Energie im Wandel - Energiewende nachhaltig gestalten

Energie im Wandel - Energiewende nachhaltig gestalten

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00:00:00: Energie im Wandel.

00:00:01: Die Energiewirtschaft steckt in der größten Transformation ihrer Geschichte und der Druck aus Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit steigt.

00:00:08: Mein Name ist Klaus Habmann und in diesem Podcast erfährst du von relevanten Entscheidungsträgern und inspirierenden Visionären wie der nachhaltige Wandel in die Energiewirtschaft und auch in deinem Unternehmen gelingen kann.

00:00:18: – lass uns starten!

00:00:20: Rauchen wir in Deutschland eigentlich die geforderten Erdgas- und später Wasserkraftwerke, die wir im Augenblick ausschreiben wollen oder würden dafür auch die Biogasanlagen reichen?

00:00:31: Das ist Thema dieser heutigen Solofolge.

00:00:34: Darauf aufmerksam geworden bin ich aufs Thema, wobei das Thema ... Ewigkeiten gefühlt.

00:00:39: Aber nochmal ein Trigger hat gesetzt die Energiezone Folge zwischen dem Alexander, wo ich ja auch schon zu Gast sein durfte, Alexander Graf und dem Martin Laster hier im Podcast war.

00:00:49: Die hatten bei sich drüber gesprochen, haben gesagt Mensch da gibt es eine neue Studie der FAU, was muss ich nachgucken?

00:00:54: Ich kriege nicht Friedrich Alexander Universität in Erlangen Nürnberg Und ihr habt mal geschaut ob tatsächlich ungefähr zehn Gigawatt, die da jetzt ausgeschrieben sind.

00:01:05: Wirklich mit Erdgaskraftwerken notwendig sind oder ob nicht auch sinnvollerweise die Biogasanlagen diese Flexibilität bedienen könnten weil es gibt ja in Deutschland ungefähr neuntausend dreihundert Biogasanlagen die im Betrieb sind.

00:01:16: ich glaube die werden nicht alle ... im Betrieb sein.

00:01:19: Das hängt einfach damit zusammen, dass wir nach meiner Einschätzung tatsächlich zwischen ... ... ja, Jahrzehnte und Jahrzehn wahrscheinlich ein paar viele Biogasanlagen ... ... natürlich gebaut haben die viel Flächen tatsächlich in Anspruch nehmen... ...die natürlich viel mit Mais gefahren worden sind und der Maisanteil soll jetzt zurückgehen.

00:01:38: Alles bekannt!

00:01:40: Aber ich glaube da sollte ich das nicht alle davon übrig bleiben werden weil wir wahrscheinlich auch die Art und Weise was wir in Biogas umletzten in Zukunft verändern werden.

00:01:47: aber Aber dennoch gibt es eine ganze Menge an Biogasanlagen, die wir auch in Zukunft betreiben werden und die sollen natürlich nicht als Strich betrieben werden.

00:01:53: Also Strich heißt wenn ich jetzt auf die Kurven schaue wie praktisch der Energiemaxe in Deutschland ist, ist im Augenblick gefüllt wie Wasserkraft die Biogastproduktion auch sehr konstant da was einfach mit dem Förderregime zusammenhängt dass sie im Augenblick noch größtenteils so betrieben wird das sie tatsächlich konstante Energie produzieren.

00:02:15: Und die Idee ist natürlich und das wird in der Studie auch noch mal untersucht, wie man halt Biogas speichern kann.

00:02:20: Dass man im Grunde ein Stück weit entkoppelt schaut dass man da ja so wie Martin Lass das hier auch im Podcast beschrieben hat durch den Biogaskpeicher der Flexibilität reinbekommt.

00:02:29: Man dann natürlich zusätzlich elektrische Leistung installiert aufs Jahr tatsächlich Da keine, ich sag mal größere Jahresarbeit rauskommt.

00:02:37: Das heißt mit denen dann doppelt oder drei oder vierfachste großen Blockheisskraftwerken würde man natürlich auch nur die Hälfte in Drittel, Viertel der Zeit entsprechend fahren.

00:02:47: und das haben sie sich mal angeschaut und vielleicht vorne weg nochmal so ein Transparenz hinweist.

00:02:51: Die FAU in Erlang Nürnberg hat es ja nicht jetzt Ich sage mal von sich aus untersucht, sondern es gab einen Auftrag und zwar von der Kompagne Biogas ist Zukunft schon heute zwei Punkt Null.

00:03:04: Die haben das beauftragt und natürlich jeder, der irgendwie so ein bisschen sich im Wissenschaftsbetrieb auskennt weiß dass die FAU da sauber gearbeitet hat und gleichzeitig werden dann innerhalb der Studie andere Fragen gestellt wenn natürlich der Auftraggeber ein gewisses Interesse hat.

00:03:21: politisch in Position zu bringen, so würde ich es mal formulieren.

00:03:24: Da steht da allerdings wo drin aber tendenziell wird.

00:03:26: jetzt wäre schon komisch wenn in der Studie rauskommt ne Biogas hat kein Flexibilitätspotenzial lass mal stecken wir brauchen Erdgaskraftwerke.

00:03:34: also das wäre sehr komisch.

00:03:36: und trotzdem glaube ich dass die Kollegen in Nürnberg das der Jürgen Kahl und die Nora Elhaus natürlich mit der Kampagne zusammengearbeitet haben und da entsprechen sich, haben inspirieren lassen wo sie hat besonders genau hinschauen sollen.

00:03:50: So was bedeutet denn über Flexibilisierung?

00:03:52: Ich glaube jeder der eine Biogasanlage schon mal gesehen hat weiß dass diese großen Fermenter gibt und in diesen Fermentern Da ist zunächst einmal Flexibilisierung etwas schwierig.

00:04:02: auch da kann man spielen das man im Grunde verschiedene Substrate reinfährt, also im Winter tendenziell die hoch kalorischen Substrate wo innerhalb kurzes der Zeit viel Biogas, also viel Energie rausgeholt werden kann.

00:04:16: Im Sommer eher die niederkalorischen Substrate so was wie Graschnitt oder sowas.

00:04:21: Es braucht relativ lange bis da dann Erdgas genau, bis da Biogasan rauskommt.

00:04:26: und das sind so Tricks, was heißt Tricks?

00:04:28: Das sind so Fahrweisen, die man mittlerweile kennt aber ansonsten so ein Vermenter der sollte halt schon dauerhaft betrieben werden und dann kommt erstmal Biogas raus.

00:04:39: Die Stromproduktion, die mit den kleinen Motoren also mit dem Blockheißkraftwerken durchgeführt wird, ist eigentlich davon Im Grunde gar nicht direkt abhängig, sobald man einen Zwischenspeicher einbaut.

00:04:52: Das heißt, man braucht einen Biogaspeicher auf die eigenen Vermenter, die ja teilweise in Reihe geschaltet werden.

00:04:59: Nimmt diese Rolle schon wahr, dass man da im Grunde auch schon so bisschen Biogazwischen speichern kann und ein bisschen mehr sie aufblähen kann, etwas mehr sie entleeren lassen kann.

00:05:07: aber wenn man das richtig entkoppeln will und der Martin Lass hat es richtig gemacht dann braucht man zu noch mal separaten Biogaskpeiche wo man dann für mehrere Stunden im Fall von Martin für das ganze Wochenende, dass Bioga zwischenspeichern kann.

00:05:20: Und dann natürlich zeitversetzt wenn die Strompreise attraktiv sind, natürlich das entsprechend verstromen kann.

00:05:28: Grundsätzlich macht es dann natürlich Sinn, die Anlage zu überbauen.

00:05:31: Das Überbau bedeutet man natürlich schaut, da wo vielleicht früher ein Bärkaw stand, dann einem W-Zwei MW Vier MW gibt es auch schon so Aussagen hinbaut.

00:05:42: Wenn man jetzt zum Beispiel aus fünfhundert KW zwei MW macht, also die Leistung für vierfach hat das natürlich zur Folge dass am Ende nun viertel der Zeit diese Anlage läuft aber natürlich zu den wirtschaftlich interessanten und attraktiven Stunden und dadurch wird Dauer Kraftwerk, also ich hätte fast gesagt aus einem Grundlastkraftwerk macht man dann einen Spitzendastkraftwerk und dafür ist Biogas halt da.

00:06:08: Also es war eigentlich nie so gedacht dass das Ding immer rund um die Uhr betrieben wird.

00:06:14: Das war natürlich am Anfang gut und jeder der sich mit Wirtschaftlichkeit von Anlagen auseinandersetzt wird natürlich sehen je mehr voller Stunden desto wirtschaftlicher ist ein Invest.

00:06:23: erst mal aber die Rahmenbedingungen haben sich geändert.

00:06:25: Wir haben noch ganz viele Stunden wo jetzt die Sonne unter Wind die Stromproduktion übernimmt und deswegen müssen die Lücken irgendwo mitgeschlossen werden.

00:06:32: Und da sind die Preise hoch, das sehen wir jetzt schon.

00:06:34: Wir haben im Gespräch diesen neuen Begriff der – fast vergessen Wir sehen ja abends tatsächlich auch im Sommer mittlerweile sehr hohe Strompreise, was einfach damit zusammenhängt.

00:06:44: Dass wenn es wirklich heiß ist wir dann auch entsprechend kühlen und diese Kühlleistung wird dann natürlich tagsüber aus BV-Anlagen gedeckt und abends brauchen wir irgendwo den Strom her um da entsprechend noch abend zu küheln.

00:06:55: Und da haben wir mittlerweile dann auch Hitzeflaute hieß der Begriff in den Abendstunden hohe Preise die wir in den letzten Jahren davon nicht gesehen haben.

00:07:06: Und was praktisch da an technischen Optionen da ist, um diese Flexibilisierung hinzubekommen?

00:07:11: Wir sind zum einen die größeren Gasspeicher angesprochen.

00:07:13: Zusätzliche BRKW-Leistung haben wir auch angesprochen.

00:07:16: dann das Thema Biomethaneaufbereitung einspeisen und das haben wir noch nicht angesprochen.

00:07:21: viele Biogasundlagen haben historisch immer selber den Strom erzeugt und haben auch natürlich selber dann die elektrische Energie eingespeist.

00:07:29: Das ist ja auch gar nicht mehr zwingend notwendig, weil wir können ja die Anlagen so flexibilisieren dass Biometharn aufbereitet wird also sprich das man aus Biogas Biomethar macht.

00:07:38: Dass man das Wasser abschaltet was sowieso sinnvollerweise abgeschieden wird auch vor Motor und man dann im Grunde ein vergleichbares Gas hat wie auch das Erdgas da ist und man natürlich auch die Kavernspeicher theoretisch nutzen könnte um das Zwischen zu speichern die richtig viel Potenzial hat, weil wir haben in Deutschland ja Kavernenspeicher.

00:07:59: Wenn es sie dann ins Zehn, Fünfzehn Jahre noch gibt, weil die Wirtschaftlichkeit der Speicher sind auch relativ schwierig, wo wir über Monate unseren Wärmbedarf zwischen gespeichert haben und wenn wir da diese Kapazitäten nutzen um die entsprechende Biogasmenge oder Biometharmenge da natürlich sinnvollerweise zwischendurch zu speichern könnte man da natürlich auch riesige Speicher nutzen was total spannend wäre.

00:08:25: Und das letzte ist das Thema, dass man halt unterschiedliche Substrate nutzen kann.

00:08:30: Das hatte Martin Lass in einem Podcast beim Alexander Graf sehr gut erklärt.

00:08:34: ich habe es eben auch schon kurz angeteasert Hochkaliorische im Winter die wirklich dann Zum Beispiel halt meist also wirklich die Silos, dass sie dann wieder abgebaut werden und auch die Silo sind ja auch schon der Faktor ein Speicher.

00:08:45: Also was wir da machen in der Landwirtschaft im Frühjahr, ich komme vom Bauernhof, Silos gemacht?

00:08:51: Wir haben einfach die Ernte aus dem Sommer dann zwischengespeichert damit die Kühe im Winter auch etwas zu fressen hatten.

00:08:57: In dem Fall ist es halt die Biogasanlage, die etwas zufressen bekommt im Winter.

00:09:00: Und da macht das natürlich Sinn Substrate zwischenzuspeichern unter der Plan, unter der Folie weil man dadurch natürlich beim gleichen Volumen einfach mehr Kapazität hat.

00:09:14: Warum ist die Flexibilität immer wichtiger?

00:09:16: Es liegt auf der Hand.

00:09:19: Solaren Windenergie habe ich eben gesagt, die haben halt mittlerweile in ganz vielen Stunden einfach sehr viel Strom und dann gibt es einfach... ...die niedrigen Preise wo sich eigentlich auch nicht mehr lohnt dass die Biogasanlagen betrieben werden.

00:09:30: Sobald die Direktvermarktung eingesetzt hat und man da am Marktpreis mitspielt wird man merken okay das was vielleicht früher bei der Einspeise für Gütto noch dazu ein Verleiter hat auf acht tausend fünfhundert Stunden zu kommen bringt einen heute nicht mehr dahin sondern dass man jetzt mittlerweile anders denken kann und sich natürlich schaut wo sind die Knappheitsphasen, wie schafft man es da die Biogasproduktion hinzubekommen.

00:09:53: Ich glaube man braucht gar nicht zwingt diesen großen Speicher.

00:09:57: wenn man einfach nur sagt ne ich möchte eigentlich nur innerhalb des Tages verschieben dann kann man auch vielleicht mit der bestehenden Biogassenlage schon einiges machen sobald man auch einen Nahwärmenetz dahinter hat.

00:10:08: Man natürlich auch dieses Thema mitspielen, dass man Kundenanlagen die wärmelmäßig versorgt werden wollen mit auf dem Zettel hat.

00:10:15: Darf man auch wiederum über Wärmespeicher nachdenken?

00:10:18: Dass man das hinbekommt und die Studie formuliert das nochmal ganz deutlich auf Seite fünf Das wichtigste Einsatzfeld vom Biogas im Bio-Metall und kommt in den Jahren ist die Sicherung der Stromversorgung in dunkel flauten.

00:10:30: Das heißt es geht darum, dass die Biogassenlagen so flexibilisiert werden, dass sie einen Beitrag zu dem leisten wo wir jetzt zum Augenblick die Erdgaskraftwerke für Ausschreiben.

00:10:42: Genau, und Wasserstoffgrafik sind die Alternative steht auch noch mal drin.

00:10:46: ich kann es im Augenblick nicht fassen was Wasserstoff dann irgendwann kosten wird.

00:10:50: Im Augenblick sieht sie aus als wenn ziemlich teuer wäre.

00:10:53: Auch da sind wir ja schon mehrfach überrascht worden Wenn man jetzt daran denkt wo die Batteriepreise vor zehn vor fünfzehn Jahren waren oder auch die PV-Kosten wo die vor zwanzig dreißig jahren waren.

00:11:04: das hat sich alles relativiert.

00:11:05: vielleicht ist es wirklich so dass Wasserstoff in fifteen Jahren ... so gut wie nichts mehr kostet.

00:11:10: Es ist im Augenblick nicht absehbar und mit dem Biogastelang haben wir halt eine Alternative, die wunderbar funktioniert... ...und die tatsächlich auch in das Energiesystem gut reinpasst.

00:11:19: Also natürlich ist ohne ein Biogaspeicher die Konkurrenz zu den normalen Batteriespeichern da.

00:11:26: also ich habe es gerade gesagt diese Tagesspeicher sind natürlich auch in der Lage sind zu bekommen, sobald sie alle ans Netz angeschlossen sind.

00:11:33: aber das Schöne ist ja tatsächlich dass so eine Biogasanlage auch tatsächlich über ... ein paar Stunden Speicherung hinausgehen kann.

00:11:42: Dann ist in der Studie noch mal drauf eingegangen worden, was eigentlich durch das Biomassepaket ... ... im Jahr twenty-fünfundzwanzig geändert wurde und es wurde damals schon die Flexibilitätszuschlag von ... ... sixty auf hundert Euro je KW erhöht.

00:11:58: Da wurde dann dem anderen Podcast auch intensiv drüber gesprochen, dass jetzt in der Ausschreibung für den neuen Erdgasgrafwerk deutlich höhere Preise sind.

00:12:06: Ich habe es vergessen, mich zu geben.

00:12:07: Es war aber eher das doppelte oder zweieinhalbfache so in der Größenordnung und die Idee ist jetzt wieder zurück zur Biomasse dass damit natürlich schon gewisse Flexibilitäten gehoben worden sind.

00:12:21: Es waren natürlich auch Bedingungen dran geknüpft, die aber auch sinnvoll sind bei Sportmarktpreisen von unter zwei Cent.

00:12:30: Da entfällt praktisch die Vergütung und tendenziell sind auch die Anzahl der vergütungsfähigen Betriebsviertelstunden begrenzt.

00:12:43: Und dadurch hat man natürlich einen intensiven Anreiz geschafft, intensiv zu überbauen weil man halt gesagt hat okay ich kann ja gar nicht mehr so viele Stunden produzieren im Jahr.

00:12:54: da muss sich dann tatsächlich gucken dass ich natürlich vor allem in den Stunden wo es sich lohnt richtig viel produzieren kann.

00:13:03: kam auch so eine Zahl raus, ich weiß gar nicht wie Sie die jetzt ermittelt haben.

00:13:06: Dass man mindestens ums drei Komma sechsfache überbaut das ist der Wert den sie praktisch errechnet haben um die Förderung vollständig auszunutzen.

00:13:18: Stimmt!

00:13:18: Das ist wahrscheinlich einfach so.

00:13:20: ne Optimierungsfrage ist mir halt guckt wo man hin muss um da das optimal raus zu holen.

00:13:28: Sie haben aber auch gesagt, in der Studie habe ich hier nochmal Zitat rauskopiert.

00:13:32: Dass auf Seite zwölf steht dies führt zwar zu einem stärkeren Kapazitätszubau reduziert aber gleichzeitig die erzeugte Strommenge was einfach dadurch entsteht dass natürlich man jetzt nicht davon ausgeht das die Anlagen jetzt irgendwie viel mehr Strom im Jahr erzeugen sondern die im besten Fall gleich bleibt.

00:13:53: genau.

00:13:54: Und die haben dann auch noch mal gesagt, okay das muss eigentlich tatsächlich auch deutlich mehr werden, sondern auch relativ detailliert ermittelt.

00:14:03: Wie so eine, ich habe fast gesagt Biogastreppe aussehen kann.

00:14:06: weil tatsächlich sah die Abbildung in der Studie so aus.

00:14:09: Die Biogastreppe wird zum Augenblick im Gebäudemodernisierungsgesetz sehen hat ja was anderes vor.

00:14:15: da ist die Treppe eher so formuliert dass man die Ausstreibungsvolumina deutlich erhöhen sollte auf drei, zwei Gigawatt im Jahr.

00:14:24: Dadurch kann wirklich bis zwanzig dreißig zwölf, sechs gigawatt an flexibler Biogas Kraftwerksleistung entstehen.

00:14:31: Man sieht zum einen deutlich schneller als wahrscheinlich mit den anderen Gasturbien bei der ja auch die Frage ist habe ich auch gehört das einzelne Marktakteure sich da schon Slots gesichert haben bei großen Gasturbinen Lieferanten so dass zwanzigg Dreißig machbar ist und man jetzt ... jetzt Anfangwürge zu planen im Jahr... ... es ist glaube ich sehr schwierig bis... ... die Gas-Turbine in Deutschland zu bauen, die ja wahrscheinlich... ... in den USA im Aumlich für Rechenzentren eingeplant sind und... ...die wahrscheinlich auch gutes Geld dafür bezahlen, die dort gebaut zu bekommen.

00:15:06: So dass man mit Biogas tatsächlich relativ kostengünstig diese... ... zwölf Komma sechs Gigawatt erreichen könnte.

00:15:14: Da haben sie eine Vierfachüberbauung zugrunde gelegt,... und sagen natürlich, dass Vorteile bei bestehenden Standorten bestehen weil die Biogastproduktion schon da ist.

00:15:27: Die Anlageninfrastruktur steht auch.

00:15:28: Da muss nicht viel neu gebaut werden.

00:15:32: Beim Netzanschluss überlege ich jetzt grad laut.

00:15:35: das ist natürlich so ein Thema.

00:15:36: die werden wahrscheinlich in den seltensten Fällen ausreichen.

00:15:39: andererseits wann laufen die Biografanlagen also wenn sie wirklich dezentral stroma zogen?

00:15:45: Die werden ja vor allem dann laufen wenn kein Wind oder keine Sonne scheint dass es wahrscheinlich im Einzelfall natürlich immer geprüft werden müsste, aber rein systemisch ist glaube ich kein großes Thema sein müsste die Menge an Strom auch wirklich einzuspeisen.

00:15:59: Was natürlich ein Thema ist und das haben sie auch noch mal geschrieben bei den vorhandenen Wärmekunden und wenn's da Wärmenetze gibt muss man natürlich mal gucken wie man das hinbekommt.

00:16:08: eine Anlage die bisher relativ straight durchgelaufen ist hatte natürlich ein anderes Jahresprofil als ne vierfach überbaute Anlage.

00:16:17: andererseits muss man auch zugeben so eine Anlage, die das ganze Jahr aber durchfällt.

00:16:20: Die hat im Sommer ja auch gefühlt immer viel zu viel Strom und dann war auch Wärme vor allem produziert, sodass es vielleicht auch Vorteile hat in der Jahresgangslinie dass man jetzt auf den Winter ein bisschen mehr die Wärmenproduktion konzentriert.

00:16:36: Genau!

00:16:37: Dann kommt noch mal ein spannendes Thema.

00:16:39: Das ist natürlich die Leistung alleine nicht ausreichend.

00:16:42: Es bedeutet nur weil die installierte Leistungen vervierfacht wird.

00:16:46: Was ja großartig ist, sagt natürlich noch nichts darüber aus wie lange denn auch wirklich im Fall einer Dunkelflotte die Biogasanlagen Strom produzieren könnten?

00:16:55: Das hier auch ein Thema was tatsächlich in den Ausschreibungen jetzt intensiv diskutiert wird das da über...was waren das jetzt?

00:17:04: Habt ihr Zeit vergessen?

00:17:05: also eine ganze Anzahl an Stunden Energie bereitgestellt werden muss dann mal kurz zwischen Pause machen kann und dann wieder.

00:17:12: Das heißt Batteriespeicher sind über diesen Kniff ja mehr oder weniger daraus.

00:17:18: und bei den Biogasanlagen wird auch gesagt, dass es clever wäre eigentlich so eine Art Speicherkapazitätszulage einzuführen.

00:17:29: Diese Speichercapazität Zulage hat den Sinn das man sinnvollerweise achtzig Stunden idealerweise sogar hundertsechzig Stunden in der Lage ist unter voller Strom zu erzeugen.

00:17:42: Und da steht auch auf Seite sechs in der Studie die Speicherkapazitätszirkulär, also sollte dafür Anlagen gewährt werden.

00:17:48: Die mindestens achtzig oder idealeweise hundertsechzig Stunden unter Volllast die Stromproduktion ermöglichen.

00:17:54: das entspricht drei gute drei beziehungsweise sechs Tage und da würde man viele der Dunkelflauten mit abbilden oder mit abdecken können.

00:18:06: Und auch da steht noch mal drin, dass natürlich neben den Gasspeichern die Wärmenspeicher sinnvoll und wichtig sind.

00:18:11: Wenn man halt Wärmerzeugen mit dabei hat was natürlich immer sinnvoll ist weil wenn ich überlege... ...fünfzig Prozent der Energie geht einfach flöten das ist natürlich nicht Sinn der Sache aber das gilt es dann natürlich zu optimieren.

00:18:25: Andererseits wenn ich jetzt überleg wann sind an die Zeiten?

00:18:29: Wann das BRKW nicht mehr die Währungversorgung aufrechterhält Das wird ja vor allem in den Zeiten sein wo's dann Strom aus Sonne und Wind im Überfluss gibt, sodass man eigentlich dieses klassische Konzept hat mit dem Elektro-Kessel oder vielleicht auch in der Wärmepumpe dagegen zu arbeiten.

00:18:46: In den anderen Zeiten hat natürlich da wieder die Challenge dass die Entgelt und Umlagen auf Strom etwas höher sind immer das alte Thema was wir schon Ewigkeiten haben wo ich auch denke okay, da wäre es so, sag ich jetzt schon mal Zeit zu sagen um diese Flexibilisierung hinzubekommen müsste man doch normalerweise endlich diese Umlagen Da deutlich reduzieren, dass auch Strom zumindest in diesen Zeiten sinnvoll eingesetzt werden kann.

00:19:10: Dann macht die Studie noch mal so eine volkswirtschaftliche Rechnung und kommt da auf große Zahlen und muss zugeben... Die haben das alles gut und richtig.

00:19:21: Ich wollte nicht sagen, ich habe auch keinen Fehler oder irgendwas gefunden.

00:19:24: Aber bei solchen großen Zahlen ist es ja natürlich immer so, dass man dann viele Annahmen trifft und geschaut wird was für Vorteile da sind.

00:19:33: manchmal gibt's ja Gegenläufige Effekte, die man vielleicht gar nicht in voller Höhe hat vorabschätzen können.

00:19:38: Aber die Studie kommt tatsächlich zu dem Ergebnis, dass man jährliche Förderungskosten von ungefähr fünf Komma drei Milliarden Euro hätte und einen Nutzen von mindestens sieben Komma acht Millionen Euro.

00:19:49: Das heißt, man wird eigentlich pro Jahr zwei Komma fünf Milliarden Euro an Geld bekommen.

00:19:57: Die Kosten bestehen vor allem aus der Marktprime dieser Flexibilitätszuschläge und der Speicherkapazitätsprime, die wir eben angesprochen haben für die Achtzehne bzw.

00:20:05: über so Hundertsechzig Stunden.

00:20:07: Und der Nutzen entsteht dann tatsächlich an anderen Stellen.

00:20:10: das eine ist dass wir weniger Erdgasemporte haben also fossile Erdgasemporte dann vermieden Investitionen für die anderen Reservekraftwerke Ridespatch Einsparung, kommt auch noch zum Vorschein.

00:20:22: Regionale Wertschöpfung weil natürlich das ist mega Unterschied.

00:20:25: bei Biogas sind das ja alles lokale oder überwiegend lokale Wert- schöpfungsstufen.

00:20:33: Während wir beim Erdgas natürlich ein Großteil also hundert Prozent der Brennstoffe aus dem Haus anholen und wir dann diese Wertschüpfung nicht im Land haben sondern beim Biogass natürlich da viel mehr im Land und auch vermiedene Treibhausgas-Immissions sind mit berücksichtigt.

00:20:50: Und das ist der Effekt, der da zustande kommt.

00:20:57: Sie haben auch noch mal die Mehrheit Order angeschaut was praktisch da passiert wenn nicht das letzte Kraftwerk mehr ein Erdgaskraftwerk ist oder kein Wasserstoffkraftwerk ist, was dann in Abbildung noch teurer geworden wäre.

00:21:12: sind auch nochmal Einsparungen von neun bis zwölf bis achtzehn Milliarden Euro pro Jahr möglich.

00:21:19: Das ist aber wiederum gerechnet für ein Szenario mit hohen Erdgaspreisen, also da sieht man... Da sind den Annahmen drin wo man natürlich das gut oder schlecht rechnen kann je nachdem und bei dem Auftraggeber ist natürlich jetzt nicht die Biogasbranche so schlecht gerechnet worden sondern tendenziell eher besser gerechnet wurden.

00:21:41: Dann wird nochmal auf den ökologischen Nutzen eingegangen und auch da, wie ich hätte eben gesagt, das Thema CO-Mission ist etwas was berücksichtigt wird.

00:21:51: Und das hängt natürlich extrem davon ab welche Substrate eingesetzt werden.

00:21:54: besonders positiv ist dann zu dich wenn irgendwelche Bioabfälle da reingefahren werden wo aber auch jeder weiß wie schwierig das ist die irgendwie rein wirklich zwar halten und plastikfrei da reinzubekommen.

00:22:06: Reststoffe oder Gülle Das sind halt schöne Sachen die man darunter ... verwenden kann, wo die Ökologie... also der ökologische Nutzen besonders hoch ist.

00:22:17: Und vor allem auch wenn man Gülle jetzt normal lagert entweicht er ja auf permanent Methan.

00:22:21: Methan hat ja nachdem welche Studie man anschaut irgendwie Faktor auf ... ... von zwanzig bis viel höher höhere Treibhaus Wirksamkeit als CO-Zwei.

00:22:31: und dadurch dass man diese Gülle dann im Biogas vermenter umsetzt hat es danach natürlich dann dieses Potenzial nicht mehr und kann nicht mehr so viel Methan entweichen lassen.

00:22:44: Genau, aber da will ich jetzt gar nicht so im Detail darauf ein.

00:22:47: Insgesamt gibt's noch mal eine kritische Einordnung die man nochmal machen muss... Ich habe gesagt, die Biogas-Kampagne hat das Ding in Auftrag gegeben.

00:22:59: deswegen kann man jetzt nicht hundertprozentig sicher sein dass alles was da drin steht ... in einer Gegenstudie auch so zum Ergebnis kommen würde, weil es natürlich ein Stück weit eingefärbt ist.

00:23:11: Und ich glaube aber schon das Biogas... ... zukünftig weniger als Grundlass betrieben werden sollte sondern wirklich als speicherbare Flexibilität genutzt werden sollte dass wir da auch wirklich hinkommen und wir dann es schon schaffen können einen Teil der Wertschöpfung hier im Land zu lassen und wir dadurch erst hinbekommen einfach mehr inländische Vorteile zu haben.

00:23:35: Bevor mein Kribbel im Hals jetzt völlig ausbricht, beende ich hier diesen Podcast.

00:23:40: wahrscheinlich werden wir eine Woche Pause machen so wie es aussieht weil nämlich zwei Interviews die Woche ausgefallen sind und ich mich in den Urlaub jetzt morgen verabschiede.

00:23:48: Insofern wünsche ich euch ne schöne Sommerzeit und bis bald wieder!

00:23:54: Ich freue mich dass du auch bei dieser Folge von Energie im Wandel dabei warst.

00:23:57: wenn es dir gefallen hat dann hinterlasse mir gerne eine positive Wertung bei deinem Podcast Player Und wenn du mir davon ein Screenswap schickst, dann erhältst Du eine digitale Version von meinem neuen Buch.

00:24:07: Bis zum nächsten Mal bei Energie wandeln!

Über diesen Podcast

Willkommen beim Podcast "Energie im Wandel"! In diesem Podcast dreht sich alles um den nachhaltigen Wandel in der Energiewirtschaft und welche Erkenntnisse wir daraus für andere Bereiche unseres (Wirtschafts)lebens gewinnen können. Ich bin Claus Hartmann, dein Podcast-Host, und ich bin der festen Überzeugung, dass die Energiewende nicht nur eine Veränderung in der Energiewirtschaft bedeutet, sondern auch einen fundamentalen Wandel für uns Menschen darstellt.

Im Podcast "Energie im Wandel" führe ich inspirierende Interviews mit Entscheidungsträgern sowie visionären Experten, die aktiv zur Energiewende beitragen. Einerseits spreche ich mit Menschen, die in Unternehmen tätig sind und sich intensiv mit den Themen Strom, Wärme und Mobilität auseinandersetzen. Andererseits richtet sich dieser Podcast an alle, die sich für das Thema Veränderung im Energiesektor interessieren. Vielleicht spürst du bereits, dass eine Veränderung notwendig ist, aber du bist unsicher, wie du vorgehen kannst. Keine Sorge, ich bin hier, um dir dabei zu helfen!

Mit meiner Leidenschaft für den nachhaltigen Wandel habe ich in den letzten 15 Jahren die Energiewirtschaft aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Als Student der nachhaltigen Energietechnik und Energiewirtschaft habe ich meine Grundlagen gelegt, während meiner Zeit als Doktorand und Wissenschaftler habe ich tiefergehende Einblicke in die Energiewende gewonnen. Als Projektleiter beim Bau des ersten Elektrodenheizkessels Deutschlands konnte ich aktiv an innovativen Lösungen mitwirken. Zusätzlich durfte ich als jüngster Abteilungsleiter bei den Stadtwerken Flensburg wertvolle Führungserfahrungen sammeln. Als Coach für zahlreiche Abschlussarbeiten und Dozent für Energiewirtschaft an der Hochschule Flensburg konnte ich mein Wissen teilen und junge Talente fördern.

Als Podcast-Host von "Energie im Wandel" bin ich selbstbewusst, sensibel und zielstrebig. Meine Neugier und Kreativität helfen mir, neue Wege zu finden und inspirierende Inhalte für dich zu gestalten. Mit meinem optimistischen und humorvollen Naturell möchte ich dir den nachhaltigen Wandel näherbringen und dir zeigen, dass Veränderung auch Freude machen kann.

Begleite mich auf dieser spannenden Reise und entdecke gemeinsam mit mir den nachhaltigen Wandel in der Energiewirtschaft. Wenn du mehr über die Umsetzung der Energiewende erfahren möchtest und was wir dabei lernen können, dann ist dieser Podcast genau das Richtige für dich. Verpasse keine Folge und tauche ein in die Welt der nachhaltigen Energie!

Du findest mich auch auf LinkedIn unter https://www.linkedin.com/in/dr-claus-hartmann/ und auf meiner Website https://www.claushartmann.de.

Falls du Anmerkungen zu Episoden hast oder einfach mit mir in Kontakt treten möchtest, freue ich mich auf deine Nachricht an podcast@claushartmann.de.

Lass uns gemeinsam die Energiezukunft gestalten und den nachhaltigen Wandel vorantreiben!

von und mit Dr. Claus Hartmann

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