein Unternehmen was auf dem gegebenen Strukturen sein Geld verdient.

00:45:52: Das hast du schön von mir, Thomas.

00:45:53: Sehr gut.

00:45:54: Und ich sage diese Strukture sind nicht zukunftsfähig.

00:45:58: Nicht weil ich etwas dagegen hätte sondern weil es Daten fälscht, was zu sehr unerwünschten Effekten führt.

00:46:08: und das gibt noch einen weiteren wichtigen oder zwei weitere richtige Gründe.

00:46:11: Der eine ist ich will ja auf diese Preise nicht dadurch reagieren dass ich vor meinem Handy sitze und die Waschmaschine einschalte oder da sich meine Wärmepumpe einschalten.

00:46:22: So jetzt ist der Preis sowieso und das mache ich jetzt!

00:46:26: Oder das soll ja automatisch im Hintergrund passieren.

00:46:28: Ich sage meiner Wärmepumpe, ich hätte gern hier im Raum ein zwanzig Grad wie du das machst ist mir völlig Schnuppe und die Wärmpumpe sagt dann naja also mein Speicher ist jetzt leer, ich muss einschalten es mir völlig egal was der Strompreis kostet weil wenn ich jetzt nicht einschalte ist mein Herrchen-Frauchchen mit mir nicht zufrieden.

00:46:46: Wenn der Speicher voll ist oder halbvoll ist, kann die Wämmelpumpe oder der Algorithmus in der Wärmenpumpe entscheiden.

00:46:56: Nach der Prognose gehe ich davon aus, dass er zwei Stunden günstiger wird.

00:46:59: Also warte ich die zwei Stunden und der Komfort wird über den Wärmespeicher erhalten.

00:47:03: Das muss ja automatisiert werden!

00:47:06: Und jetzt ist es so.

00:47:07: wenn ich jetzt Preissignale habe und die Reaktion darauf habe, die dann wieder in der Netzphysik sich widerspiegelt, dann hab' ich einen Regelkreis.

00:47:17: Und wer mal im Studium sich mit Regelungstechnik befasst hat, der weiß, dass man die Stabilität von Regelkreisen anhand von Mathematik beurteilen kann.

00:47:33: Typischerweise Laplace-Transformation.

00:47:35: Ich nehme an, die kennst du?

00:47:37: Die kenne ich tatsächlich aber ich bin da Mathematisch zu die Ecke wo es dann ein wenig schwierig wird.

00:47:41: Erzähl ruhig weiter!

00:47:43: Ich würde auch nicht sagen, man muss sich davon den ganzen Sachen erst mal sich merken wie es heißt und zweit muss man sich die Hauptelemente bedeuten.

00:47:51: Und jetzt ist es so dass wenn ich einem Regelkreis eine Latente habe also eine Zeitverschiebung oder Deutsch schießt vor Todzeit ein schöner Name dann werden diese Regelreise typischerweise instabil.

00:48:06: Also,

00:48:08: wenn man heute mit den Leuten im Strom oder in Netzen spricht und sagt ja, wo kommen denn eure Schwingungen her?

00:48:14: Dann sagen die naja wir haben diese Wasserkraftwerke, diese Pumpspeicherkraftwerte.

00:48:19: Und wenn ich den Schieber oben aufmache dann dauert es, was weiß ich, dreißig Sekunden bis das Wasser unten an der Turbine ankommt.

00:48:26: Das heißt, ich habe eine Todzeit zwischen der Eingriffs-Möglichkeit und dem tatsächlich einen Effekt Und Todzeiten in Regelkreisen führen zu Instabilität, Erzeugungsschwingungen.

00:48:42: Aber die hast du ja überall.

00:48:44: Also auch im Kanal und Atomkraftwerk hat das du es in der Gasstabine hast, weil du musst dir den Gashahn aufmachen und es dort bis dann hinten rauskommt.

00:48:52: Der Headpreis hat eine Latence von wie viel?

00:48:54: Ein

00:48:55: Tag!

00:48:58: Im Moment wird diskutiert, dass man doch bitte schön dynamische Netzentgelte einführen sollte – fünfzehn Minuten der Head.

00:49:06: Das wird schwierig, das vorzuplanen.

00:49:08: Ja,

00:49:09: d.h.,

00:49:10: es passiert erst dann.

00:49:11: was wenn die drauf reagieren?

00:49:15: Bisher ist alles gut!

00:49:16: Wenn jetzt also Tausende von Flexibilitäten automatisiert auf dynamische Preise reagieren erhöht sich regelungstechnisch gesprochen die Schleifenverstärkung im Regelkreis und dann wird sie instagiert.

00:49:33: Ja, ich habe noch eine Frage.

00:49:34: Also das ist ein spannender Punkt.

00:49:35: und mal zurück zu einem Wasserkraftwerk.

00:49:36: Das ist ja richtig.

00:49:37: Du machst oben den Schieber auf, da unten Augenblick bis das Wasser runter raus, bis es an der Turbine ankommt und die tatsächlich dann irgendwie die Leistung ändert.

00:49:44: aber was sind denn die schnellsten Eingriffsmöglichkeiten?

00:49:47: Weil also ich hab als ich den Elektro-Kurse Dammes gebaut habe vor hundertfünfzig Jahren gefühlt.

00:49:51: Der konnte primärige Leistungen.

00:49:52: Das heißt zehn da dreißig MW war in der Lage innerhalb von...das war ganz schnell!

00:49:58: Das waren was halt Dreißig Sekunden glaube ich bereitzustellen ... zähnen wir ihn nach drei Sekunden, das heißt dieser Schirm wurde hoch und runtergefahren.

00:50:04: Und der konnte dann halt zähne wir rausnehmen oder zusätzlich weniger verbrauchen... Aber was kann denn wirklich innerhalb von?

00:50:11: Ich bin wieder bei diesen Nullkomma-Zwei-Eins-Herz innerhalb von Sekunden also eins.

00:50:18: zwei Sekunden Batteriespeicher wahrscheinlich oder diese auch nicht?

00:50:21: Also

00:50:22: die Kollegen, auch das ist in der Präsentation, die man herunterladen kann zu sehen Die Kollegen, die dieses Modell simuliert haben.

00:50:31: Der eine Kollege hatte in seiner Doktorarbeit sich mit Inselnetzen befasst und der andere Kollege war bei einem großen deutschen Hausgerätehersteller für die Vorentwicklung von Kühl- und Gefrierschränken zuständig.

00:50:44: Und die haben dann abgeschätzt, dass wenn man den Ein- und Ausschaltzeitpunkt des Kompressors von Haushaltskühlgeräten Um ein paar Sekunden nach vorne oder nach hinten verschieben würde.

00:50:56: Ich rede nur um den Einschaltzeitpunkt, ich rede nicht über Modulationen.

00:51:00: Die schalten ja ein, die schalten aus und wenn ich das in ein paar sekunden verschiebe dann schadet es dem Kühl- oder Gefriergut nicht weil die thermische Zeitkonstante des Dings ist lang.

00:51:14: Ich könnte zwei Komma vier Gigawatt Regelleistung damit produzieren kostenlosen CO² frei oder anderes Beispiel Elektro Autos.

00:51:24: Es gibt eine Regelschleife, wenn ich das richtig verstehe.

00:51:27: Pulsbreitenmodulation zwischen der Ladeseule und dem Auto mit dem ich die Ladeleistung ändern kann.

00:51:34: Stellen wir uns vor, die Elektroautos laden jetzt nicht zu Hause und bei der Arbeit mit elf KW sondern mit zehn KW plus minus eins.

00:51:44: Diese Puls breiten Modulation hat glaube ich eine Reaktionszeit von wenigen Sekunden könnte man aber auch wahrscheinlich ohne großen Aufwand verkürzen.

00:51:52: Das heißt, ich könnte alle geparkten Autos die gerade laden dazu veranlassen entweder jeweils ein Kilowatt

00:52:01: weniger

00:52:01: zu verbrauchen.

00:52:02: Also einzuspeisen oder mehr zu verbrochen.

00:52:07: und wenn ich jetzt so eine Million Elektroautos gerade lade was nicht so abenteuerlich viel ist in Deutschland dann habe ich so einen Gigawatt.

00:52:17: So mal eben.

00:52:19: Ja und vor allem also total schnell.

00:52:23: Also ich finde es tatsächlich total spannend, dass ja natürlich die Lassseite, die Flexibilisierung der Last viel also erstmal einfacher schneller und auffälliger.

00:52:34: Hätte ich fast gesagt weil das merkt ja keiner auf das jetzt im Schnitt hat er sogar mit zehn KW geladen am Ende.

00:52:40: Es hat halt nun mit dem dritt manchmal mit elf mal neun geladen.

00:52:43: Hat da kein Mensch mitbekommen?

00:52:44: Ich habe eine Verlängerung der durchschnittlichen Lade Dauer um etwa zehn Prozent so was.

00:52:48: Ja ich lade mein Elektroauto nicht Was da irgendwie über Nacht steht, nicht eine Stunde von zehn Stunden sondern eine Stunde und sechs Minuten oder was der war.

00:53:01: Also wie gesagt aber das ist halt nicht sexy weil ich brauche dafür keine KI, ich brauch dafür kein Wasserstoff Ich brauch dafür Ja.

00:53:11: also Das waren zum Beispiel die Geschichte.

00:53:14: ja ich habe Kinder und sie haben gesagt Thomas Machst du das?

00:53:17: Anfangs hieß es Patrien, Patrien lösen alle Probleme.

00:53:21: Batterien sind gut, brauchen wir.

00:53:23: Aber nicht so viele wie die Leute glauben.

00:53:26: Dann kam als nächstes Blockchain.

00:53:28: Warum machst du nicht Blockchain?

00:53:30: Weil ich das für dieses Problem nicht für die geeignete Lösung halte.

00:53:34: Ja und dann kam Wasserstoff.

00:53:36: Warum machst du nicht Wasserstoff?

00:53:38: Weil es ist noch teurer als Batterien.

00:53:41: Wird in zwanzig Jahren super toll sein oder habe ich aber kein Problem damit.

00:53:45: Jetzt nicht!

00:53:47: Und das nächste ist ja jetzt Small Modular Reactor.

00:53:52: Also es geht immer eigentlich darum, jetzt nichts zu tun.

00:53:57: Es geht nicht darum ob das richtig oder falsch ist aber dass Offensichtliche vermeiden.

00:54:06: Aber jetzt müssen wir ja irgendwie einen coolen Namen für die Flexibilisierung der Nachfrage Seite finden weil das ist ja anscheinend überhaupt nicht sexy und keiner will das hören und es hat ja so ein riesigen Hebel Und wir müssen es ja machen.

00:54:19: Also, ich habe jetzt gerade die letzten, ich hab das im Vorgang von mir erzählt für die Haufe Akademie diese Masterclass geschrieben und das ist einer meiner kernten Themen, dass natürlich erst um die Flexibilisierung der Nachfrage Seite geht und das ja noch immer mehr wird.

00:54:31: Das heißt, wir werden ja die Industrie jetzt auch elektrifizieren.

00:54:34: Das heisst da kommen ja unfassbar große Mengen hinzu.

00:54:37: Wir flexibilisieren den Quatsch.

00:54:39: Wir elektrifzieren ja den ganzen Verkehrsbereich wie elektrifiziert in dem ganzen Heizungsbereich.

00:54:43: ... unfassbar vergrößern, wenn wir einfach unser Verhalten nicht ändern.

00:54:48: Einfach immer dann... ...wenn wir wollen im Grunde das Elektroauto laden und die Heizung anschmeißen... ...und dass überhaupt nicht synchronisiert ist,... ...das wird jetzt zum Fiasco führen.

00:54:56: Das muss doch gemacht werden!

00:54:57: Also es ist doch total offensichtlich.

00:54:59: Ja, okay, das geht ja noch weiter.

00:55:02: Wenn Deutschland hohe Löhne hatte, was hat Deutschland gemacht?

00:55:05: Automatisiert und wettbewerbsfähig zu sein.

00:55:08: Es regt ja dann auch die Fantasie an.

00:55:11: Vielleicht kann ich noch viel mehr flexibilisieren wenn ich es mal probiere aber bisher gibt's keinen Grund das zu probieren.

00:55:17: Aber das ist ein anderes Thema.

00:55:18: Ja also gut wir haben das virtuelle Batterien genannt aber vielleicht auch nicht so toll.

00:55:24: Also diese Flexibilität weil im Endeffekt auf der System-Ebene denselben Effekt hat, wie eine Batterie.

00:55:30: Hat nur kein Cupbacks und keinen OPECs.

00:55:33: Ja virtuell müsste ja eigentlich für manche Leute auch sexy klingen.

00:55:37: ich weiß es nicht vielleicht auch nicht.

00:55:46: Die Präsentationen die du vorhin angesprochen hast, wo kann man die runterladen?

00:55:49: Was war das?

00:55:51: Also dieses Projekt hieß SolarAllensbach Smart Grid ohne Lastgang Messung, an Allensbach Radow-Zell.

00:55:57: So kommt der Name her...

00:55:58: Darauf, wo das Meinungsforschungsinstitut sitzt?

00:56:03: Genau und mit dem hatten wir aber nichts zu tun, aber mit einem Bürgermeister und dem dortigen Gemeindewerk usw.

00:56:14: Auf unserer Homepage ist dieses Projekt sehr präsent unter Energiegemeinschaften oder lokale Energiererzeit, genau weiß ich es nicht.

00:56:24: Aber der Mat findet das.

00:56:25: man muss noch Googling solarallens bach.

00:56:28: Das gibt's auch woanders.

00:56:29: Es gibt auch von Projektpartner IST auf der Homepage.

00:56:35: also das Projekt ist und auch bei der Renewables Grid Initiative müsste es noch zu finden sein unter den Preisträgern.

00:56:44: ja klasse.

00:56:47: Ich versuche mal eine letzte Frage zu stellen, ich glaube die wird aber auch groß Thomas.

00:56:50: Ich

00:56:51: finde

00:56:52: es ja unfassbar spannend.

00:56:54: also alleine was ich gelernt habe das im Grunde wie viel kleinteiliger denken müssen und dass mein Bauchgefühl wieder bestätigt wurde, dass wir wecken müssen von...ich war lange für das Bilanzkreismanagement zuständig wo denn immer dann Farbplänen hergeschoben und dann wurde das synchronisiert und abgestimmt.

00:57:08: Und jeder wusste doch, dass es mit der Physik ja eigentlich nichts zu tun hat?

00:57:11: Und du hast es ja eigentlich bestätigt, dass wir eigentlich viel kleinterlich unterwegs sein müssen.

00:57:15: aber die Abschlusswahl geht in diese Richtung.

00:57:17: was müsste sich in Deutschland ändern damit du mit einem Unternehmen wieder sagst okay jetzt macht es Sinn tatsächlich in Deutschland reinzugehen Kernthemen, wo du sagst okay das machen vielleicht die Engländer grad besser weswegen du da unterwegs bist.

00:57:30: Was müsst oder wer es ein Riesenblumstraußer sagt?

00:57:32: Wenn die eigentlich sind sie zwei Sachen.

00:57:34: wenn die anders wären dann würde ich mit meinem Unternehmen auch in Deutschland wieder sinnvoll Projekte umsetzen können.

00:57:41: Naja wir haben ja im Moment die große Herausforderungen dass bestimmte Investitionen deswegen nicht oder schwierig oder nur verzögert getätigt werden können Weil das Stromnetz nicht in der Lage ist es aufzunehmen, nehmen wir das Thema Rechenzentren.

00:58:02: Wenn ich jetzt so ein Rechen-Zentrum habe und durch das ganze Thema KI hab' ich erstens natürlich einen riesen Boom!

00:58:09: Und durch das Thema Training von den Modellen Lasten, die ich schlecht kontrollieren kann.

00:58:17: Die werden vom Landprozess definiert, wann ich welche Prozesse an anschalte und was verarbeitet nicht so sehr davon, was der Strommarkt oder Stromnetz braucht.

00:58:27: Dann können sie innerhalb von zwei Jahren gebaut werden aber man kriegt sie nicht schneller als in fünf Jahren oder was ans Netz.

00:58:36: Das ist nicht nur in Deutschland so, das ist eigentlich in allen europäischen Ländern.

00:58:40: Auch in den USA?

00:58:41: Da werden ja auch Gastrobien daneben gebaut mittlerweile.

00:58:43: Ja

00:58:43: gut!

00:58:43: Dann kann man ja Gasstorbinen bauen.

00:58:46: Genau ich habe auch gehört dass die Gigafakt-Rieferpatrilen von Tesla mit Gasstorbienen betrieben wird in Nevada sehr klimafreundlich.

00:58:56: Jedenfalls entsteht auf diese Weise ein gewisses Interesse zu sagen wir bauen einen Subsystem was sozusagen bestimmte Aufgaben, die bisher das Netz übernommen hat für selber lösen.

00:59:12: Es gibt Überlegungen dazu zu sagen ich baue ein Rechenzentrum hin und ich bau weil ich einen grünen Strom haben will.

00:59:20: Windmühlen und Solarpark sind Und die schließe ich ans Netz.

00:59:25: Wenn ich jetzt zu meinem Netzbetreiber gehe und sage hier guck mal Ich speise dran auf megawatt ein und ich Speise dran nach megawart aus Für mein Rechencentrum Dann kann das sehr lange dauern, bis er sagt ich schliefe dich an.

00:59:38: Wenn ich jetzt sage oh ja Ich mache jetzt microgrid.

00:59:40: Ich balance des lokal mit der technologie zum beispiel wie wir sie in allen spach gezeigt haben dann brauche ich vielleicht nur fünftig megawatt anschlussleistung und da geht schneller.

00:59:52: Und diese technologie gehe ich davon aus wird eine ähnliche transformative kraft haben Wie jetzt mal das Internet, wo ja auch viele Sachen dezentral beim Kunden passieren.

01:00:04: Das zentrale System macht ja nix.

01:00:05: Das schiebt die Informationen hin und her!

01:00:08: Der Mehrwert entsteht ja bei allen Kunden – ob es jetzt ein Suchmaschine ist oder einen Webseitenanbieter, was auch immer.

01:00:15: So,

01:00:15: d.h.,

01:00:16: zu sagen ich baue solche Teile Autonomen autark.

01:00:23: Es geht nicht darum, autark zu werden es geht darum bestimmte Probleme lokal zu lösen die ich lokal besser lösen kann.

01:00:32: und das hat was mit Resilienz zu tun weil ich dann natürlich auch sagen kann naja ich kann im Zweifelsfall wenn jetzt eine Störung kommt vielleicht auch mal über einen halben Tag mein System ohne Netz fahren.

01:00:49: Also das denke ich wird kommen.

01:00:52: Das ist auch eine zentrale Forderung der Resilienz, wie ich vorhin schon gesagt habe und vielleicht, das wäre so ein Hintergedanken, vielleicht fangen wir an die Zusammenarbeit mit der Ukraine nicht nur in der Waffentechnik zu machen sondern auch mit der Energietechnik zum Beispiel sagen Lass uns das doch gemeinsam machen!

01:01:09: Wie kriegen wir eigentlich ein effizientes, relizientes Stromsystem hin?

01:01:13: Die Ukraine hat leider den großen Vorteil, dass ziemlich viel kaputt ist und man ziemlich viel Neue machen muss.

01:01:18: Wenn man Neu machen muss kann man es anders und besser machen.

01:01:22: Also da bin ich auch im Moment dran zu sagen die Leute ja wenn das so in einem perfekt funktionierenden System, wenn jemand kommt und sagt mach's doch anders dann trifft er nicht auf viel Begeisterung.

01:01:34: Das ist verständlich.

01:01:36: Also das sind also so richtige dezentrale Einheiten, da gibt es auch einige die dann sagen lasst uns doch... Die Wärme müssen wir sowieso lokal nutzen.

01:01:47: Die können man auch nicht in die Weltgeschichte schicken.

01:01:50: Lass uns doch so integriertere Energiesysteme bauen, die Teil des Ganzen sind wohlgemerkt ich rede nicht der autarkites Wort und sagen Ich will mich nicht ans Netz anschließen davon ist nicht die Rede.

01:02:01: Das ist ein Thema.

01:02:02: ja ein zweites Thema vielleicht weil wir über Regulierung gesprochen haben.

01:02:06: Ich bin natürlich auch mit der Bnetz A-Inkontakt gewesen und habe dann gesagt, liebe Leute im Agnesprozess und vorher, man könnte das so und so machen.

01:02:15: Wir wollten doch gerne magliche Methoden zeigen wie man es machen könnte.

01:02:19: Und dann sagen die mir, naja, die Netzbetreiber sind nicht soweit.

01:02:22: Dann gehe ich zu den Netzbetreuern und sagt, die Bundesnetzagentur lässt uns nicht!

01:02:29: Da denke ich, aber das ist ja überall in Deutschland so.

01:02:32: Wo wir jetzt gerade eine Aufbruchstimmung brauchen?

01:02:36: Das ist in der Automobilindustrie so, das ist im Maschinenbau so oder das sind Gesundheitswesen so, da sind Rentensysteme so.

01:02:41: und wo wir sagen Ja, es war jetzt mal alles ganz gut die letzten zwanzig dreißig Jahre, aber jetzt müssen wir es anders machen Und das wären so typische Themen.

01:02:50: Sorry wenn's wieder etwas länger gefordert ist.

01:02:52: Alles wunderbar Thomas!

01:02:54: Vielen Dank für den Einblick in deine Welt.

01:02:57: Ich finde dass mega spannend.

01:02:59: Also ich drücke dir die Daumen, dass du an vielen Stellen diesen Durchbruch auch in Deutschland noch schaffst!

01:03:03: Das ist ja großartig, das sind engere Projekte anfangen zu funktionieren.

01:03:06: Ich wünsche es mir auch für uns, dass wir tatsächlich mehr das schaffen und ich glaube dieses Resilienzthema, das könnte vielleicht so ein Doroopener sein, dass man sich an manchen Stellen über diese Geschichte reinkommt.

01:03:18: und dabei wünsche ich dir und euch viel Erfolg weiterhin.

01:03:20: und vielen Dank für das Gespräch heute.

01:03:22: Ja danke dir für die Einladung, fand's auch sehr spannend.

01:03:27: Ich freue mich, dass du auch bei dieser Folge von Energie im Wandel dabei warst.

01:03:30: Wenn es dir gefallen hat, dann hinterlasse mir gerne eine positive Wertung bei deinem Podcastplayer!

01:03:35: Und wenn du mir davon ein Screenshot schickst, dann erhältst Du eine digitale Version von meinem neuen Buch.

01:03:39: Bis zum nächsten Mal bei Energie im Wandeln.

Über diesen Podcast

Willkommen beim Podcast "Energie im Wandel"! In diesem Podcast dreht sich alles um den nachhaltigen Wandel in der Energiewirtschaft und welche Erkenntnisse wir daraus für andere Bereiche unseres (Wirtschafts)lebens gewinnen können. Ich bin Claus Hartmann, dein Podcast-Host, und ich bin der festen Überzeugung, dass die Energiewende nicht nur eine Veränderung in der Energiewirtschaft bedeutet, sondern auch einen fundamentalen Wandel für uns Menschen darstellt.

Im Podcast "Energie im Wandel" führe ich inspirierende Interviews mit Entscheidungsträgern sowie visionären Experten, die aktiv zur Energiewende beitragen. Einerseits spreche ich mit Menschen, die in Unternehmen tätig sind und sich intensiv mit den Themen Strom, Wärme und Mobilität auseinandersetzen. Andererseits richtet sich dieser Podcast an alle, die sich für das Thema Veränderung im Energiesektor interessieren. Vielleicht spürst du bereits, dass eine Veränderung notwendig ist, aber du bist unsicher, wie du vorgehen kannst. Keine Sorge, ich bin hier, um dir dabei zu helfen!

Mit meiner Leidenschaft für den nachhaltigen Wandel habe ich in den letzten 15 Jahren die Energiewirtschaft aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Als Student der nachhaltigen Energietechnik und Energiewirtschaft habe ich meine Grundlagen gelegt, während meiner Zeit als Doktorand und Wissenschaftler habe ich tiefergehende Einblicke in die Energiewende gewonnen. Als Projektleiter beim Bau des ersten Elektrodenheizkessels Deutschlands konnte ich aktiv an innovativen Lösungen mitwirken. Zusätzlich durfte ich als jüngster Abteilungsleiter bei den Stadtwerken Flensburg wertvolle Führungserfahrungen sammeln. Als Coach für zahlreiche Abschlussarbeiten und Dozent für Energiewirtschaft an der Hochschule Flensburg konnte ich mein Wissen teilen und junge Talente fördern.

Als Podcast-Host von "Energie im Wandel" bin ich selbstbewusst, sensibel und zielstrebig. Meine Neugier und Kreativität helfen mir, neue Wege zu finden und inspirierende Inhalte für dich zu gestalten. Mit meinem optimistischen und humorvollen Naturell möchte ich dir den nachhaltigen Wandel näherbringen und dir zeigen, dass Veränderung auch Freude machen kann.

Begleite mich auf dieser spannenden Reise und entdecke gemeinsam mit mir den nachhaltigen Wandel in der Energiewirtschaft. Wenn du mehr über die Umsetzung der Energiewende erfahren möchtest und was wir dabei lernen können, dann ist dieser Podcast genau das Richtige für dich. Verpasse keine Folge und tauche ein in die Welt der nachhaltigen Energie!

Du findest mich auch auf LinkedIn unter https://www.linkedin.com/in/dr-claus-hartmann/ und auf meiner Website https://www.claushartmann.de.

Falls du Anmerkungen zu Episoden hast oder einfach mit mir in Kontakt treten möchtest, freue ich mich auf deine Nachricht an podcast@claushartmann.de.

Lass uns gemeinsam die Energiezukunft gestalten und den nachhaltigen Wandel vorantreiben!

von und mit Dr. Claus Hartmann

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